Archiv 2011 von News und Neuigkeiten aus den Niederlanden
Aktuell: Immermehr Haie vor der Küste Seelands
OOST-SOUBURG - Vor der Küste Seelands leben immer mehr Haie. Das geht aus einer Studie der Sportvisserij Nederland hervor. Es geht dabei um den Grauen Glatthai. Er ist durch seinen lang gestreckten Körper mit bis zu 1,50 Metern Länge und seine kurze Schnauze gekennzeichnet. Für den Menschen ist dieser Hai nicht gefährlich.
Aktuell: Informationspflicht zur Beendigung der Vereinsmitgliedschaft
BILTHOVEN - Vereine sind ab dem 1. Dezember 2011 verpflichtet ihre Mitglieder über die Möglichkeit der Beendigung der Mitgliedschaft zu informieren. Diese Anforderung gilt für alle Vereine, also auch für Angelvereine.
"Der Verein stellt sicher, dass die Mitglieder alle notwendigen Informationen, die zur Beendigung der Mitgliedschaft, einfach nachschlagen können. Die Information muss in jedem Fall auffällig auf der Hauptseite der Website und auf der Seite 1, 2 oder 3 des Mitgliedermagazins gezeigt werden, falls ein Verein diese Kommunikationsmittel nutzt."
BATENBURG - Am Samstag hat der Verband Sportvisserij Zuidwest Nederland im Jachthafen von Batenburg ein neues Kontrollboot in Gebrauch genommen. Damit erhöht sich die Zahl der Kontrollboote auf vier. Die Besatzung besteht aus Freiwilligen, die eng mit der Polizei zusammenarbeiten.
BILTHOVEN - Die Sportvisserij Nederland verkündet auf ihrer Webseite, dass die private Fischerei mit Kiemennetzen an den Stränden der Nordsee verboten bleiben soll. Das hat Staatssekretär Bleker am 5. Dezember in seinem Brief an die Zweite Kammer zum Plan zur Erhaltung der Schweinswale bekannt gegeben.
Die Debatte darüber, ob die private Fischerei mit Kiemennetzen freigegeben werden soll oder nicht, hat mehr als ein Jahr gedauert. Zunächst sollte das Fischen mit Kiemennetzen entlang der Strände, mit einer begrenzten Netzlänge und mit einer Erlaubnis der Gemeinde für jedes Fischernetz freigegeben werden. Die Sportvisserij Nederland hielt das für eine sehr schlechte Idee, wegen des nicht mehr zu kontrollierenden Wachstums bei der Fischerei mit stehenden Netzen und den ganzen damit verbunden negativen Folgen. Der Wildwuchs der Netzfischerei war genau der Grund, um das Verbot einzuführen.
Die Gefahr des Ertrinkens der Schweinswale in den Stellnetzen, die entlang der Nordseeküste aufgestellt werden, ist für den Staatssekretär ein zentraler Punkt. Dort erscheint das Risiko größer zu sein, als im Wattenmeer und der Westerschelde. Darüber hinaus, so der Staatssekretär, werden an der Nordseeküste auch Wanderfische (Lachs und Meerforelle) mit diesen Netzen gefangen.
SNEEK - Um der illegalen Fischerei und dem Aufstellen von Netzen entgegenzutreten suchte die Polizei am Samstag die Seen rund um Sneek mit Draggen ab. Im Sneeker- und Heegermeer wurden fast 500 Meter Netze gefunden.
Aus den illegalen Stellnetzen wurden viele tote Fische entfernt: 43 Zander, 4 Hechte und 10 Brassen. Drei Hechte und acht Zander konnten wieder freigelassen werden. Außerdem fand die Polizei eine Aalröhre. Die Netze und die Aalröhre wurden zerstört.
WOUDSEND - Am Freitagmittag wurde ein 24-jähriger Fischwilderer aus Sneek auf dem 'Heegermeer' verhaftet. Er hatte 200 Kilo Zander bei sich.
In der Nähe von Woudsend war der Mann damit beschäftigt ein Meter hohes und über 800 Meter langes Netz aufzustellen. Mit diesem so genannten Kiemennetz wollte er Zander fangen.
RAALTE - Über eine Länge von 2,6 km, entfernt die Sportvisserij Oost Nederland am heutigen Montag alle Fische aus dem Kanal 'Hondemotswetering' bei Raalte. Diese Maßnahme wird ergriffen, nachdem die Kläranlage, die in der letzten Woche von einer Einleitung giftiger Insektiziden betroffen wurde, immer noch nicht funktioniert.
Die Wasserbehörde 'Groot Salland' erwartet ein Fischsterben, wenn wegen Regen ungesäubertes Abwasser in den Kanal fließt. Die Bakterien, die normalerweise für die Reinigung des Abwassers sorgen, sind durch die Insektizide angegriffen, die von dem Unternehmen 'Beaphar' kamen, das Flohhalsbänder für Tiere herstellt. Im Auftrag der Gemeinde Raalte, musste das Unternehmen letzte Woche alle Abläufe noch einmal reinigen. Nach Angaben der Wasserbehörde funktioniert die Kläranlage allerdings immer noch nicht richtig.
VALKENSWAARD - Um die Fisch fressenden Kormorane von ihren zwei Fischteichen weg zu halten wirft der Angelverein Venbergen in diesem Winter wieder 19 km Seil in die Schlacht. Mitte November wurden die Seile zum fünften Mal in Folge für die Wintersaison aus dem Schrank geholt. Über zwei Wochen waren Freiwillige des Vereins täglich damit beschäftigt die Seile zu spannen. Die über zwei Teiche gespannten Taue erschweren das Landen und Auffliegen der Kormorane.
Da die Kormorane die Fischteiche vor allem im Winter heimsuchen, werden die "blauen Landwirtschaftsseile" Mitte März wieder entfernt und überspannen die Teiche nur in den Wintermonaten. Der Effekt ist ermutigend. Der Verein ist sehr zufrieden mit dieser Methode, die dafür sorgt, dass Gruppen von Kormoranen die Teiche ignorieren. Somit werden die Teiche nicht mehr durch die Kormorane leer gefressen. Dadurch werden eine Menge Besatzmaßnahmen und damit Kosten eingespart.
AMSTERDAM - Die nationale Polizei (KLPD) hat am Sonntag, dem 20. November 2011, ein Dutzend Freizeitskipper bestraft, weil sie entgegen den Vorschriften in dichtem Nebel fuhren und auf dem Wasser für gefährliche Situationen sorgten. "Binnenschiffe konnten manchmal kaum eine Kollision zu vermeiden", meldete die nationale Polizei (KLPD) am Sonntag.
Auf verschiedenen Wasserstraßen erhielt die Wasserschutzpolizei von der Binnenschifffahrt mehrere Meldungen von kleinen Booten, die im Nebel einen Weg suchten und die für die Binnenschifffahrt eine große Gefahr darstellten.
Auf den wichtigsten Wasserstraßen schreibt das Binnenvaartpolitiereglement (BPR) vor, dass die Kleinboote in dichtem Nebel nur unter Radar fahren dürfen. Verfügen die Boote weder über Radar noch über UKW-Funk, dürfen sie nicht fahren.
Auf der Waal bei Tiel, bekamen fünf Skipper von Angelbooten eine Geldstrafe, weil sie ohne Radar eine Angelstelle suchten. Die Besatzung eines großen Schubverbands bekam den Schrecken ihres Lebens, als sie vor sich plötzlich ein Angelboot auftauchen sahen.
Es war vor allem der Geschicklichkeit der professionellen Skipper zu danken, dass es gut abgelaufen ist. Die Kombination von extrem niedrigem Wasserstand, somit einer schmaleren Fahrrinne, und dem dichten Nebel machte die Situation noch gefährlicher.
ALMERE - Samstagnachmittag wurden im Hafen von Almere zwei Angler von Boa’s und Kontrolleuren der Sportvisserij MidWest Nederland erwischt. Sie hatten 16 Zander mit einem Gesamtgewicht von 41 Kg bei sich. Beide haben eine Anzeige bekommen und die Vispässe wurden eigezogen. Der Fisch ging an ein Altenheim in Almere-Haven.
Nach Inspektionen in Naarden und Huizen war nun der Helling am Gooimeer-Deich an der Reihe. Es wurden 13 Boote einer kontrolliert und bei einem Boot hatten die Boas Erfolg. Zwei "Angler" aus Urk zeigten stolz vier 90+ Zander und bestritten mehr Fische an Bord zu haben. Unter Schwierigkeiten und mit Widerstand der Angler wurde ein Sitz entfernt und worunter sich eine kleine Öffnung zu einem Aufbewahrungsort befand, in dem noch 12 Zander waren. Ein offensichtlich präparierter Stauraum, um eine Entdeckung zu vermeiden.
Die Täter waren viel Kritik von anderen Anglern ausgesetzt und kurzzeitig drohte es sogar zu einem Handgemenge mit den Wilderern zu kommen. Mehrere kontrollierte Angler wertschätzten die Kontrolle und die Suche nach dem Versteck.
BILTHOVEN - Im September machte die Sportvisserij Nederland die Ergebnisse einer Studie zur Verbreitung des Welses in den Niederlanden bekannt. Fazit ist, dass der Welsbestand in den Niederlanden zwar stark expandiert, aber in den nördlichen Provinzen wurden Welse bisher kaum beobachtet.
Unlängst wurden jedoch zwei Welse im Lauwersmeer von Berufsfischern gefangen. Zwei andere wurden im Prinzessin-Margriet-Kanal und bei Delfzijl von Anglern gefangen. Die Welse hatten eine Länge von knapp einem Meter. Dies bedeutet, dass sich der Wels nun auch nach Norden ausbreitet.
Neben den bereits erwähnten vier neuen Standorten im Norden, wurden in 2011 noch acht neue Standorte gemeldet. Seit 1995 hat die Zahl der Meldungen von Welsen von 88 auf nun 174 erhöht. Der noch unter Naturschutz stehende Wels ist also heutzutage keine Seltenheit mehr und gehört in den Niederlanden zum normalen Erscheinungsbild.
Voraussichtlich am 1. März 2012 wird der Wels deshalb ins Fischereigesetz aufgenommen und darf dann legal beangelt werden. Es soll allerdings eine ganzjährige Schonzeit gelten, was bedeutet, dass gefangene Welse direkt zurückgesetzt werden müssen. Quelle: Sportvisserij Nederland: Meerval rukt op naar het noorden - Samstag, 12. November 2011
Aktuell: Berufsfischer mit illegalen Reusen erwischt
GOUDA - Auf dem Kanal 'die Gouwe' in Gouda, hat die neue Behörde für Lebensmittelsicherheit (nVWA) einen Berufsfischer beim illegalen Fischen auf Aal mit illegalen Reusen erwischt. Die nVWA führte die Operation in Zusammenarbeit mit Ermittlungsbeamten der Sportvisserij Nederland und der Polizei Mittel-Niederlande durch.
Die illegale Fischerei verursacht erhebliche Schäden am Fischbestand, der Natur und der Umwelt. Aufgrund der Größe der Fischwilderei auf dem IJsselmeer, den Gewässern von Friesland und Südholland sind bereits seit einigen Jahren Fischwilderei-Teams aktiv. Sie versuchen mit einem strukturellen und drastischen Einsatz die Wilderei zu reduzieren und abzuschrecken. Illegales Fischzeug wird immer beschlagnahmt. Verstöße können zu Geldbußen von bis zu 19.000 € führen.
Bei dem Berufsfischer wurden sechs illegale Reusen gefunden. Die Reusen verfügten nicht über die erforderlichen Fluchtringe für kleine Aale. Er benutzte diese Reusen um illegal Aale zu fangen während des Fangverbots von September bis November.
Den Berufsfischern ist es in dieser Zeit zwar erlaubt die (Wollhand-)Krabbenfischerei mit speziell angepassten Reusen auszuüben, so dass Aale entweichen können. Aber außerdem müssen sie auch eine spezielle Erlaubnis (Verguinning) dafür besitzen. Quelle: vwa.nl: Beroepsvisser vist met illegale fuiken - Montag, 7. November 2011
ROTTERDAM - Trotz aller Anstrengungen des Verbandes Sportvisserij Zuidwest Nederland und des Bootsangelvereins Bootvisvereniging Zuid-West Nederland, lehnte staatliche Hafenmeister den Vorschlag zum Bau einer Slipanlage in der Edison Bay ab. Der staatliche Hafenmeister - letztlich verantwortlich für die sichere Abwicklung des Schiffsverkehrs - hat das Gefühl, dass die Sicherheit für die Schifffahrt nicht garantiert werden kann und hat daher negativ beschlossen. Diese Entscheidung ist bindend.
Eine gute Slipanlage auf der Maasvlakte 2 ist ein Muss für die Meeresangelei. Die Genehmigung für den Bau der Maasvlakte 2 beinhaltet gleichzeitig auch eine Verpflichtung zum Bau einer Helling. Die Angelsportorganisation berät zurzeit über einem neuen Plan, um doch noch eine Slipanlage auf Maasvlakte 2 realisieren zu können. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Update trailerhelling Maasvlakte 2 - Mittwoch, 2. November 2011
Aktuell: Mehr Stellen zum Wurmstechen entlang der Oosterschelde
ZIERIKZEE - Die Sportvisserij Zuidwest Nederland will mehr Teile entlang der Oosterschelde pachten, an denen man Meeresköder stechen kann.
Der Verband pachtet derzeit 15 Plätze, unter anderem das Schelphoek, der Oesterdam und die Slikken van den Dortsman. An den beiden erstgenannten Stellen sind diese Aktivitäten durch die erforderlichen Untersuchungen bedroht, den Sandhunger in der Oosterschelde zu bekämpfen. Auch deshalb ist die Sportvisserij Zuidwest Nederland auf der Suche nach neuen Standorten in Tholen und Schouwen-Duiveland. Quelle: pzc.nl: Sportvisserij wil meer plekken langs de Oosterschelde om pieren te steken - Mittwoch, 26. Oktober 2011
BRUINISSE - Die Öffnung des Brouwersdam ist notwendig, um das Wasser im Grevelingen wiederherzustellen. Das ist das Fazit der Untersuchungen, die Rijkswaterstaat (Nationale Wasserbehörde) im Auftrag von verschiedenen Behörden durchgeführt hat.
Die Ergebnisse werden offiziell am Mittwoch auf der Grevelingen-Konferenz in Bruinisse vorgestellt. Neben der Öffnung des Brouwersdam, wodurch das Wasser wieder Sauerstoff bekommt, sollte ein Gezeitenkraftwerk gebaut werden, das von der Strömung des Wassers zwischen dem Grevelingen und der Nordsee profitiert.
Öffnung des Brouwersdam wird ca. 160 Millionen Euro kosten. Die Entwicklung eines Gezeitenkraftwerkes kostet noch einmal 250 bis 450 Millionen. Der best Partner hierfür ist der seeländische Energiekonzern Delta, der seit einiger Zeit in diese Richtung plant.
Allerdings bleibt es nur bei der Planung, soweit es Delta betrifft. Die Gezeiten-Energie ist nicht profitabel für das Unternehmen, so ein Sprecher in Reaktion auf die Ergebnisse der Studie. ''Ohne die Hilfe der Regierung, werden wir es nicht bauen. Die Kosten sind höher als der Nutzen. " Quelle: Sportvisserij Nederland: 'Openen Brouwersdam is noodzaak' - Donnerstag, 20. Oktober 2011
Aktuell: ABB-Experiment keine Alternative zu Baggerarbeiten
MEPPEL - Der Verwaltungsrat des Wasserverbands Reest & Wieden hat kürzlich beschlossen, das im Jahr 2008 gestartete Pilotprojekt des aktiven biologischen Managements (ABB) in der Schutsloterwijde zu stoppen.
Eine Zwischenbewertung hat gezeigt, dass die beabsichtigte Wirkung nicht ausreichend erreicht wurde und es ist auch langfristig nicht zu erwarten ist. Der Blick auf externe Entwicklungen führt zu dem Schluss, dass das aktive biologische Management keine gute und günstige Alternative zu den Baggerarbeiten in den Gewässern in Nordwest-Overijssel ist.
Im August 2007 beschloss der Wasserverband, eine Studie für das aktive biologische Fischerei-Management in der Schutsloterwijde durchzuführen. Durch den Wegfang größerer, Boden wühlender Fische (Bbrassen), sollte die Klarheit und die vegetative Entwicklung des Gewässers verbessert werden. Das Pilotprojekt wurde von einer Fokusgruppe bestehend aus örtlichen Anglern, Berufsfischern, der Interessengruppe Dorf Belt-Schutsloot und dem Verein Naturdenkmäler begleitet.
Inzwischen trifft der Wasserverband zusammen mit der Gemeinde Steenwijkerland und der Provinz Overijssel aktiv Vorbereitungen, um im großen Stil in Nordwest-Overijssel zu Baggern. Auch wenn das Projekt beendet wurde, wollen die kommerziellen Fischer nicht auf ihr lukratives Zubrot verzichten und ihre Fischerei auf Schuppenfische (einschließlich Brassen) fortsetzen! Das ließen sie verlauten. Quelle: Waterschap Reest & Wieden: Waterschap stopt visproef Schutsloterwijde - Mittwoch, 19. Oktober 2011
FLEVOLAND - Das Wilderei-Team IJsselmeer hat während einer regelmäßigen Überprüfung 9 illegale Korbreusen gefunden. Es ist auf dem See verboten mit diesen Körben zu Fischen. Außerdem sind diese Körbe aus Eisen und sind auch deshalb verboten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich mitgefangene, untermaßige Fische bei ihrer Flucht verletzen, ist bei Eisenmaterial größer als bei Netzmaterial aus Nylon. Die Körbe wurden beschlagnahmt, und es wurde Strafanzeige gestellt.
Die Berufsfischer dürfen im Zeitraum 1. September - 30. November die Wollhandkrabbe befischen. Es dürfen dafür aber nur speziell angepasste Reusen verwendet werden. Die Ermittlung des Besitzers dieser Korbreusen ist noch nicht abgeschlossen, war aber bisher erfolglos.
Das Wilderei-Team ist eine Kooperation zwischen der neuen Behörde für Lebensmittelsicherheit (nVWA), der Nationalen Polizei (KLPD) und der Provinz Flevoland. Derzeitig arbeitet das Team immer häufiger mit den Umwelt-Teams der Regionalpolizei zusammen. Quelle: blikopnieuws.nl: Illegale krabbenkorven in beslag genomen - Samstag, 15. Oktober 2011
Aktuell: Öffnung der Haringvliet-Schleusen - Licht und Schatten
HELLEVOETSLUIS - Forscher sind sich einig, dass die teilweise Öffnung der Haringvliet-Schleusen positive Folgen für wandernde Fischarten wie Lachs und Aal haben wird und viele neue Möglichkeiten für die Migration von Fischen bieten. Davon werden auch andere Fischarten profitieren. Außerdem sorgt die Öffnung der Schleusen für einen viel allmählicheren Übergang zwischen Süß- und Salzwasser.
Die Haringvliet-Schleusen sind für die Wanderfische das wichtigste Eingangstor zum Flusseinzugsgebiet des Rheins und der Maas. Von der Öffnung der Haringvliet-Schleusen erwarten sich die Rheinanliegerstaaten eine erhebliche Erhöhung der wiederkehrenden laichreifen Wanderfische und eine bessere Abwanderung von jungen Lachsen (Smolts) und Aalen. Sie sind daher eine notwendige Voraussetzung für das Ziel sich selbst erhaltender Wanderfischpopulationen im Rheineinzugsgebiet.
Den Erwartungen nach, soll der Einzug der Lachse und Meerforellen durch den Haringvliet-Damm grob gerechnet vier Mal höher sein, wenn der Damm kein Hindernis mehr ist. Bei jungen Aalen (Glasaalen) soll der Faktor um mindestens 6 bis 12 höher sein. Auch die Abwanderung zum Meer von jungen Lachsen, Meerforellen und Aalen wird viel erfolgreicher bei einem allmählichen Übergang zwischen Süß- und Salzwasser. Das sind die positiven Prognosen.
Leider hat die Öffnung der Schleusen auch eine Schattenseite. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass jeden Tag mehrere tausend bis zehntausend Kilogramm Süßwasserfisch am Haringvliet-Damm in Richtung Meer ausgespült werden. Dies sind vor allem kleinere Fische, aber in den Wintermonaten werden sicherlich auch große Fische ausgespült. Das sind nach Schätzung auf Jahresbasis momentan Hunderte von Tonnen Süßwasserfische die ausgespült werden.
Das machen sich natürlich auch die Berufsfischer zunutze. Zeitweise wird auf der Seeseite des Damms mit bis zu drei Kuttern auf Zander gefischt, wobei viel Fisch gefangen wird. Quelle: Sportvisserij Nederland: Prognose: verviervoudiging intrek zalm en zeeforel - Freitag, 14. Oktober 2011
Aktuell: Wasserbehörde Friesland weiterhin für aktives biologisches Management (ABB)
LEUWAARDEN - Die Wasserbehörde Friesland (Wetterskip Fryslan) setzt weiterhin auf aktives biologisches Management (ABB), um die ökologische Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu erreichen. Das, obwohl diese Maßnahmen keine dauerhafte Ergebnisse erzielen.
Seit den 90er Jahren, sind die Brassen die Symbole für schlechtes und trübes Wasser. Seit diesen Jahren werden Brassen massiv aus Gewässern entfernt, um das Wasser heller zu bekommen.
Die ursprüngliche Idee hinter ABB war, dass eine einmalige Verdünnung des Fischbestandes zu einem neuen - hell und pflanzenreichen - ökologisch stabilem Gewässer führen würde. Die ABB-Experimente führten jedoch nur in einigen Fällen zu einem klareren Zustand der Gewässer.
Nach einer kurzen Zeit der Euphorie der Beteiligten, stellte sich schnell heraus, das die Gewässer weniger stabil waren als erhofft. Wenn aktives biologisches Management (ABB) nicht funktioniert, werden die beteiligten Wasserbehörden zu noch schlimmeren Formen von Brassen-Kontrolle, in Form von regelmäßigem Fischereimanagement, inspiriert. So hat auch diesmal wieder die Wasserbehörde Friesland auf weiteres aktives biologisches Management (ABB) gesetzt, wie es in ihrem ’Programm Ökologie und Fische’ (Beleidsnota Ecologie en Vis) zu lesen ist. ABB-Ideen erweisen sich als hartnäckig. Quelle: wetterskipfryslan.nl: Kennisgeving terinzagelegging Ontwerp Beleidsnota Ecologie en Vis - Mittwoch, 12. Oktober 2011
LOOSDRECHT - Am Montagmorgen, dem 10. Oktober, sind zwei Männer auf den ’Loosdrechtse Plassen’ ertrunken. Einer der beiden Männer war ein bekannter Aalfischer aus der Gemeinde Wijdemeren. Die Identität des anderen Mannes ist ebenfalls bekannt. Allerdings konnte seine Familie noch nicht informiert werden.
Es ist noch nicht klar, wie die beiden Fischer ums Leben kamen. Es wird vermutet, dass der starke Wind ihr Boot kentern ließ. Der Fischer aus Wijdemeren war Berufsfischer und galt als eine Autorität auf seinem Gebiet. Er hatte viel Erfahrung auf dem Wasser.
Gegen 10:00 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass ein gekentertes Ruderboot in den Loosdrechte Seen schaukeln. Auf der Suche nach den beiden Insassen wurden unter anderem Taucher der Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Notfalldienste haben die beiden Männer nach einer groß angelegten Suchaktion aus dem Wasser geborgen. Sämtliche Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Quelle: rtvutrecht.nl: Palingvisser Van Wettum verdronken - Dienstag, 11. Oktober 2011
Aktuell: PVV will illegale polnische Fischerei beenden
DEN HAAG - Als Reaktion auf den Nachrichtenartikel "Polen fischen die niederländischen Gewässer leer" verlangt die Partij voor de Vrijheid (PVV, deutsch Partei für die Freiheit) ein energisches Auftreten des Staatsekretärs H. Bleker, Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation, um zu verhindern, dass die niederländischen Gewässer von polnischen Einwanderern leer gewildert werden.
"Es gibt strenge Regeln für die Berufs- und Sportfischer. Diese Regeln müssen eingehalten werden und bei einer Straftat mit hohen Geldbußen bekämpft werden. Viele Polen kommen jetzt nur mit einer Verwarnung davon, weil die Geldstrafen nie in Polen ankommen. Das ist dann natürlich auch für sie keine Hemmschwelle, um am nächsten Tag wieder die Angel zu nehmen und ans Wasser zu gehen", sagte die Fischerei-Sprecherin Karen Gerbrands. Sie empfiehlt, die polnischen Wilderer sofort bar ihre Geldstrafen zahlen zu lassen, wie es auch bei ausländischen Verkehrssündern geschieht.
In einem Schreiben vom 6. Oktober 2011 nahm Staatsekretär Bleker zu einer Anfrage der ’Zweiten Kammer’ von Karen Gerbrands zu diesem Nachrichtenartikel Stellung.
Bleker stellt darin fest, dass die Regelungen gleichermaßen für ausländische und niederländische Fischer gelten und er bemüht sei, die Fischwilderei zu bekämpfen und die Täter zu ergreifen. Das gelte sowohl für Wilderei mit professioneller Ausrüstung, als auch für die illegale Fischerei mit der Angel, mit dem Ziel der übermäßigen Fischentnahme.
Sein Engagement konzentriere sich komplett darauf, die Fischwilderei hart anzufassen. Die Durchsetzung und ein erhebliches Strafmaß für Verstöße gehören dazu. Der direkte Einzug von Geldbußen sei aber auf Grund des Fischereigesetzes nicht möglich. Allerdings hätte er kürzlich mit der Kammer die Absicht diskutiert, Verstöße gegen das Fischereigesetz von 1963, auf Grund des Gesetzes gegen Wirtschaftskriminalität unter Strafe zu stellen. Dieses würde härtere Strafen und die Anwendung von zusätzlichen Fahndungsmethoden ermöglichen und die Wirksamkeit bei der Bekämpfung der Wilderei steigern. Quelle: Sportvisserij Nederland: Bleker beantwoordt kamervragen PVV over Poolse vissers - Samstag, 8. Oktober 2011
MONSTER - 'Duik de Noordzee schoon' ist ein Projekt von Ben Stiefelhagen und seinem Partner Klaudie Bartelink von der Tauchschule ’Get Wet Maritiem’, das sie erstmalig 2009 in Eigeninitiative ins Leben gerufen haben. Das Ziel des Projektes ist es, die zahlreichen Wracks auf dem Boden der Nordsee von Fischernetzen, Leinen, Angelschnüren, Angelhaken und Angelbleien zu befreien, um sie den Bewohnern dieser Wracks wieder als sicheren Unterschlupf zurückzugeben.
’Ghost fishing’ heißt es: verlorene Netze und Angelschnüre fangen noch Jahrzehnte lang Dorsche und andere Fische, Krebse und große Hummer. Die Wracks hängen voll mit Schnüren und Gummitintenfischen vor allem in orange und gelb. Darüber hinaus finden die Taucher sowohl grobe Netze aus seilähnlichem Material, als auch Kiemennetze aus feinem Kunststofffäden. Hier und da schneiden sie eine Krabbe los. Aber meistens sind sie zu spät: Dann finden sie nur einen Kadaver. So verwandeln sich Schiffswracks auf dem Boden der Nordsee in makabre Fischfriedhöfe.
Am Sonntag, dem 9. Oktober 2011, wollen Ben Stiefelhagen und sein Partner Klaudie Bartelink wieder mit ihrer Aktion ’Winter wrakduiken 2011’ beginnen. Es sollen noch vier weitere Samstage folgen, bevor ihre neuen großen Aufräumaktionen beenden. Interessierte Taucher können sich noch per E-Mail info@duikdenoordzeeschoon.nl anmelden. Quelle: duikdenoordzeeschoon.nl: Duik de Noordzee schoon - Mittwoch, 5. Oktober 2011
OLDETRIJNE - In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der 'AID' eine Aktion gestartet, weil der Verdacht bestand, dass auf der Linde in der Nähe Oldetrijne illegal auf Aal gefischt wird.
Als die Beamten ankamen, sahen sie zwei Männer auf dem Wasser die damit beschäftigt waren, so genannte ’aaldogger’ (Aalschnüre), aus dem Wasser zu holen. Als die beiden Männer (39 und 74) aus Zandhuizen an Land kamen, hatten sie insgesamt 19 Aalschnüre und einen Aal bei sich. Die Aalschnüre und der Aal wurden beschlagnahmt. Der Aal wurde wieder zurück ins Wasser gesetzt.
Die Männer besaßen keine Erlaubnis um mit Aalschnüren zu fischen und bekamen daher eine Geldstrafe. Darüber hinaus fischten sie mit Aalfanggeräten während des Aalfangverbots und sie hatten einen gefangen Aal bei sich. Hierfür bekamen sie eine Anzeige, weil das eine Straftat ist. In Friesland dürfen nur Berufsfischer Aalschnüre benutzen.
Außerdem erhielt der 39-Jährige zusätzliche Buße, weil er an einer seiner zwei Angeln lebendem Köderfisch benutzte. Quelle: 112oosterwolde.nl: Vissers uit Zandhuizen op de bon voor vissen met aaldoggers - Sonntag, 2. Oktober 2011
WINSCHOTEN - Die Polizei am Dienstagabend im Hafen von Winschoten zwei Männer verhaftet, die im ’Blauwediep’ auf geschützten Aal fischten. Es geht um zwei Männer (52 Jahre und 36 Jahre) aus der Gemeinde Oldambt.
Der 36-jährige Mann wird als Hauptverdächtiger angesehen. Die Polizei hatte Informationen erhalten, dass das Paar regelmäßig Fisch wildern würde. Die Umwelt-Polizei startete daraufhin eine Untersuchung.
Die Beamten beobachteten die Männer wie weg fuhren und kurze Zeit später wieder zurück kamen. Eine Überprüfung des Bootes ergab, dass sie 22 kg fangfrischen Aal an Bord hatten. Der Aal wurde gewogen wieder zurückgesetzt. Während einer Durchsuchungsaktion am Mittwoch, in der Firma des Hauptverdächtigen, wurden weitere 95 kg Aal in der Tiefkühltruhe gefunden. Außerdem fand man noch fünfzig Reusen im Firmengebäude. Der Aal und die Reusen wurden beschlagnahmt. Quelle: blikopnieuws.nl: Palingstropers aangehouden - Freitag, 30. September 2011
Aktuell: Sportfischerboot von Binnenschiff überfahren
TERNEUZEN - Auf der Westerschelde nahe Terneuzen wurde am Mittwochmorgen ein Sportfischerboot von einem niederländischen Binnenschiff überfahren. Dabei sind die zwei Mann Besatzung ins Wasser geraten, so die Küstenwache.
Da die beiden Männer eine Weile im Wasser gelegen haben, sind sie zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht worden. Das Sportfischerboot wurde schwer beschädigt. Was genau passiert ist, wird derzeit noch untersucht. Quelle: telegraaf.nl: Sportvisboot overvaren door binnenvaartschip - Freitag, 30. September 2011
OUWERKERK - Vier Wildhüter haben am Dienstagabend rund 10:15 Uhr in Ouwerkerk einen Wilderer verhaftet. Die Wildhüter hatten den Mann beim wildern von Fisch erwischt. Neben vielen verbotenen Fanggeräten befand sich eine Kiste mit fangfrischem Wolfsbarsch in seinem Auto. Die benachrichtigte Polizei beschlagnahmte den Wagen des 33-jährigen Mannes aus Zoetermeer. Der Mann wurde mit auf die Polizeiwache genommen.
Mittwochmorgen gegen 11:45 Uhr traf die benachrichtigte Polizei in Westdorpe am ’Tractaatweg’ einen 54-jährigen Mann aus Zelzate an. Der Mann angelte im ’Zwarthoeksekreek’. Das Angeln ist dort verboten. Der Mann angelte mit drei Ruten gleichzeitig. Er wurde angezeigt. Quelle: pzc.nl: Visstroper met kist vol zeebaars gepakt in Ouwerkerk - Donnerstag, 29. September 2011
AMSTERDAM - Der 'Palingwijzer' ('Aalanzeiger'), eine Broschüre der Stiftung für nachhaltige Aalwirtschaft Niederlande (DUPAN) enthält falsche und irreführende Texte. Das ist das Urteil der 'Reclame Code Commissie' (niederländische Regulierungsbehörde für Werbung) auf die Beschwerde, die im vergangenen Mai durch Greenpeace Niederlande eingereicht wurde. In dieser Broschüre wird Aal zu Unrecht als "nachhaltig" bezeichnet.
DUPAN behauptete ebenfalls, dass zur Rettung dieser ernsthaft gefährdeten Art die Einstellung des Handels und der Fischerei keine Option sei. Die ’Reclame Code Commissie’ (RCC) kam zu dem Schluss, dass beide Texte irreführend und unwahr sind und die Verbraucher dazu verleiten weiterhin Aal zu kaufen. Auch DUPAN hat das nun bestätigt.
Der Begriff "nachhaltiger Aal" wurde aus der Broschüre entfernt und auch die zweite Behauptung soll in der Zukunft nicht mehr verwendet werden. Quelle: Greenpeace Nederland: ‘Palingwijzer’ noemt paling ten onrechte duurzaam - Dienstag, 27. September 2011
WESTDORPE - Ein 31-jähriger Mann aus Russland ha tam Donnerstag das Fischereirecht übertreten.
Der Mann angelte an Kanal von Gent nach Terneuzen mit vier Angelruten. Außerdem hatte er an jeder Rute vier Haken. In den Niederlanden ist es erlaubt mit zwei Angelruten zu angeln wobei pro Angel maximal zwei Haken erlaubt sind. Zusätzlich besaß der Mann keinen Erlaubnisschein. Er bekam eine Geldstrafe in Höhe von 230 Euro. Quelle: politie.nl: Visserijwet overtreden in Westdorpe - Samstag, 24. September 2011
ASSEN - Auch dieses Jahr wird die bekannte Karpfenmesse CarpEvenTT 2011 wieder in Assen stattfinden. Am letzten Wochenende im Oktober zeigen die großen Topmarken wie FOX, Bivylight, Chub und Sportex ihr neustes Sortiment für 2012. Neben den verschiedenen Vorträgen und diversen Indoor-Aktivitäten, verfügt die TT Hall auch über einen etwa zwei Hektar großen Teich, der zur Messe gehört. Hier sollen verschiedene Aktivitäten, wie Demonstrationen und Karpfenangelturniere für die Jugend stattfinden.
Neben den vielen Vorträgen und Aktivitäten im Bereich des Karpfenangelns richtet die CarpEvenTT erstmalig, dem Trend der letzten Jahre folgend, auch ihr Augenmerk auf den Wels. Das Angeln auf Wels wird bei den Krapfenanglern immer beliebter. Deshalb ist es an der Zeit auf diesen, für Sportangler, attraktiven Fisch aufmerksam zu machen.
CarpEvenTT ist zwei Tage lang zugänglich:
- Samstag, 29. Oktober 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr - Sonntag, 30. Oktober 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Der Eintritt für alle Personen über 12 Jahren beträgt € 9, - für Kinder von 6 bis 12 Jahren € 4,00 und Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt (wenn in Begleitung). Quelle: CarpEvenTT.nl: 3e editie CarpEvenTT op 29 en 30 oktober 2011 - Freitag, 23. September 2011
Aktuell: Juristischer Streit um Fischrechte beigelegt
NIJMEGEN - Der juristische Streit um die Fischereirechte auf der Kaliwaal und dem Byland scheint ein unerwartetes Ende gefunden zu haben. Der Fischereibetrieb ’Frans Komen & Sohn’ aus Terwolde kommt dem Angelsportverein 'De Zeelt' aus Kekerdom und dem Berufsfischer 'Van de Zanden' aus Lith entgegen und will deren Pachtverträge respektieren.
Im Sommer dieses Jahres wollten 'De Zeelt' und 'Van de Zanden' in einem Eilverfahren die Fischereirechte gerichtlich klären lassen. Laut ihnen beansprucht der Fischereibetrieb Komen, unrechtmäßiger Weise, die Fischereirechte auf der Kaliwaal und in einen deutschen Teilbereich des Rheins. Komen fischte in diesen Gebieten und verkaufte Erlaubnisscheine an Angler. Das Landgericht Zutphen befand, dass die Sachlage für ein Eilverfahren zu kompliziert ist und kein dringendes Interesse vorliege. 'De Zeelt' und 'Van de Zanden' müssten deshalb Klage in einem Hauptsacheverfahren erheben.
In einem Brief stellte Komen klar, dass er in diesen Gewässern nicht mehr fischen und auch keine Erlaubnisscheine ausgeben wird. Genau dass hatten 'De Zeelt' und 'Van de Zanden' in dem Eilverfahren gefordert.
Laut Frans Komen ändert sich faktisch nichts, da er in der Kaliwaal weder fischte, noch dafür Erlaubnisscheine ausgestellt hat. Das sei nur am Byland Kanal der Fall gewesen. Dort war es aber eher bedeutungslos. Er wünscht sich, dass sich das Verhältnis zu 'De Zeelt' und 'Van de Zanden' wieder normalisiert. Quelle: gelderlander.nl: Einde aan juridische strijd over visrechten - Dienstag, 20. September 2011
UTRECHT - Vom 11. bis zum 13. November 2010 stehen die Veemarkthallen in Utrecht wieder voll im Zeichen der jährlichen Angelsport- und Bootsmesse, die ihr 10-jähriges Jubiläum feiert.
Im Jahr 2010 kamen mehr als 14.000 Besucher zu dieser dreitägigen Veranstaltung. Die Messe ist damit eine der populärsten Angelsportmessen in Europa. Die große Anzahl von neuen Produkten, die Gastfreundschaft, Informationen in Theorie und Praxis, Aktionen und Vertrieb und die stets charmante Umgebung der Veemarkthallen bilden den Erfolg dieser Messe. Quelle: hengelsportbeurzen.nl: De 10de Hengelsport- en Visbotenbeurs Veemarkthallen te Utrecht - Montag, 19. September 2011
AMSTERDAM - Die niederländischen Hobbyangler raufen sich die Haare. Osteuropäische Arbeiter würden die niederländischen Gewässer vollkommen leer fischen. Angelsportvereine schlagen Alarm. Sie sind wütend auf die Konkurrenz der polnischen Kollegen. Die Osteuropäer fischen oft aus wirtschaftlichen Gründen und setzen die gefangenen Fische nicht zurück, sagt die Sportvisserij Nederland in BN / De Stem. "Sie haben eine andere Ethik und Kultur."
Die Situation ist so schlimm, dass mehr Kontrolleure eingesetzt werden müssen und dass die Sportvisserij Nederland eine polnische Übersetzung der Fischereibestimmungen herausgegeben hat.
Laut einem Kontrolleur halten einige osteuropäische Angler ’regelrechte Raubzüge’ ab. "Die Fische gehen direkt nach Polen oder sie verschwinden hier in Restaurants, oder in der eigenen Pfanne. Ein Kleinbus beladen mit Fischen bringt schnell ein paar tausend Euro ein."
Die ’Brotfischer’ haben es laut den Anglern vor allem auf Raubfische wie Hecht und Zander und auf Karpfen abgesehen. Diese Fische würden das meiste Geld auf dem schwarzen Markt einbringen. "Wegen der Krise gibt es weniger Arbeit und so werden alternative Nebenverdienste gesucht", fährt der Kontrolleur fort. "In der Westland und Friesland einige Binnengewässer vollständig geplündert."
Anmerkung: Im Mai 2007 hießen die Presseüberschriften ’Deutsche fischen hier die Binnengewässer leer’. Damals war die Rede von purem Vandalismus den die ’deutschstämmigen’ Polen und Russen in den Niederlanden anrichten und nicht nur sie, sondern alle deutschen Sportangler wurden dabei sofort mit über einen Kamm geschert und gleichermaßen pauschal beschuldigt sich nicht an die Regeln zu halten!
Heute sind es pauschal ’die Polen’, die für Litauer, Russen und andere ihren Kopf hinhalten müssen. Wir deutsche Sportfischer wissen was einige unserer östlichen Nachbarn bei uns in Deutschland angerichtet haben. Da will ich auch nichts beschönigen. Allerdings sollte man schon etwas differenzierter über ein Problem berichten und nicht nur Stimmung gegen eine Volksgruppe machen. Nur weil es einfach ist und man so vielleicht von den eigenen Problemen ablenken kann.
Auch sollte man sich in den Niederlanden einmal Gedanken darüber machen, wer dafür Sorge getragen hat und weiterhin trägt, dass das IJssel- und das Markermeer so gut wie leer gefischt ist. Das waren weder Deutsche, noch Polen und auch keine Russen! Das waren und sind immer noch die gleichen, die auch dafür Sorge tragen, dass Millionenprojekte, wie die Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses, im wahrsten Sinne des Wortes, den Bach hinuntergehen und so fast alle Bemühungen zunichte gemacht werden. Da kann der Dachverband Sportvisserij Nederland einmal richtig seine Muskeln (Lobbyarbeit) spielen lassen und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen (lassen). Quelle: telegraaf.nl / BN/De Stem: Polen vissen Nederlandse wateren leeg - Freitag, 16. September 2011
KERKRADE - Hunderte Fische sind im Kerkrader ’Anselderbeek’ durch einen noch unbekannten Giftstoff umgekommen. Über die Kanalisation gelangte das Gift in die Kläranlage Kerkrade-Kaffeberg und von dort aus in den Bach. Die Bakterien, die normalerweise das Abwasser klären, haben ihre Arbeit eingestellt. Unmittelbar nachdem die Probleme bekannt wurden, hat die Wasserbehörde ’Roer en Overmaas’ die Einleitung in den ’Anselderbeek’ geschlossen.
Zwischenzeitlich wurden neue Bakterienkolonien beigebracht, um zu sehen, ob sie das Wasser wieder reinigen können. Die Quelle der Verschmutzung ist noch unbekannt. Mittlerweile wird auch zusätzliches Frischwasser in den Bach gepumpt, um das Gift zu verdünnen. Quelle: L1 Radio-TV : Massale vissterfte in Anselderbeek Kerkrade - Freitag, 16. September 2011
IJMUIDEN - In der Zeit vom 16. September bis Ende Dezember 2011 werden auf den Molen von IJmuiden und Wijk aan Zee, bei Anglern besser bekannt als die Nord- und Südpier, Instandhaltungsarbeiten ausgeführt.
Diese Arbeiten werden jährlich im Auftrag von Rijkswaterstaat durchgeführt. Ungeachtet des üblichen Wartungszeitraumes (Mai-Oktober) soll das nun im September beginnen. Während dieser Arbeiten werden die Molen aus Sicherheitsgründen gesperrt und sind nicht zugänglich.
In der Zeit vom 19. September - 5. Oktober werden die Arbeiten an der Nordpier ausgeführt. An der Südpier in der Zeit vom 3. Oktober bis Ende Dezember. Die Arbeiten finden normalerweise von Montag – Freitag statt, sind aber abhängig von den Gezeiten und den Wetterumständen und können deshalb abweichen. Die Arbeiten werden auch auf Hinweistafeln am Zugang zu den Molen angekündigt. Quelle: Sportvisserij MidWest Nederland: Werkzaamheden Noord- en Zuidpier - Donnerstag, 15. September 2011
DRIMMELEN - Die Chance, einen Zander im Volkerak-Zoommeer zu fangen war im Jahr 2010 um 40% geringer als im Jahr 2008. Dieses geht aus dem Bericht ’Hengelvangstregistratie 2010 – Snoekbaars’ hervor, den der Verband Sportvisserij Zuidwest Nederland erstellt hat. Der Rückgang ist so groß, dass sie den Dachverband Sportvisserij Nederland zu einer weiteren Untersuchung aufgefordert haben. Der Bericht soll auch in der Fischbestand-Verwaltungskommission Volkerak-Zoommeer diskutiert werden.
Möglicherweise hat der Rückgang auch mit dem immer klarer werdenden Wasser im Volkerak-Zoommeer zu tun, dass sich die Zander hier immer weniger heimisch fühlen. Andere Ursachen können Wilderei, Entnahme durch Sport- und kommerzielle Fischerei und die leichte Versalzung des Wassers sein. Es ist noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu ziehen.
Die Fangdaten zeigen, dass sich die durchschnittliche Länge der gefangenen Zander sich von 53 cm in 2009 auf 55 cm im Jahr 2010 erhöht hat. Die durchschnittliche Länge der gefangen maßhaltigen Zander hat sich nur um einen Zentimeter auf 58 cm erhöht.
Aus den erhobenen Daten geht schließlich hervor, dass ein Viertel der gefangen Zander für den eigenen Verbrauch mitgenommen wird. Der Konsum von selbst gefangenem Fisch, so stellt sich aus diesen Ergebnissen heraus, ist für viele Angler Teil der Sportfischerei und macht für diese Gruppe das Naturerlebnis komplett. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Afname snoekbaarsvangsten Volkerak-Zoommeer - Dienstag, 13. September 2011
Aktuell: Rückkehr der Lachse - Niederländische Regierung schaut weg
DEN HAAG - Auch die Niederlande sind schuldig an der Befischung vom Lachs gemischter Herkunft, die so genannte ’mixted stock’ fisheries. Besonders im Wattenmeer und an der niederländischen Küste werden durch die Hobbyfischerei (die sogenannte ’Freizeitfischerei’) mit Netzen, eine Menge Lachse gefangen, die für die dänischen, französischen, belgischen und deutschen Flüsse bestimmt sind.
Schon im Juni 2008 stellte die damalige Ministerin für Landwirtschaft in ihrem Brief an die Zweite Kammer fest, dass sowohl die Hobby- als auch die Berufsfischerei ein großes Problem für die zurückkehrenden, erwachsenen Lachse darstellen. Während des Lachsaufstiegs sollte gezielt auf die Einhaltung der Rücksetzverpflichtung kontrolliert werden.
Allerdings scheinen die niederländische Regierung und die Politiker nicht gewillt zu sein, der Hobbyfischerei Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil, gibt es sogar Pläne die Lizenzvergabe in die Hände der Gemeinden zu geben. Es ist eindeutig klar, dass diese Verantwortlichkeit, bezogen auf die Internationalität dieser Problematik und des geschützten Status des Lachses, dort definitiv nicht hingehört. Die Niederlande geben damit international ein schlechtes Beispiel ab.
Ein weiteres Problem bilden einige der (semi-) professionellen Fischer auf den großen Flüssen, vor allem diejenigen, mit den so genannten ’heerlijke visrechten’ (alte gewerbliche Fischereirechte vor 1838). Auch sie halten sich oft nicht an die Verpflichtung Lachs und Meerforelle zurückzusetzen und werben in einigen Fällen sogar mit dem Räuchern von ’selbst gefangenem Lachs’ im Internet. Quelle: matchfishing.nl: Nederlandse overheid kijkt andere kant uit - Sonntag, 11. September 2011
NIJMEGEN - Die zweite Phase der Buhnenabsenkung hat auf der Strecke Nijmegen - Tiel begonnen. Auf beiden Seiten des Flusses werden insgesamt rund 120 Krippen um durchschnittlich einem Meter abgesenkt. Es wird auf der Höhe von Ochten (Gemeinde Neder-Betuwe) begonnen. Die Arbeiten an dieser Strecke finden im Rahmen des nationalen Programms ’Ruimte voor de Rivier’ (Raum für den Fluss) statt und dauern bis Ende 2012. Ende 2015, sollen alle Buhnen auf der Strecke Nijmegen - Gorinchem abgesenkt sein.
In den vergangenen Jahrhunderten wurde den Flüssen immer weniger Raum gegeben. Die Flüsse liegen eingeklemmt zwischen immer höheren Deichen und hinter den Deichen leben immer mehr Menschen. Zur gleichen Zeit senkt sich das Land hinter den Deichen.Auch regnet es öfter und stärker wodurch die Flüsse mehr und mehr Wasser zu verarbeiten müssen. Diese Maßnahmen sollen zukünftig zu einem besseren Schutz vor Überflutung der Flussgebiete beitragen. Der Fluss bekommt an über 30 Standorten mehr Platz. Es ist ein nationales Programm in Zusammenarbeit mit regionalen Behörden, für die Sicherheit von rund vier Millionen Niederländern. Neben der Sicherheit wird das Flussgebiet auch schöner und attraktiver gemacht bietet mehr Platz für Natur und Erholung. Quelle: Federatie Midden Nederland: Kribverlaging tussen Nijmegen en Tiel van start - Freitag, 9. September 2011
Aktuell: Polizei geht illegale Fischerei auf Sperrwerk an
NEELTJE JANS - Die nationale Wasserbaubehörde ’Rijkswaterstaat’ und die Polizei beraten, wie besser gegen die Fischer auf dem Oosterschelde-Sperrwerk vorgegangen werden kann. Zwar ist das fischen dort verboten, aber weil es eine gute Angelstelle ist, wird dieses Verbot ignoriert.
Die Fischer lassen sich nicht vertreiben, da ihnen die dort gefangenen Wolfsbarsche viel Geld einbringen. Wolfsbarsch ist nach Seezunge und Steinbutt einer der teuersten Fische. Es wird dafür legal 15 Euro pro Kilo gezahlt. "Mit diesen Preisen, einem guten Angelplatz und mit Leinen, die weit mehr Haken haben als erlaubt sind, könnten leicht 750 Euro pro Tag verdient werden", rechnet Ben Biondina, Direktor der Sportvisserij Nederland vor.
Biondina schätzt die Gruppe der Wolfsbarschangler, die regelmäßig die Verbote an und auf dem Oosterschelde-Sperrwerk ignorieren, auf dreißig oder vierzig Mann. Ein Sprecher der nationalen Wasserbaubehörde sagt, dass während der Wolfsbarschsaison Tag für Tag und Nacht für Nacht ein Dutzend illegale Fischer zu sehen sind.
Das Problem ist so alt wie das Oosterschelde-Sperrwerk selbst, etwa 25 Jahre. In den letzten Jahren jedoch beginnt die Atmosphäre düsterer werden. Sicherheitspersonal, spezielle Ermittler von Rijkswaterstaat, der Provinz, des AID, der Sportvisserij Nederland und Mitarbeiter von Auftragnehmern, die Wartungsarbeiten an dem Sperrwerk ausführen, werden eingeschüchtert und bedroht. Teilweise auch mit Waffengewalt.
Rijkswaterstaat vertrat die Auffassung, dass die Polizei öfter handeln müsse. Allerdings glaubt die Polizei, dass Rijkswaterstaat als Betreiber des Oosterschelde-Sperrwerkes selbst Verantwortung übernehmen muss. Diese Ansicht teilt auch Rob van der Zwaag, Bürgermeister aus Veere, auf deren Gebiet der Größte Teil des Sperrwerkes liegt. Quelle: BNDeStem.nl: Politie pakt illegaal vissen op kering aan - Dienstag, 6. September 2011
T-GOY / COTHEN - Der Wasser- und Bodenverband ’Stichtse Rijnlanden’ hat zusammen mit der Provinz Utrecht und der nationalen Wasserbehörde ’Rijkswaterstaat’ eine Fischpassage zwischen Amsterdam Rhein-Kanal und dem Caspergouw-Kanal gebaut. Die Fischpassage wurde am 1. September durch die Kinder der Grundschule ’De Boogerd’ aus 't Goy eröffnet.
Die Fischpassage besteht aus drei verschiedenen Teilen. Die wichtigste ist die ’De Wit-Schleusen-Fischpassage’. Diese besteht aus einem Rohr, dass auf beiden Seiten mit einem gleitenden Schieber geschlossen wird. Die Schieber werden der Reihe nach geöffnet und geschlossen. Dies ermöglicht den Fischen den Höhenunterschied, wie Schiffe in einer Schleuse, zu überbrücken. Diese Fischpassage überwindet einen Höhenunterschied von 2,5 Metern.
Die beiden kleineren Fischtreppen sorgen für eine Verbindung von den Nebengewässern mit dem Amsterdam Rhein-Kanal. Sie überbrücken einem Höhenunterschied von 65cm. Durch diese Fischtreppen wird der Lebensraum der Fische deutlich vergrößert und die Fische aus dem Amsterdam Rhein-Kanal können sich in den Poldergräben fortpflanzen. Quelle: Sportvisserij MidWest Nederland: Opening vispassage Caspargouw - Freitag, 2. September 2011
BEILEN - Die Provinz Drenthe und der Angelsportverband Groningen Drenthe suchen gemeinsam nach einer Lösung, um das Angeln im Brunstinger See in Beilen wieder zu erlauben.
Die Provinz und die Sportfischer beraten miteinander, seit es zu einem Zwischenfall kam, bei dem einige Angler eine Geldstrafe auferlegt bekamen, weil sie an dem See angelten. Obwohl der See in der Liste der Angelgewässer steht, belegte ein besonderer Ermittlungsbeamter (BOA) die Angler mit einer Geldstrafe in Höhe von 70 Euro pro Person. Unbegreiflich für die Betroffenen, da der Zaun, der um den See führt nicht abgeschlossen war und keine Verbotsschilder aufgestellt sind.
Der See ist ein offizielles Angelgewässer, so die Angler. Allerdings schloss die Provinz den See in 2009, da dort andauernd illegal Müll entsorgt wurde. Quelle: RTV Drenthe: Brunstingerplas mogelijk weer officieel viswater - Donnerstag, 1. September 2011
Aktuell: Stellnetze entlang des Markerwaarddijk verboten
FLEVOLAND - Im Winter dürfen Berufsfischer nicht mehr entlang des Markerwaarddijk mit einem so genannten Stell- oder Kiemennetz fischen. Dass hat die Provinzregierung Flevoland entschieden.
Die Provinz wollte das Verbot schon im Dezember des letzten Jahres in Kraft treten lassen, weil sich viele Wasservögel in den, zwischen Pfählen gespannten, Netzen verfangen und im Winter sterben.
Die Berufsfischer wehrten sich aber gegen diese Beschränkungen und legten Einspruch bei der Beschwerdekammer ein. Diese wies nun deren Bedenken als unbegründet zurück.
Anmerkung: Es wäre sinnvoller gewesen ein ganzjähriges Aufstellverbot von Stellnetzen zu erlassen, damit sich auch die Fischbestände in diesem Gebiet von IJssel- und insbesondere dem Markermeer etwas erholen könnten. So aber haben wenigstens die schwarzen Fischjäger im Winter eine gute Überlebenschance – und nach dem Winter werden die ohnehin schon mageren Fischbestände eben wieder von beiden Interessengruppen noch weiter dezimiert. Hier zeigt sich wieder wessen gute Lobbyarbeit funktioniert und welcher Angelsportverband noch einen großen Nachholbedarf besitzt. Quelle: omroepflevoland.nl: Vissen met want-net verboden langs Markerwaarddijk - Mittwoch, 31. August 2011
Aktuell: Vermutlich falscher Beamter in Steenwijkerland unterwegs
OSSENZIJL - Die Polizei warnt vor einem möglicherweise falschen BOA (besonderer Ermittlungsbeamter), der in der Umgebung von Steenwijkerland unterwegs ist. Ein 22-jähriger Mann aus Stadskanaal meldete das am Freitag dem 25. August der Gemeinde. Tags zuvor wurde er beim Angeln in Ossenzijl von einem Mann bestraft, der vorgab ein BOA zu sein. Dieser BOA war uniformiert und legitimierte sich mit einem (möglicherweise falschen) Ausweis aus Steenwijkerland. Der Groninger musste eine sofortige Geldstrafe in Höhe von 200 Euro bezahlen. Da der Mann keine Quittung bekam, vermutete er später dass er betrogen wurde.
Weder die Polizei noch die in Steenwijkerland kontrollierenden BOA’s verlangen in Fällen von Bußgeldsituationen eine Barzahlung. Das geschieht grundsätzlich nur bei Ausländern und die Zahlung richtet sich in diesen Fällen immer an das Polizeibüro.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem vermutlichen Betrüger. Quelle: politie.nl: Vermoedelijke nep-boa actief in Steenwijkerland - Mittwoch, 31. August 2011
S-GRAVENPOLDER - Die Wasserbehörde 'Scheldestromen' beginnt in dieser Woche mit dem Bau der Fischpassage 'Maelstede' bei 's Gravenpolder’.
Laut der Wasserbehörde ist die Fischpassage in den Niederlanden einmalig. Im Vergleich zu anderen Fischpassagen, werden die Fische nicht über, sondern durch den Deich geleitet. Diese innovative Fischpassage ermöglicht die Wanderung von Fischen von Salz- nach Süßwasser wie auch umgekehrt. Darüber hinaus wird bei der nächstliegenden Pumpstation ein Fischleitsystem installiert, dass die Fische an der Pumpstation durch Licht und Lärm abgeschreckt, um sie damit zum Einlass der Fischpassage zu führen. Dieses soll verhindern, dass auswandernde Fische nicht von der Pumpstation zermahlen werden.
Das Projekt kostet rund 500.000 Euro. Die nationale Wasserbaubehörde 'Rijkswaterstaat' und das 'Ministerium für Infrastruktur und Umwelt' sind über die ’Rahmenrichtlinie Wasser’ an den Kosten beteiligt.
Laut Planung soll die Fischpassage im Dezember 2011 ihren Betrieb aufnehmen können. Quelle: Waterschap Scheldestromen: Waterschap legt innovatieve vispassage Maelstede aan - Dienstag, 30. August 2011
Aktuell: Gebrauchte Angelboote auf der 'Fair for Lure & Fly'
MAURIK - Zum siebten Mal findet die Erlebnismesse 'Fair for Lure & Fly' am 3. und 4. September 2011 auf dem Eiland van Maurik statt. Mittlerweile hat sich diese Messe zum alljährlichen Treffpunkt für Raub- und Fliegenfisch-Spezialisten aus den Niederlanden und Belgien gemausert. Aber auch in Deutschland wird diese Messe immer populärer und lässt viele enthusiastische Angler in die Betuwe reisen. Viele interessante Vorträge von renommierten Experten sorgen für Unterhaltung und lehrreiche Momente.
In diesem Jahr haben Besucher erstmals die Möglichkeit, ein gebrauchtes Boot zu kaufen oder zu verkaufen. Da nicht für jeden Angler der Neukauf eines Bootes eine Option ist, besteht eine rege Nachfrage nach Gebrauchtbooten. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um voll ausgerüstete "Angelmaschinen" aus Alu oder um einfache Polyesterboote handelt, die man ohne Führerschein fahren darf.
Wenn man sein gebrauchtes Boot auf der 'Fair for Lure & Fly' zum Verkauf anbieten will, sollte die technischen Spezifikationen des Bootes und ein aktuelles Foto an h.tekloeze@publishinghouse.nl mailen. Danach erhält man alle nötigen Informationen vom Veranstalter und man bekommt einen Ausstellungsplatz auf dem Außengelände zugewiesen. Wie immer können Kaufinteressenten von der Halbinsel Eiland van Maurik aus sogar Probefahrt machen.
Auch Interessenten für neue Boote sind ebenfalls auf der 'Fair for Lure & Fly 2011' gut aufgehoben: Zahlreiche Aussteller von brandaktuellen Angelbooten, Bootselektronik und Außenbordern haben ihr Erscheinen angekündigt.
Ort: Erholungspark 'Eiland van Maurik', Rijnbandijk 20, 4021 Maurik Öffnungszeiten an beiden Tagen: 10:00 Uhr – 17:00 Uhr Eintritt : € 7,50 (Kinder bis 12 Jahre frei) Parken : € 4,-
BEMMEL - Ein 20-jähriger Doornenburger wurde am Mittwochmittag auf dem ’Waaldijk’ in Bemmel bei der Fischwilderei erwischt. Die Polizisten bekamen einen Tipp von einem Passanten und erwischten den Mann in flagranti, als sie auf dem ’Waaldijk’ nachschauten. Der Passant hatte jemanden am ’De Strang’ gesehen.
Die Beamten entdeckten, dass der Doornenburger einen lebenden Aal und verschiedene Reusen bei sich hatte. Da das Fischen dort nicht erlaubt ist und schon gar nicht mit Reusen, wurde der Mann festgenommen. Er wurde auch des Diebstahls der Reusen verdächtigt. Der Doornenburger wurde nach dem Verhör entlassen. Er bekam eine Anzeige. Quelle: gelderlander.nl: Man uit Doornenburg gepakt voor visstroperij - Freitag, 26. August 2011
Aktuell: Angelboot im Ankergebiet vor Scheveningen gekentert
SCHEVENINGEN - Der etwa 18 km westlich von Scheveningen vor Anker liegende Tanker ’Sten Skagen’ alarmierte um 13:10 Uhr das Küstenwachtzentrum Den Helder, dass sie eine Person im Wasser liegen sahen.Nachdem sie den Mann aufgefischt hatten berichtete dieser, dass er mit einer zweiten Person in der Nähe eines Wracks geangelt hatte und dass ihr Boot gekentert war, weil der Anker vermutlich am Wrack hängen blieb.
Ein gerade patrouillierendes Flugzeug der Küstenwache begab sich sofort zum Ort des Geschehens. Auch zwei Schiffe der Küstenwache und ein Schiff Hafendienst Rotterdam gaben an, dass sie in der Nähe waren und änderten ihren Kurs. Um 14:00 Uhr meldeten das Flugzeug und das Küstenwachboot 'Zeearend', dass sie die Person in gesichtet haben. Er saß auf dem gekenterten Boot und ein paar Minuten später wurde er von der 'Zeearend' aufgenommen.
Die Person, die von ’Sten Skagen’ aufgefischt wurde, wurde von dem Rettungsboot aus Scheveningen ebenfalls auf 'Zeearend' gebracht. Als nächstes wurde der Arzt des Hubschraubers abgesetzt, um die zwei Personen zu untersuchen. Obwohl es den beiden Havaristen den gegebenen Umständen nach gut ging, riet der Arzt sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus zu übertragen, weil sie leichte Unterkühlungserscheinungen hatten. Die 'Zeearend' ist danach nach Scheveningen gefahren, wo beide Personen an einen Krankenwagen übergeben wurden. Quelle: Blik op Nieuws.nl: Visbootje gekapseisd in ankergebied voor Scheveningen - Freitag, 26. August 2011
SINT PHILIPSLAND - Am Mittwochmorgen wurde ein Mann dabei erwischt, wie er mit seinem Boot auf dem Krabbenkreek Reusen aufstellte.
Während einer gemeinsamen Kontrolle, die durch einen Inspektor der Provinz Zeeland und Ermittlern der Sportvisserij Zuidwest Nederland durchgeführt wurde, wurde festgestellt, dass ein Mann in einem Boot auf dem Krabbenkreek Reusen aufstellte. Als der Mann damit fertig war, sahen die Ermittler, dass der Mann mit seinem Boot zum Hafen von St. Philipsland fuhr. Die Ermittler sind darauf hin zum Hafen gefahren und haben den Mann angesprochen, als dieser aus seinem Boot stieg. Sie fragten ihn, ob er eine Berechtigung (Lizenz) hätte, um in dem betreffenden Gewässer mit Reusen zu fischen. Das war nicht der Fall. Die Ermittler haben den Mann darauf hin angehalten und auf der Stelle verhört. Nach dem Verhör und der Beschlagnahme der vier Reusen, wurde der Mann nach Hause geschickt. Der Mann wird eine Anzeige bekommen. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Visstroper gepakt in de Krabbenkreek - Donnerstag, 25. August 2011
DEN HAAG - Die 'Shark Alliance' berichtete, dass letzte Woche ein vom Aussterben bedrohter Heringshai auf dem Fischmarkt in Scheveningen versteigert wurde. Der fast 3 Meter lange Hai wurde in der südlichen Nordsee gefangen und an einen Fischhändler aus Katwijk verkauft, der das Tier direkt auf die Speisekarte gesetzt hat.
Seit 2010 gilt es ein EU-weites Fangverbot von Heringshaien. Die Fischer sind verpflichtet, wenn unerwartet ein Hai in ihre Netze geht, sie so schnell wie möglich wieder zurückzusetzen. Das Anlanden und Verkaufen, auch schon toter Tiere, ist verboten."Wir sind schockiert, dass dies passieren konnte", sagte Irene Kingma, die niederländische Koordinatorin der Shark Alliance. Quelle: De Posthoorn: Bedreigde haai geveild - Mittwoch, 24. August 2011
NAARDEN - Ein betagter Angler aus Baarn wurde Montagmittag wieder mit mehr als zwei Zandern erwischt, die er mitgenommen hatte.
Bei einer gemeinsamen Aktion von BOA’s und Kontrolleuren der staatlichen Forstverwaltung und der Sportvisserij MidWest Nederland wurde der 80-jährige beim Verlassen des Hafens von Naarden überprüft. In seinem Auto wurden drei große Zander gefunden, die er im Gooimeer gefangen hatte. Der Fang von rund 10 Kilo wurde beschlagnahmt und der Mann bekam eine Anzeige. Außerdem wurde sein VISpas eingezogen.
Der betagte Angler wurde schon einige Male vorher bestraft, weil er zu viele Zander mitgenommen hatte. Das erste Mal vor drei Jahren. Auch vorige Woche Mittwoch war es wieder soweit. Dabei ging es um 7 Zander, wobei der Größte 7 Kilo wog und fast einen Meter lang war. Das war auch der Grund, ihn am Montag wieder zu überprüfen. Quelle: Sportvisserij MidWest Nederland: BEJAARDE SPORTVISSER HARDLEERS - Dienstag, 23. August 2011
Aktuell: Änderungen der Fischereivorschriften zum 1. März 2012
BILTHOVEN - Nach intensiver Lobbyarbeit der Sportvisserij Nederland treten ab dem 1. März 2012 eine Reihe von wichtigen gesetzlichen Veränderungen in Kraft. Sie sollen den Anglern deutlich erweiterte Möglichkeiten bieten. Hauptgrund war die Verringerung und die Vereinfachung der Regeln, sowie Änderungen im Bereich der Fischerei, der Fischbestände und der Wasserqualität.
Das Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation arbeitet zurzeit an der Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen. So soll die Sperrzeit für den Wurm beseitigt, das Nachtangelverbot aufgehoben und das Angeln auf Wels rechtlich erlaubt werden.
Die wichtigsten Änderungen zum 1. März 2012 sind:
Der Europäische Wels darf aktiv beangelt werden. Es gilt allerdings eine ganzjährige Schonzeit, so dass jeder Wels wieder zurückgesetzt werden muss.
Die Sperrzeit für Wurm (1. April - 31. Mai) wird gestrichen.
Das Nachtangeln ist ganzjährig erlaubt. Ausgenommen sind die Naturgebiete, wo das Nachtangeln bisher schon nicht erlaubt war. Die Verwendung von einem Zelt, etc. wird nicht freigegeben. Dies ist und bleibt in der Verantwortung der Gemeinden. Dem Inhaber des Fischereirechts bleibt es weiterhin vorbehalten das Nachtangeln zu brschränken, um Unannehmlichkeiten für die Anwohner zu vermeiden.
Die Mindestgrößen für die Rotfeder und Aland verfallen.
Die Schonzeit für Hecht ist bis zum 31. Mai reduziert worden, so dass das Ende der Schonzeit mit der Sperrzeit für Köder gleichgesetzt wird.
Die Mindestgrößen für Seefische gelten auch im Landesinneren wenn diese dort gefangen werden. So wird die Durchsetzung von Bestrafungen bei der Mitnahme untermaßiger Fische erheblich verbessert.
Angler dürfen (außer am IJsselmeer) untermaßige Barsche unter der Bedingung besitzen, dass der Fisch lebendig aufbewahrt und wieder zurückgesetzt wird.
Der Verkauf von Fischen wird für Angler verboten..
Quelle: Sportvisserij Nederland: Wijziging visserijregels per 1 maart 2012 - Freitag, 19. August 2011
FRANEKERDEEL - Die Polizei hat am Mittwoch während einer 6-stündigen Kontrolle auf dem 'Van Harinxmakanaal' vier Angler und zwei Skipper mit einer Geldstrafe belegt. Im Allgemeinen war bei den Anglern alles in Ordnung. Vier von Ihnen schienen ohne schriftlicher Erlaubnis zu angeln und sie bekamen dafür eine gebührenpflichtige Verwarnung. Zwei Skipper mit schnellen Motorboten bekamen eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein. Quelle: regionoordwestfryslan.nl: Vissers en schippers beboet - Donnerstag, 18. August 2011
RHEINDELTA - Bei dem Versuch an der Waal Rapfen zu fangen, gelang dem glücklichen Fänger Jouke Timmer ein spektakulärer Fang. Der Traum vieler Sportangler wurde wahr. Ein prächtiger, 85 Zentimeter langer Lachs hatte seinen Kunstköder genommen.
"Ich kann es selbst noch immer nicht glauben. Aber wenn ich mir die Fotos ansehe, sehe ich mich selbst mit einem bildschönen Lachs meinen Händen stehen. Was für ein unvergesslicher Fang, welche Schönheit, es ist toll ein Sportangler zu sein.", so Jouke Timmer. Quelle: Sportvisserij Nederland: Spectaculaire zalmvangst Waal - Mittwoch, 17. August 2011
VALTHERBLOKKEN - Am Wochenende wurde ein Absperrventil von einem Güllesilo bei Valtherblokken geöffnet. Dadurch sind rund 250 m³ Gülle ins Wasser der 'Dreefleiding' gelangt. Das hatte zur Folge, dass der Kanal über eine Länge von 15 Kilometern verschmutzt ist.
Die Wasserbehörde 'Hunze en Aa's' unternimmt alles, um das Fischsterben auf ein Minimum zu reduzieren. Es geht dabei vor allem um Hechte und Schleien, die auf der Strecke bleiben. Die Polizei untersucht den Vorfall, ob eventuell Vorsatz im Spiel ist. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Vissterfte bij de Valther Blokken - Montag, 15. August 2011
Aktuell: Eilverfahren um Fischereirechte abgewiesen
ZUTPHEN - Der Konflikt um die Fischereirechte auf der Kaliwaal und dem Byland Kanal besitzt kein dringliches Interesse. Das hat der Richter am Zutphener Landgericht am Mittwoch entschieden.
Um zu ihrem Recht zu kommen, müssen deshalb der Angelsportverein 'De Zeelt' aus Kekerdom und der Berufsfischer 'Van de Zanden' aus Lith Klage in einem Hauptsacheverfahren erheben. Der Richter befand den Konflikt als zu komplex, um ihn in einem Eilverfahren zu behandeln. Der Angelsportverein 'De Zeelt' und der Berufsfischer 'Van de Zanden' müssen die entstandenen Prozesskosten bezahlen. Quelle: gelderlander.nl: Visclub vist achter het net bij kort geding - Sonntag, 14. August 2011
SCHARENDIJKE - Ermittlungsbeamte (BOA’s) der Provinz Seeland haben Mittwochmittag zwei Rotterdammer erwischt, als sie Krebse wilderten.
Die zwei Taucher hatten 13 Krebse erbeutet. Sie wurden festgenommen und auf die Polizeiwache in Zierikzee gebracht. Dort wurde gegen sie Anzeige erstattet. Die Krebse wurden wieder ins Grevelingenmeer zurückgesetzt. Quelle: pzc.nl: Provincie pakt kreeftenstropers - Donnerstag, 11. August 2011
ZOUTELANDE - Acht tote Schweinswale wurden am Sonntag an der Küste Seelands gefunden. Niemals zuvor wurden an einem Tag so viele tote Meeressäugetiere gefunden, ließ die 'Erste Hilfe für Meeressäugetiere' am Montag verlauten. Sechs der acht Schweinswale wurden in Seeland angespült. Bei Zoutenlande wurden drei Schweinswale gefunden, zwei an der Küste von Westenschouwen und einer bei Neeltje Jans, meldete 'Omroep Zeeland'.
In den letzten 4 Wochen wurden rund 100 tote Schweinswale angespült. Im August sind es schon insgesamt 15. Ein neuer, trauriger Rekord. Die Kadaver werden vorläufig eingefroren, um später weiter untersucht zu werden. Allerdings geht aus einer ersten Untersuchung hervor, dass ein Teil der angespülten Schweinswale als Beifang in Fischnetzen gestorben ist. Quelle: telegraaf.nl: Weer dode bruinvissen aangespoeld - Dienstag, 9. August 2011
ZEELAND - In der letzten Zeit wurden vor der Küste Seelands Dutzende von Glatthaien gesehen. So wurden die Raubfische seit vorigem Jahr auch immer öfter in den niederländischen Gewässern gefangen. In der vergangenen Saison waren es gut und gerne 250 Stück.
Es gibt aber keinen Grund zur Panik. Die Glatthaie sind ungefährlich und können sogar als "streichelbar" bezeichnet werden. Sie haben nur kleine, stumpfe Zähne und ernähren sich hauptsächlich von Krabben und anderen Krebstieren und werden den Menschen nicht gefährlich. Auch wenn nichts zu befürchten ist, so können die Haie dennoch abschreckend wirken. Denn sie besitzen die Haiflosse und werden für gewöhnlich 1,20 Meter lang. Das Vorkommen der Glatthaie hängt wahrscheinlich mit der Erwärmung der Nordsee und mit der Abnahme der Baumkurrenfischerei zusammen. Quelle: hartvannederland.nl: Veel haaien voor Zeeuwse kust - Samstag, 6. August 2011
HARLINGEN - Die Polizei hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im 'Zuiderhaven' einen 65-jährigen Einwohner aus Harlingen mit einer Geldbuße belegt, weil er illegal auf Aal angelte.
Die Beamten sahen den Mann in seinem Auto wegfahren und beschlossen ihn zu kontrollieren. Im Auto des Verdächtigen sahen die Beamten diverse Angelgeräte, wie Angelruten, Kescher und Wathose liegen. Bei weiterer Überprüfung des Autos wurden 4 Kilo Aal in einem Eimer gefunden. Sowohl das Angelzeug als auch der VISpas wurden durch die Beamten beschlagnahmt. Die Aale wurden in den Zuiderhaven zurückgesetzt. Quelle: politie.nl: Paling stroper beboet - Donnerstag, 4. August 2011
LIMBURG - Gestern wurde in Limburg ein riesiger Wels gefangen. Beinahe wäre es ein neuer niederländischer Rekord gewesen, Aber der glückliche Fänger, Arno van Vliet aus Schiedam, vergaß ein Foto mit Maßband zu machen, da er glaubte der niederländische Rekord läge höher.
Der jetzige niederländische Rekord, aufgestellt im März 2007 durch Arno Hartgers, liegt allerdings bei „nur“ 180 Zentimetern. Auf dem Bild sieht man Arno van Vliet mit dem riesigen Wels, mit dem er fast eine Stunde gekämpft hat, bevor dieser sich endlich geschlagen gab. (Foto: Willem van Vliet/ Topvisser.nl) Quelle: Sportvisserij Nederland: 192 cm meerval in Maas gevangen - Mittwoch, 3. Augunst 2011
SLAGHAREN - Der See 'Stobbeplas' in der Nähe von Slagharen wird von Anglern heimgesucht, die ihren Müll hinterlassen. Aus diesem Grund hat der Stobbeplas auch einen schlechten Namen. Die staatliche Forstverwaltung hat deshalb die Nase voll und droht den See für Angler zu schließen. Daraufhin ergriffen der Angelsportverband Oost-Nederland und das 'Vechtdal Fishing Team' die Initiative zu einer Aufräumaktion. Zusammen mit Mitarbeitern der Forstverwaltung und Mitgliedern des Angelvereins wird heute der Unrat beseitigt.
Im zweiwöchigen Rhythmus sollen auch weiterhin gemeinsame Aufräumaktionen von Forstverwaltung und Verein stattfinden. Daneben soll am Wasser nun auch öfter kontrolliert und Umweltverschmutzer direkt zur Kasse gebeten werden. Der Stobbeplas wird täglich von mehreren Anglern besucht und ist bei Karpfenanglern sehr beliebt. Quelle: destentor.nl: Rotzooi vissers bij plas - Dienstag, 2. Augunst 2011
KAMPEN - Während einer gemeinsamen Überwachungsmaßnahme von Polizei und Forstverwaltung auf der IJssel, dem Ketelmeer und dem Kattegat wurden am Samstag, dem 30. Juli, vierzehn Angler kontrolliert.
Ein Angler, ein Russlanddeutscher, bekam eine Geldstrafe, weil er zu viele Fische in seinem Besitz hatte. Er musste neun Fische zurück ins Wasser werfen. Zwei deutsche Angler wurden bestraft, weil sie nicht den richtigen VISpas besaßen. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass sie außerdem eine große Menge an Fisch besaßen. In einem geschlossenen Zelt wurde ein Behälter mit 72, vor Ort filetierten, Fischen gefunden. Alle Fische wurden beschlagnahmt. Quelle: politie.nl: Drie vissers op de bon - Montag, 1. August 2011
OOIJ / BEMMEL / BEUGEN / TIEL - Die Provinz Gelderland und die Wasserbehörden 'Rivierenland' und 'Aa en Maas' haben für einige Seen und Weiher Warnungen wegen Blaualgen herausgegeben. Im einzelnen geht es um den See 'Bisonbaai' bei Ooij, den Erholungssee 'De Bemmelse Waard', dem 'Oostplas' im Naturgebiet 'De Vilt' bei Beugen und um einige Weiher im Industriegebiet 'Mede'l Bei Tiel.
Blaualgen bestehen aus Bakterien, die wie Algen aussehen. Der Kontakt mit Blaualgen kann zu Magen- Darm- und Hautbeschwerden führen. Vor allem dort, wo sie sich anhäufen. Das ist an einem grünen, grünblauen oder ölartigen Belag zu erkennen, der auf dem Wasser treibt. Quelle: gelderlander.nl: Blauwalg in Bisonbaai en Bemmelse Waard - Freitag, 29. Juli 2011
Aktuell: Verhaltenskodex für Taucher und Angler erstellt
DRIMMELEN - Der niederländische Unterwassersportbund (NOB) und die organisierte Sportfischerei (Sportvisserij Zuidwest Nederland und Sportvisserij Nederland) haben gemeinsam einen Verhaltenskodex für in der Freizeit gemeinschaftlich genutzten Gewässer erarbeitet. Diese Konventionen sollen der Leitfaden für Sporttaucher und Angler sein.
In diesem Verhaltenskodex sollen spezielle Plätze angesprochen werden, wo in der Freizeit viel geangelt und auch viel getaucht wird. Man legte daneben besondere Aufmerksamkeit auf die zeitliche Trennung, in Bezug auf die Gezeiten, den Markierungen, wenn außerhalb des Gezeitenwechsels getaucht wird, und auf den Umgang miteinander. Durch das Befolgen dieses Verhaltenskodex sollen Zwischenfälle zwischen Anglern und Tauchern vermieden werden.
Weitere Informationen findest du hier. (Klick) Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Gedragscode voor duikers en sportvissers ontwikkeld - Donnerstag, 28. Juli 2011
Aktuell: Fischretournierrad rettet kleine Fische aus Kühlwasser
GRONINGEN - Jährlich sterben Millionen von Fische in den Kühlwassersystemen großer Kraftwerke. Der Groninger Frides Lameris dachte sich dafür etwas aus: ein 'Fischretournierrad'.
Die Erfindung besteht aus einem Schaufelrad, mit dem die Fische wieder lebend ins Meer zurückgeführt werden. Normal werden die Tierchen aus dem Wasser gefiltert, aber die Filter verstopfen und müssen gereinigt werden. Diesen Prozess überleben sie oft nicht. Lameris erdachte eine Lösung mit der die Tierchen einwandfrei, ohne Plumpsen, in sicheres Wasser sinken.
Für seine Erfindung bekam Lameris den 'Cleantech-Preis' der Provinz Groningen. Mittlerweile hat er die Patentierung beantragt.
In Eemshafen wird das Fischretournierrad noch nicht eingesetzt. Die Erfindung war noch nicht so weit, als dort mit dem Bau begonnen wurde. Es besteht jedoch schon Interesse aus der Schweiz.
Ein Video über die Funktionsweise findest du hier. (Klick) Quelle: rtvnoord.nl: Visretourwiel redt kleine vis uit koelwater - Mittwoch, 27. Juli 2011
ZAANDAM - Ein 33-jähriger Mann aus Zaandam musste am Donnerstag ein Bußgeld zahlen, weil er mit lebendem Köder angelte.
Der Zaandammer angelte mit seinen Freunden in der Gouw. Um Zander angeln zu können, hatte er den Haken mit Weißfisch beködert. Die Streifenbeamten kontrollierten den Köder, der noch zappelte. Der Angler behauptete, dass der Fisch tot war, als er ihn an den Haken machte. Der Mann bekam eine Geldbuße in Höhe von 180.- Euro. Die Beamten warfen den Köder wieder zurück. Quelle: politie.nl: Boete voor vissen met levend aas - Sonntag, 24. Juli 2011
BLAUWESTAD - Im Oldambtmeer bekommen die Angler mehr Platz zum Angeln. Das Gebiet in dem geangelt werden darf, ist jetzt beinahe zweimal so groß.
Da der See bei den Anglern sehr beleibt ist, wurden die Angelbereiche ausgedehnt. Vor allem dem Hecht und den Rotaugen geht es gut in dem kürzlich angelegten See. Sportangler aus dem ganzen Land kommen zum Oldambtmeer, um auf Hecht zu angeln.
Informationen über die Angelbedingungen findest du hier. (Klick) Quelle: rtvnoord.nl: Oldambtmeer populair onder sportvissers - Samstag, 23. Juli 2011
FRANEKER - Am 28. Juni startete die Polizei eine Ermittlung wegen Fischwilderei in einem Kanal am Getswerderweg, nachdem ein Polizeibeamter in seiner Freizeit zehn Fischreusen im Wasser stehen gesehen hatte. Die Ermittlung führte zu zwei Beschuldigten, einem 50- und einem 76-jährigen Einwohner aus Franeker. Auf Verlangen der Beamten meldeten sich beide auf der Polizeiwache. Dort wurden die beiden Wilderer verhört und es wurde gegen sie ein Protokoll aufgenommen. Die zehn Reusen wurden durch die Polizei beschlagnahmt. Quelle: franekercourant.nl: Politie neemt fuiken in beslag - Montag, 18. Juli 2011
MAASTRICHT - Laut Bericht der Sportvisserij Nederland darf das Wasserkraftwerk bei Borgharen nicht gebaut werden. Die im letzten Jahr von der staatlichen Wasserbehörde erteilte Baugenehmigung ist zu Unrecht erteilt worden, so urteilte heute das Maastrichter Gericht, da der Schaden für den Fischbestand, der von den zwei bestehenden Wasserkraftwerke in Linne und Lith ausgeht, heute schon größer als erlaubt ist.
In dem nun schon seit fünfzehn Jahren dauernden Streit um dieses Karftwerk, soll das Urteil ein Meilenstein gegen die Bauvorhaben anderer Wasserkraftwerke sein, die im Kielwasser des Kraftwerks bei Borgharen geplant sind. Dem Gericht war offensichtlich der Umweltgedanke wichtig, zumal die bestehenden Kraftwerke in der Maas über keine gut funktionierende Fischleitsysteme für Wanderfische verfügen, die so in den Turbinen umkommen. Quelle: Sportvisserij Nederland: Geen waterkrachtcentrale bij Borgharen - Mittwoch, 13. Juli 2011
RAARD - Die Polizei bestrafte am Freitagmorgen zwei 27- und 28-jährige Angler aus Ee. Vei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die beiden Männer mit lebenden Ködern angelten. Das ist verboten und deshalb bekamen die Männer auch einen Strafzettel. Der 27-Jährige angelte zudem noch mit zu vielen Angelruten. Auch dafür bekam er noch ein Knöllchen. Quelle: liwwadders.nl: Vissers op de bon - Montag, 11. Juli 2011
Aktuell: Nächtliche Kontrollen
VEENDAM - Am vergangenen Wochenende führte der Angelsportverband Groningen-Drenthe, zusammen mit der staatlichen Forstverwaltung und der Polizei Ost-Groningen, eine nächtliche Kontrolle durch. Es wurde auch im Erholungsgebiet Borgerswold in Veendam kontrolliert.
Entlang der östlichen Grenze zu Deutschland wurden ungefähr 35 Angler kontrolliert. Etwa zwei Drittel von ihnen waren Ausländer. Dabei wurden zwei Strafmandate ausgeteilt. Einmal ging es um das Angeln ohne schriftliche Erlaubnis und einmal um das Angeln mit 4 Ruten, wobei dieser Angler nur mit dem Kleine VISpas an der Westerwolder Aa angelte. Eine teure Nacht für ihn!
In Borgerswold angelten viele Karpfenangler unter denen viele Jugendliche waren. Dort wurden keine nennenswerten Probleme festgestellt. Der Angelsportverband ist der Meinung, dass ihre Kontrollen langsam Früchte tragen. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Controles nachtvisserij - Samstag, 9. Juli 2011
BILTHOVEN - Die Möglichkeit dass man als Angler am Wasser kontrolliert wird, ist laut Sportvisserij Nederland (SN), in 2011 auf mehr als 20 Prozent gestiegen. Aus Untersuchungen von Anglertagebüchern geht hervor, dass 2010 einer von fünf Anglern einmal oder mehrere Male kontrolliert wurden.
SN führt dies auf den vermehrten Einsatz von mittlerweile 950 freiwilligen Vereinskontrolleuren und 100 so genannten BOA’s zurück, die außerdem von der Polizei und dem Agraraufsichtsamt (AID) unterstützt werden.
Etwas mehr als 12 Prozent der kontrollierten Angler bekamen ein Protokoll. Die häufigste Übertretung ist das Fehlen der schriftlichen Erlaubnis (VISpas mit zugehöriger Gewässerliste). Auf dem zweiten Platz rangiert das Angeln mit zu vielen Ruten, gefolgt von nicht erlaubtem Nachtangeln. Quelle: Sportvisserij Nederland: Eén op de vijf sportvissers wordt gecontroleerd! - Freitag, 8. Juli 2011
Aktuell: Wer ist Sportvisserij Zuidwest Nederland? Über innere Werte und Identität
DRIMMELEN - Die Sportvisserij Zuidwest Nederland ist ein großer niederländischer Angelsportverband bestehend aus fast 258 Angelvereinen und will offensichtlich ihr Image etwas aufpolieren. Sie ließ auf ihrer Hompage verlauten: „Neben den Kontakten zu den angeschlossenen Vereinen gibt es Kontakte zu einzelnen Sportanglern, Provinzen, Wasserverbänden, Gemeinden, der Polizei, Berufsfischern, usw, usw.
Selbstverständlich findet mit Allen eine Konversation statt, weil wir von ihnen etwas möchten, oder andere von uns etwas möchten. Für eine gute und effektive Kommunikation ist es dann auch selbstverständlich belangreich, dass wir wiedergeben, wer wir sind und was wir sein möchten. Mit Hilfe der inneren Werte können wir das (Wunschbild) beschreiben. Das haben wir vor kurzem getan. In einer gemeinsamen Sitzung wurden durch den Vorstand und den Mitarbeitern der Sportvisserij Zuidwest Nederland die folgenden inneren Werte festgelegt:
zuverlässig und integer,
kundenfreundlich und kundengerecht,
transparent,
professionell (und Qualität liefernd),
kompetent bei diversen Themen,
proaktiv,
ehrgeizig und
politisch und lagebewusst.
Diese Werte sind stellvertretend für die Organisation und beschreiben zusammen unsere (gewünschte) Identität. Gleichfalls sind sie die Basis für einen strategischen Kommunikationsplan, mit dem wir in der zweite Hälfte von 2011 starten. Wir informieren sie als Kunden hiervon auf unserer Website. Das heißt Tranparenz!“
Starke Worte, wie die Sportvisserij Zuidwest Nederland ihr Image verbessern will. Sicherlich ein begrüßenswerter Ansatz, der auch beim Dachverband (Sportvisserij Nederland) und bei den anderen Verbänden Schule machen sollte. Diesen Vorsätzen müssen jetzt allerdings noch die Taten folgen. Es wäre schön, wenn zukünftig Anfragen kompetent beantwortet werden, ohne dass man das Gefühl hat, lästig zu sein. Denn genau dieses war in der Vergangenheit oftmals und ist beim Dachverband und den anderen Verbänden meist immer noch der Fall. Die Zukunft wird zeigen wie es weitergeht. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Wie is Sportvisserij Zuidwest Nederland? Over kernwaarden en identiteit - Freitag, 8. Juli 2011
DELFT - Am 20 Juli findet vor dem Gericht in Zutphen ein Eilverfahren gegen den Berufsfischer Komen aus Terwolde statt. Laut dem AngelspoEin Angler wurde gestern Abend in bedenklichen Zustand ins Krankenhaus gebracht, nachdem er in das Wasser der Schie gefallen ist. Der Mann angelte in Höhe der Kandelaarbrücke, als ihm schlecht wurde und er ins Wasser fiel. Ein Augenzeuge sah den Mann ins Wasser fallen und nicht mehr nach oben kommen. Darauf hin hat er sofort die Rettungsdienste verständigt.
Feuerwehrtaucher aus Haaglanden und aus Rotterdam-Rijnmond haben zusammen das Wasser abgesucht. Nach 25 Minuten wurde der Mann schließlich gefunden und ans Ufer gebracht, wo er eine dreiviertel Stunde reanimiert wurde. Nachdem wieder das Herz anfing zu schlagen, wurde er schnell ins Krankenhaus gefahren.
Taucher aus Rotterdam haben das Wasser noch nach persönlichen Habseligkeiten des Mannes abgesucht. Hierbei wurde unter anderem eine Angel sichergestellt. Wegen dem Taucheinsatz war der Schiffsverkehr für gute eine Stunde lahm gelegt. Einige Frachtschiffe konnten ihren Weg anschließend fortsetzen. Quelle: Regio15.nl: Visser gereanimeerd na val in water - Mittwoch, 6. Juli 2011
Aktuell: Eilverfahren um Fischereirechte an Rhein und Waal
NIJMEGEN - Am 20 Juli findet vor dem Gericht in Zutphen ein Eilverfahren gegen den Berufsfischer Komen aus Terwolde statt. Laut dem Angelsportverein 'De Zeelt' aus Kekerdom und dem Berufsfischer 'Van de Zanden' aus Lith geht es um zu Unrecht beanspruchte Fischereirechte durch Komen.
Laut ihnen beansprucht der Fischereibetrieb 'Frans Komen & Sohn', unrechtmäßiger Weise, die Fischereirechte auf der Kaliwaal und in einen deutschen Teilbereich des Rheins. Komen fischt in diesen Gebieten und verkauft Erlaubnisscheine an Angler. Das, obwohl De Zelt und Van der Zanden diesen Teil des Rheins vom Staat gepachtet haben. De Zeelt hat den Kaliwaal von der staatlichen Forstverwaltung gepachtet.
Dem Anwalt der die beiden Parteinen nach, soll Komen etwa hundert bis zweihundert Erlaubnisscheine, allein für den deutschen Teilbereich des Rheins, für 50 Euro verkauft haben. Das sind Einnahmen in Höhe von 5.000 bis 10.000 Euro pro Jahr.
Streit um die Fischereirechte von Komen gibt es auch in anderen Gebieten von Waal und Rhein. So kam es schon im März diesen Jahres zu einem Schnellverfahren gegen den Berufsfischer Komen mit den Erben des Baron 'van Verschuer'. (Angeln in den Niederlanden hat darüber berichtet.) Quelle: Sportvisserij Nederland: Kort geding visrechten Rijn en Waal - Montag, 4. Juli 2011
IJMUIDEN - Das Küstenwachtzentrum Den Helder teilte Freitagmittag mit, dass auf einem Charterboot gegen 14:00 Uhr ein Brand auf dem Vordeck ausgebrochen ist. Das Boot befand sich auf Höhe von IJmuiden. An Bord des Charterboots 'Marion' befanden sich 41 Personen, vornehmlich Sportangler.
Durch das Küstenwachtzentrum wurden die Rettungsboote der KNRM mit Feuerwehr an Bord aus IJmuiden, Wijk aan Zee und Zandvoort, sowie ein Hubschrauber der niederländischen Luftwaffe alamiert.
Gleichzeitig sind auch zwei Schlepper aus IJmuiden ausgefahren. Um rund 14:45 Uhr wurde die Küstenwache informiert, dass sich die Marion noch ungefähr 5 Kilometer westlich von den Molen von IJmuiden befand. Die Besatzung brachte den Brand selbst unter Kontrolle. Laut Küstenwache gab es keine Verletzten. Der Brand soll durch eine Gasflasche entstanden sein. Quelle: Blik op Nieuws.nl: Brand op boot sportvissers op Noordzee - Samstag, 2. Juli 2011
Aktuell: Sportvisserij Fryslân gönnt Aalfischern auch Zander
HEERENVEEN - Die siebzehn friesischen Aalfischer dürfen auch im fünften aufeinanfolgenden Jahr Zander fangen und verkaufen.
Der fast 29.000 Angler vertretende friesische Verband Sportvisserij Fryslân erlaubt das auch dieses Mal. Die Berufsfischer haben diesen lukrativen Beifang nötig, um finanziell den ’Kopf über Wasser’ zu halten.
Auf der stark besuchten Mitgliederversammlung des Verbandes von 33 Anglervereinen, im Hotel ’Heidehof te Heerenveen’, ging das allerdings nicht ohne Gegenwehr. Acht Vereine stimmten gegen die Verlängerung dieser Regelung.
Vor Jahren wurde sind beide Parteien übereingekommen, das die Berufsfischer zukünftig nur noch Aal fangen dürfen. Der Aalbestand hat seitdem stark abgenommen. Quelle: lc.nl: Hengelaar gunt palingvisser ook snoekbaars - Freitag, 1. Juli 2011
GRONINGEN / VEELE - Wie erwartet haben die extremen Temperaturen der letzten Woche und die darauf folgenden Unwetter mit viel örtlichem Niederschlag für Fischssterben gesorgt.
Mittlerweile sind zwei Fälle bekannt. Im ersten Fall geht es um den Pioenweiher in der Stadt Groningen. Da in diesem Weiher schon öfter Fischsterben auftraten durch sowohl durch Eisbedeckung als auch durch hohe Temperaturen, berät der Verband mit der Gemeinde, um den Fischbestand und die Umweltverhältnisse des Pioenweihers zu untersuchen, mit dem Ziel, Fischsterben zukünftig zu vermeiden.
Im zweiten Fall geht es um das Veelerdiep bei Veelen. Hier war das Sterben beträchtlich. Ursache war die starke Abnahme des Sauerstoffgehaltes in Kombination mit den hohen Temperaturen und dem Reinigen des Kanals, das durch den Wasserverband Hunze en Aa’s durchgeführt wurde. Der Wasserverband sorgt für die Beseitigung der toten Fische. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Vissterfte door zomerhitte - Freitag, 1. Juli 2011
WESTERSCHELDE - Zwei Angler sind gestern Abend um halb zwölf ins Wasser gefallen, als ihr Bötchen durch einen Fischkutter überfahren wurde. Die Männer wurden innerhalb von zehn Minuten von der Besatzung des Fischkutters aufgefischt.
Die Angler wurden an das Rettungsboot der KNRM aus Breskens übergeben. Das setzte sie in Vlissingen an Land, wo sie von Ambulanzpersonal untersucht wurden. Die zwei Männer waren leicht unterkühlt, weil sie eine Weile im Wasser gelegen haben. Nach der Untersuchung durften sie nach Hause. Quelle: Omroep Zeeland: Sportvissers overvaren op Westerschelde - Donnerstag, 30. Juni 2011
Aktuell: Fischsterben im Doornenburger Loch in Pannerden
PANNERDEN / DOORNENBURG - Es ist wieder die Rede von Fischsterben in Rheinvorland durch den niedrigen Wasserstand und dem damit verbundenen Sauerstoffmangel. Im Doornenburger Loch treiben tote Hechte, Brassen und Karpfen im Wasser. Es ist der See vom Angelverein Lotus Vulgaris aus Doornenburg.
Letzte Woche war Herwen davon betroffen. Dort trieben 500 tote Brassen im Wasser. Sie wurden alle letzte Woche vom Freizeitverbund "Achterhoek en Liemers" entfernt.
Laut dem Chef der Feuerwehr Zevenaar, Robert Polman, macht es keinen Sinn zusätzliches Wasser einzuleiten, weil es wegen der Drainage wieder fällt. "Das Problem tritt in den Seen im Einzugsgebiet des Rheins auf. Der niedrige Wasserstand im Fluss hat direkte Folgen für das Wasser in diesen Seen. Das ist das Prinzip kommunizierender Gefäße."
Der Wasserverband Rhein und IJssel ist verantwortlich für die Wasserqualität. Ist der Teich von einem Angelverein, dann muss dieser Verein die toten Fische entfernen, so ein Sprecher des Verbandes. Wie es sich genau mit Doornenburger Loch verhält, ist noch nicht geklärt. Quelle: gelderlander.nl: Na Herwen ook vissterfte in Doornenburgse gat in Pannerden - Mittwoch, 29. Juni 2011
NEELTJE JANS - Zwei Männer aus Helmond wurden Montag am Fluchthafen von Neeltje Jans beim Fischen mit illegalem Fischereigerät erwischt. Die Männer fischten mit einem 100 Meter langen Kiemennetz. Die sechs Seebarsche, die sie gefangen hatten, ihre Ausrüstung und ihr Schlauchboot wurden beschlagnahmt. Gegen die Männer wurde Strafanzeige gestellt. Quelle: Omroep Zeeland: Twee mannen opgepakt voor illegaal vissen - Dienstag, 28. Juni 2011
RIDDERKERK - Besondere Ermittlungsbeamte (BOA) der Sportvisserij Zuidwest Nederland nahmen vergangenes Wochenende einen Fischwildere auf der Noord bei Ridderkerk ins Visier.
Nach einer kurzen Überwachung, konnte der Wilderer durch das regionale Umweltteam (RMT) der Polizei an Ort und Stelle angehalten werden. Doch der Verdächtige sprang gleich wieder in sein Boot und fuhr weg. Er ließ dabei seinen 10-jährigen Enkel am Ufer zurück. Das Polizeiteam konnte den Mann allerdings per Telefon überzeugen, wieder zurückzukommen.
Der Mann hatte illegal Aale gefangen, die er noch besaß. Nach einer Nacht in der Zelle konnte der Mann nach Hause zurück. Er hat eine hohe Geldstrafe bekommen, konnte allerdings sein Boot und sein Angelzeug behalten. In einem Wiederholungsfall werden die Angelsachen des Verdächtigen allerdings beschlagnahmt und es wird eine höhere Geldbuße gegen ihn verhängt. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Stroper gepakt op de Noord - Montag, 27. Juni 2011
Aktuell: Schleusen Haringvliet werden doch geöffnet
DEN HAAG - Trotz des Widerstand des Kabinetts werden die Schleusen auf den Haringvliet doch einen Spalt breit geöffnet. Staatssekretär des Umweltministeriums Atsma ist an internationale Abkommen gebunden.
Durch das Öffnen der Schleusen entsteht ein Übergangsgebiet zwischen Salz- und Süßwasser (Brackwasser), wodurch das Agrarland versalzt. Die dadurch entstehenden Kosten wurden auf mehrere 100.000.000 € geschätzt.
Die vorherige Regierung hatte versprochen, die Schleusen zu öffnen, aber im Oktober letzten Jahres wurde beschlossen, das nicht zu tun. Die Europäische Kommission und einige europäische Länder waren damit nicht einverstanden. Durch das nicht öffnen der Schleusen brachen die Niederlande den internationalen Rhein-Vertrag, so sieht man es in einigen Ländern und in Brüssel. Die Europäische Kommission hat rechtliche Ansprüche gegen die Niederlande erwogen.
Der Druck zur Öffnung der Schleusen wurde zu groß. Durch das Öffnen der Schleusen können der Lachs und der Aal wieder stromaufwärts schwimmen. Quelle: Blik op Nieuws.nl: Haringvlietsluis toch op een kier - Freitag, 24. Juni 2011
HERWEN - Hunderte tote Fische treiben im 'Entensee' zwischen Herwen und Tolkamer. Das ist der Freizeitsee neben 'De Bijland'. Es geht schätzungsweise um fünfhundert Fische, hauptsächlich Brassen, kleinere Mengen Karpfen und Güstern.
Die Ursache scheint der niedrige Wasserstand zu sein, der zu wenig Sauerstoff für die Fische führt.
Der Freizeitverbund "Achterhoek en Liemers" (RAL) ist verantwortlich für den See und ist mittlerweile informiert. Quelle: gelderlander.nl: Massale vissterfte in Herwen - Donnerstag, 23. Juni 2011
THOLEN - In der Nähe der 'Bergse Diepsluis' bei Tholen am Zoommeer wurden Montagmittag zwei Männer verhaftet. Einer der Männer, die unabhängig voneinander handelten, war im Besitz eines Stellnetzes und der andere Mann fischte mit Reusen.
Zwei BOA’s der Sportvisserij Zuidwest Nederland und zwei Inspektoren der Provinz Seeland sahen das geparkte Auto eines ihnen bekannten Fischwilderers unterhalb des Deiches vom Zoommeer stehen. Als die Beamten es kontrollieren wollten, stieg der Verdächtige ein und fuhr davon. Letztendlich konnte er doch verhaftet werden. Während der Fahrzeugkontrolle fanden die Beamten ein noch nasses Stellnetz im Kofferraum. Der bekannte Fischwilderer wurde angehalten und zur Polizeiwache in Tholen gebracht. Das Stellnetz mit einer Länge von 75 Metern wurde beschlagnahmt. Nach dem Verhör konnte der Verdächtige nach Hause zurückkehren. Gegen diesen Mann wurde Strafanzeige gestellt.
Als die Beamten an die Stelle zurückfuhren, wo sie den oben genannten Fischwilderer stehen gesehen hatten, sahen sie einen Mann, der sich in einem Graben versteckte. Während die Beamten diesen Mann ansprachen, was er dort macht, fielen ihre Blicke auf drei Reusen, die im See standen. Der Mann gestand, dass die drei Reusen von ihm waren. Er wurde auf der Stelle als Verdächtiger verhört und die Reusen wurden beschlagnahmt. Nach dem Verhör konnte auch dieser Mann nach Hause zurückkehren. Auch gegen diesen Mann wurde Strafanzeige gestellt. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Twee visstropers aangehouden aan het zoommeer - Dienstag, 21. Juni 2011
LAUWERSOOG- Die Polizei hat am Samstag einen 36-jährigen Einwohner aus Kollum bestraft, weil er nachts geangelt hat. Während einer Kontrolle an der Schleuse von Lauweroog sahen die Beamten, dass der Kollumer am angeln war. Der Mann hatte keinen Erlaubnisschein zum Nachtangeln.
In einem kleinen Fass, das neben dem Angler stand, waren einige dicke Aale. Die Aale wurden wieder ins Wasser zurückgesetzt. Eine Senke, die der Mann auch dabei hatte, wurde beschlagnahmt. Der Nachtangler bekam eine Strafanzeige. Quelle: radionof.nl: Kollumer nachtvisser betrapt bij Lauwersoog - Montag, 20. Juni 2011
Aktuell: Verband Midden Nederland führt Erlaubnisschein dritte Angelrute ein
ARNHEM - Ab jetzt ist es möglich beim Verband Midden Nederland einen Erlaubnisschein 'dritte Angelrute' zu kaufen. Dieser Erlaubnisschein ist nur gültig an den großen Gewässern innerhalb des Verbandgebiets.
Durch die Zunahme der Zahl der Karpfenangler ist die Nachfrage immer größer geworden. Darum beschloss der Verband für eine Anzahl größerer Gewässer einen Erlaubnisschein 'dritte Angelrute' ins Leben zu rufen. Es wurden auch bewusst die größeren Gewässer ausgesuch, da hier der Mehrwert einer dritten Angelrute am größten ist, ohne dass sich dadurch andere Angler belästigt fühlen. Weitere Informationen über die Gewässer und Bedingungen sind hier zu finden. Quelle: Federatie Midden Nederland: Federatie voert 3e hengelvergunning in! - Montag, 20. Juni 2011
TYNAARLO - Die letzten Wochen bringt der Postbote täglich stapelweise ausgefüllte Anträge für den VISpas zum Verbandsbüro in Tynaarlo. Die Zahl der Anträge ist bemerkenswert höher als letztes Jahr. Auch die Nachfrage für den NachtVISpas nimmt stets zu. Bisher ist es immer gelungen den definitiven VISpas zu verschicken. Das meldet der Verband Groningen-Drenthe.
Gründe für den Sturmlauf auf VISpässe? Davon gibt es mehrere. Schönes Wetter, die Zunahme von Kontrollbeamten und die Erhöhung der Geldstrafen, so die Darstellung des Verbandes. Außerdem soll die Einbringung von mehr Angelgewässern, insbesondere die „Baue Stadt“ für die Zunahme an VISpässen gesorgt haben. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Stormloop op VISpassen!!!!! - Freitag, 17. Juni 2011
AMSTERDAM - Auf dem Löschkai vom Zijkanaal I in Amsterdam wurden zwei so genannte "Rally-Angler" durch den BOA des Amsterdamer Anglervereins AHV bestraft.
Die zwei, ein 58 jähriger Mann und eine 48 jährige Frau aus Groningen, hatten mehrere speziell dafür präparierte Taschen aus Segeltuch, in denen sich zusammen 74, tote und lebende Fische befanden. Auch untermassige Fische waren dabei. Der besondere Ermittlungsbeamte ging nach Mitteilung von Anwohnern auf Erkundungstour.
Die Fische und Taschen wurden beschlagnahmt. Die Verdächtigen bekamen eine Strafanzeige wegen Tierquälerei, Übertretung der Erlaubnisbestimmungen, dem Besitz untermassiger Fische und Fischwilderei. Quelle: Sportvisserij Nederland: Dierenkwellende hengelsporters gepakt - Donnerstag, 16. Juni 2011
BEVERWIJK - Am Sonntag, dem 10. Juli 2011, zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr, organisiert der Angelverein Kennemerland den ersten Karpfentag Nordhollands an der Sporthalle 'de Walvis' in Beverwijk. Das Programm umfasst diverse Aktivitäten im Bereich der heutigen Karpfenangelei. Der Karpfentag ist sicherlich nicht nur für den Anfänger lehrreich, sondern sicherlich auch für erfahrene Karpfenangler interessant. Der Eintritt ist frei!
Neben der Anwesenheit von diversen landesweit bekannten Karpfenanglern, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, werden interessante Workshpos abgehalten. Vorführungen von bekannten Herstellern, u.a. von Anfütterbooten, eine Lotterie mit schönen Preisen und der Drill-Simulator der Sportvisserij Nederland runden das Programm ab. Quelle: hsvkennemerland.nl: Eerste Noord-Hollandse Karperdag op zondag 10 juli - Mittwoch, 15. Juni 2011
Aktuell: Angelverein erhält Freistellung zum Nachtangeln
DALFSEN - Die Nachtangler des Angelvereins „De Brasem“ aus Dalfsen haben die Erlaubnis bekommen, das ganze Jahr über am Bellingeweer nachts angeln zu dürfen.
Der Verein hat im April einen Antrag an das Ministerium gestellt, nachdem mehrere Angler durch die Polizei wegen Nachtangelns bestraft wurden, obwohl das Nachtangeln am Bellingeweer jahrelang geduldet wurde, so der Vorsitzende Matthijs Gerrietsen. Er schrieb deshalb einen Brief an den Bürgermeister, ob eine Freistellung nicht möglich wäre. Es war möglich. Unter der Voraussetzung von einem NachtVISpas ist das Nachtangeln an den Weihern Bellingeweer nun das ganze Jahr über möglich. Quelle: destentor.nl: De Brasem ontvangt akte voor nachtvissen - Dienstag, 14. Juni 2011
Aktuell: Schwarzmund-Grundel hat die Polder erreicht
TIEL - Die Schwarzmund-Grundel ist eine der exotischen Fischarten, die seit mehreren Jahren massiv in den Steinschüttungen der Ufer von großen Flüssen und den damit verbundenen Gewässern gefunden werden. Kürzlich wurden Schwarzmund-Grundeln zum ersten Mal in einem Polder gefunden. Dies deutet darauf hin, dass sich in der Zukunft der Lebensraum der Schwarzmund-Grundel weiter in die regionalen Gewässer ausbreitet.
Ursprünglich ist die Schwarzmund-Grundel (Neogobius melanostomus) in Flusseinzugsgebieten in der Ponto-Kaspischen Region am Schwarzen, dem Kaspischen Meer und dem Asowschen Meer zu Hause. In 2004 wurde sie zuerst in der Lek in der Höhe von Schoonhoven, in den Niederlanden, gefunden. Derzeit erreicht sie in allen großen Flüssen eine sehr hohe Dichte.
Am 13. Mai fand man drei junge Schwarzmund-Grundeln im Polder in der Nähe von Tiel. In früheren Untersuchungen der RAVON-Arbeitsgruppe Polder wurden keine Schwarzmund-Grundeln gefunden, doch aber die Marmor Grundel, eine andere exotische Art aus der Ponto-Kaspischen Region.
Der Polder ist über einen Zulauf mit dem Amsterdam-Rijnkanaal verbunden und es wird häufig Wasser aus diesem Kanal eingeleitet. Im Kanal selbst wurde in der Nähe des Wassereinlaufs ein reifes Exemplar von etwa 15 Zentimetern mit Eiern gefangen. Wahrscheinlich haben Schwarzmund-Grundeln eine Vorliebe für große (Schütt-) Steine am Wasserein- und Ausläufen. Diese Steine bieten Unterschlupf und Nestgelegenheiten. An den Einläufen können Larven und Jungfische mit der Wasserströmung in die Poldergebiete kommen.
Es ist wahrscheinlich, dass große Kanäle als Ausbreitungsroute für exotische Arten fungieren. Diese Kanäle sind mit den großen Flüssen verbunden auf denen große Binnenschiffe fahren, wodurch sie schnell von exotischen Arten besiedelt werden können. Dadurch, dass Kanäle, wie der Amsterdam-Rijnkanaal, große Teile der Niederlande durchkreuzen und mit den regionalen Wasser-Systemen in Verbindung stehen, verläuft die Ausbreitung von exotischen Arten, wie die Marmor und Schwarzmund-Grundel schnell. Dies kann eine Gefahr für die geschützten einheimischen Arten sein. In dem Polder, wo die Schwarzmund-Grundel gefunden wurde, kommt unter anderem der streng geschützte Steinbeißer vor. Quelle: natuurbericht.nl: Zwartbekgrondel aangetroffen in poldergebied - Donnerstag, 9. Juni 2011
Aktuell: Auf frischer Tat ertappt: 276 Kilo Fisch beschlagnahmt
THOLEN - Während einer Kontrolle gegen Fischwilderei rund um den Schelde-Rheinkanal/Markiezaatsmeer wurden am Dienstagabend zwei Männer auf frischer Tat ertappt.
Die zwei Männer aus Tholen waren, zwischen Bergen op Zoom und Tholen, mit einem so genannten Ringwadennetz am fischen. Ein Ringwadennetz ist ein 600 Meter langes Netz, das an einem Boot festgemacht ist. Durch Herumfahren werden dadurch alle Fische eingefangen und an Bord geholt. Es ist verboten mit einem solchen Fanggerät in den Binnengewässern zu fischen. Innerhalb einer halben Stunde hatten die Männer auf diese Weise schon 276 kg Dünnlippen-Meeräschen gefangen. Die Fische wurden beschlagnahmt und die Männer bekamen eine Strafanzeige. Quelle: pzc.nl: Op heterdaad betrapt: 276 kilo aan illegale vis in beslaggenomen - Mittwoch, 8. Juni 2011
EDE - Die fünf Angelsportvereine in der Stadt Ede zu kooperieren. Es sind die Angelsportvereine Goudwinde Harskamp, Lunteren, RVS Ede, de Zwarte Schapen Ede und VOP Ede, die zusammen rund 2.000 Mitglieder haben.
Samstag war der offizielle Start des Zusammenschlusses (OHE), bei dem der Beigeordnete Breunis van de Weerd mit dem OHE-Vorsitzenden Jan van de Bovenkamp einen Fisch im Proosdweiher aussetzten. Auf diese Weise wollen die Angler an der Optimierung der Angelmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Gemeinde Ede arbeiten.
Die engere Zusammenarbeit ist nach Meinung der Vereine nötig, um sich im Hinblick auf Organisation, Optimierung und Verwaltung des Angelsports und ihrer Gewässer, zu verstärken. Dadurch entsteht eine Anlaufstelle für alle Behörden, wie die Gemeinde Ede und zum Beispiel der Wasserverband. Quelle: EdeStad.nl: Hengelaars bundelen krachten - Dienstag, 7. Juni 2011
TERNEUZEN - Die Wasserschutzpolizei des niederländischen Polizeikorps (KLPD) hat Sonntagmittag drei Angler wegen Fischwilderei festgenommen. Die Angler machten sich schuldig, weil sie untermassige Fische in der Westerschelde fingen und dabei illegales Fangerät benutzten.
Am Ufer der Westerschelde sprachen die Beamten der Wasserschutzpolizei die Männer, zwei Belgier und einen Bulgaren, an. Die Männer hatten weder Fanggerät noch Fische dabei und stritten auch ab, dass sie vorhätten zu angeln. Die Beamten verließen daraufhin den Platz, beschlossen aber in der Nähe zu bleiben, um die Männer zu observieren. Etwas später sahen sie, wie einer der Männer zwei Beutel aus dem Schilf eines ausgetrockneten Kanals holte.
Bei einer erneuten Kontrolle fanden die Beamten dreißig untermassige Seebarsche in den Beuteln. Die Fische und ihre Fanggeräte, Angeln mit mehr als drei Haken, wurden beschlagnahmt. Jeder der Wilderer bekam von der Staatsanwaltschaft eine Vergleichsstrafe in Höhe von 750.- EUR und sie mussten auf ihre beschlagnahmte Ausrüstung verzichten. Quelle: pzc.nl: KLPD houdt visstropers aan - Dienstag, 31. Mai 2011
NIJMEGEN - In den letzten Wochen wurden viele Beobachtungen von toten Aalen und Neunaugen an den Stränden entlang der Flüsse gemacht. Dies scheint mit den zu niedrigen Wasserständen in Verbindung stehen. Einige der gefunden Tiere weisen Beschädigungen (Knicke) auf, die von Wasserkraft-Turbinen oder Schiffsschrauben herrühren können. Aal und Neunauge haben beide einen schlangenartigen Körper, der im erwachsenen Stadium einen Meter lang sein kann, was sie anfällig für Beschädigungen macht.
Die Aal Populationen ist in den letzten Jahrzehnten so sehr zurückgegangen, dass der Aal vom Aussterben bedroht ist, wenn sich nichts ändert (Naturereport 29. September 2010). Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES, das wissenschaftliche Institut für die Beratung der Europäischen Union) betont in der Stellungnahme von 2011: "Der Bestand des Europäischen Aals nimmt mit einer alarmierenden Geschwindigkeit weiter ab".
Angesichts der Notlage des Aalbestands, ist das Auffinden tote Aale an der niederländischen Flüssen besorgniserregend. Vor allem, da es sich hauptsächlich um große Tiere handelt, die bereit sind ihre Wanderung in die Sargassosee zu beginnen. Der Grund für das Sterben ist unklar. Es scheint einen Zusammenhang zwischen der Anzahl Meldungen und der geringen Wasserabfuhr zu geben. Da viele der toten Tiere "gebrochen" sind, werden die Turbinen von Wasserkraftwerken und die Schrauben der Binnenschiffe als mögliche Ursache genannt. Bei niedrigem Wasserstand geht bedeutend weniger Wasser durch die Turbinen der Kraftwerke, was die Möglichkeit einer Schädigung des Aals erhöht. Andererseits verschwinden auch die Unterstände zwischen den Steinen an den Ufern und Buhnen wenn der Wasserstand fällt.
Bemerkenswert ist in diesem Jahr, dass neben Aal auch eine große Anzahl von toten Neunaugen gefunden wurde. Bei einigen Exemplaren schien deren Körper auch gebrochen sein. Im Gegensatz zum Aal ist das, durch die Arschutzlichlinie besonders geschützte Neunauge, kein Wanderfisch. Es zieht aber kurz vor der Paarungszeit in die Nebenflüsse der großen Flüsse, wie Rhein und Maas. Während ihres Zuges nutzt es wahrscheinlich die Hohlräume zwischen den Steinen am Ufer als Ruhezone. Quelle: Stichting RAVON: Meters dode palingen & zeeprikken langs de rivieren; tel ze mee! - Dienstag, 31. Mai 2011
DRIMMELEN - Der Angelverband Sportvisserij Zuidwest Nederland hat das Nachtangelverbot für das Grevelingenmeer für die Monate Juni, Juli und August aufgehoben. Ab dem 1. Juni ist es dann auch erlaubt nachts zu angeln. Dazu ist es allerdings notwendig die neue digitale Erweiterungsliste auszudrucken.
Die aktuelle digitale Erweiterungsliste steht hier zum Download bereit. Wenn man also nachts am Grevelingenmeer angeln möchte, muss einen Ausdruck dieser Liste mitführen! Ab 2012 wird die Nachtangelerlaubnis für das Grevelingenmeer in die jährliche Erweiterungsliste aufgenommen, die man mit dem VISpas oder zeeVISpas erhält. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Nachtvissen Grevelingenmeer - Montag, 30. Mai 2011
UITGEEST - Was alle Spatzen schon lange vom Dach gepfiffen haben, ist jetzt Wahrheit geworden. Die Verbände Sportvisserij NoordWest Nederland und Gooi & Eemland fusionieren und heißen zukünftig Sportvisserij MidWest Nederland. Das wurde auf den gleichzeitigen Mitgliederversammlungen beschlossen, die am 26. Mai stattfanden.
Dem Zusammenschluss gingen eingehende Untersuchungen voraus. Durch die Fusion entsteht ein Verband, der mit 105 Angelsportvereinen und rund 115000 Mitgliedern zu einem der größten Verbände innerhalb der Sportvisserij Nederland gehört. Das ist aber auch nicht von ungefähr, da die Sportvisserij Nederland seinerzeit aus den Verbänden NoordWest Nederland, Gooi & Eemland und Randmeeren (POS) hervorgegangen ist, wobei Randmeeren schon vorher vom Verband NoordWest Nederland geschluckt wurde.
Erstaunlich ist, dass die zwei bisherigen Verbandsgebiete nun in nun 4 so genannte Arbeitsgebiete aufgeteilt werden soll, wie es auf dm Bild zu sehen ist. Der neue Verband benennt sich jetzt um in Sportvisserij MidWest Nederland. An einem gemeinsamen Auftreten im Internet wird noch gearbeitet.
Die frühere interProvinciale Organisation POS, der ursprügliche Zusammenschluss der drei Verbände, wird damit beendet. Quelle: Sportvisserij NoordWest Nederland: Fusie federaties goedgekeurd - Samstag, 28. Mai 2011
TIEL - Wenn die extreme Trockenheit noch viel länger anhält befürchtet die Wasserbehörde Rivierenland in Tiel ein größeres Fischsterben. Durch die Trockenheit und dem niedrigen Grundwasserspiegel ist momentan weniger Wasser in den Seen und Tümpeln der Auen, außerhalb der Deiche. Durch den niedrigen Wasserstand nimmt der Sauerstoffgehalt derartig ab, dass die Fische ersticken können.
Die Wasserbehörde hatte bis Dienstag nur eine Meldung über Fischsterben bekommen, allerdings erwartet ein Sprecher noch mehr Meldungen, wenn es nicht binnen weniger Tage kräftig zu regnen anfängt. "In einem See in Echteld ist der Wasserstand gut und gerne um einen Meter gesunken. Fische und andere Wassertiere drohen dort dem Sauerstoffmangel zu erliegen".
Es wird aufs Strengste abgeraten, tote Fische und andere Wassertiere anzufassen. Durch die Trockenheit hat die Ansteckungsgefahr durch Blaualge und Botulismus stark zugenommen. Beide bakteriellen Vergiftungen sind schädlich für Mensch und Tier. Quelle: Federatie Midden Nederland: Vissterfte dreigt door lage waterstand - Donnerstag, 26. Mai 2011
Aktuell: Erlaubnisschein 'dritte Angelrute' in 2012
ZUIDLAREN - Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Angelsportverbandes Groningen-Drenthe, die am Dienstag, die am 24. Mai in Zuidlaren stattfand, wurde einstimmig die Einführung des 'Erlaubnisscheins Dritte Angelrute' ab 2012 beschlossen.
Die 'Karperstudiegroep', die sich seit mehreren Jahren stark macht für diese Ausweitung des VISpas, reagierte erfreut. Die Möglichkeit mit drei statt zwei Angelruten zu angeln wird an den NachtVISpas gekoppelt.Das Bestreben ist, dass dieser 'NachtVISpas Plus' durch die drei nördlichen Verbände zusammen eingeführt wird. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Derde hengelvergunning mogelijk in 2012 - Donnerstag, 26. Mai 2011
BILTHOVEN - Am Samstag, dem 28. Mai, ist der Nationale Angelsporttag. Ein jährlich wiederkehrendes Fest für rund zwei Millionen niederländische Sportangler, dass immer am letzten Samstag im Mai stattfindet. An diesem Tag sind traditionsgemäß wieder alle Köderarten erlaubt und man darf wieder die meisten Fischarten beangeln. Damit wird die Angelsaison wieder offiziell eröffnet.
Ein schöner Moment, an dem jedermann selbst ausprobieren kann, wie toll und spannend Angeln ist. Die Sportvisserij Nederland hat ihre angeschlossenen Vereine aufgefordert für diesem Tag einen kostenlosen Erlaubnisschein auszugeben, um die Menschen für das Angeln zu begeistern. Quelle: Sportvisserij Nederland: Nationale Hengeldag - Mittwoch, 25. Mai 2011
WESTDORPE - Ein 49-jähriger Mann aus der Gemeinde Terneuzen wurde Mittwochmorgen am Seedeich bei Westdorpe erwischt, als er, trotz Schonzeit (1. April bis einschließlich 31. Mai), auf Raubfisch angelte.
Er angelte mit verbotenen Ködern (Würmern) und mit Kunstködern. Zwei gefangene Zander bewahrte er in einer Kühlbox auf. Die Zander wurden beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde Strafanzeige gestellt.
Ein Mitglied von seinem Angelverein, der auch zur Stelle war, behielt den VISpas ein, weil sich der Mann nicht an die Bedingungen seiner Erlaubnis hielt. Quelle: Sportvisserij Nederland: Roofvisser betrapt; vergunning ingenomen - Freitag, 20. Mai 2011
Aktuell: Fangverbot Aal und Wollhandkrabbe seit 1. April in Kraft
DEN HAAG - Seit dem 1. April 2011 gilt in einzelnen Gebieten in den Niederlanden ein Fangverbot für Aal und Wollhandkrabbe. Das Fangverbot wurde eingeführt, weil aus Untersuchungen hervorging, dass viele der in den Niederlanden Aale und Wollhandkrabben hohe Konzentrationen von Dioxin enthalten, welches für den Menschen schädlich ist.
Ab dem 1. April ist es sowohl verboten bestimmte Fanggeräte zu benutzen, als auch Aale oder Wollhandkrabben, in oder in unmittelbarer Nähe der ausgewiesenen Gebiete, zu besitzen. Das Fangverbot gilt für jedermann, ob Berufsfischer oder Angler.
Das Angeln mit der Angelrute wird nicht verboten. Angler, die auf andere Fischarten angeln und dabei einen Aal oder eine Wollhandkrabbe fangen, müssen den Fang unmittelbar ins Wasser zurücksetzen. Für Übertretungen von diesem Verbot kann eine Strafe für einen Berufsfischer bis maximal 76.000 EUR; für einen Angler kann die Strafe maximal 19.000 EUR betragen. Eine Übersicht der Gebiete, wo die Fangverbote gelten, hier klicken. Quelle: rijksoverheid.nl: Vangstverbod paling en wolhandkrab vanaf 1 april van kracht - Donnerstag, 19. Mai 2011
THOLEN - Am Dienstag, dem 17. Mai, wurde in der Nähe der Bergse Diepsluis am Zoommeer ein 20-jähriger Mann erwischt, der mit einem Kiemennetz in einem Sperrgebiet fischte.
Zwei BOA’s der Sportvisserij Zuidwest Nederland sahen den Mann mit einem Kiemennetz fischen, in einem Gebiet des Zoommeeres, wo das Betreten verboten ist. Als der Mamm vom Wasser kam und zu seinem Auto lief, das er unterhalb des Deiches geparkt hatte, wurde er von den Ermittlungsbeamten angehalten und vor Ort verhört. Der Mann hatte 150 kg Meeräschen gefangen. Die Fische und 50 Meter Stellnetz wurden beschlagnahmt. Gegen den soll Strafanzeige erstattet werden. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Stroper met 150 kg harder betrapt - Mittwoch, 18. Mai 2011
HAAKSBERGEN/ENSCHEDE - Nachtangler sorgen innerhalb von Haaksbergen für viele Belästigungen. Lärmbelästigung und das Zurücklassen von Abfall sind die immer wiederkehrenden Probleme. Um diesen Belästigungen Herr zu werden, darf in der Zeit vom 1. Juni und 31. Agust nur noch am Speichersee am Scholtenhagenweg nachts geangelt werden. Außerdem müssen die die Angler neben dem normalen VISpas auch den speziellen NachtVISpas besitzen.
Aus den gleichen Gründen hat auch schon die Gemeinde Enschede einen NachtVISpas eingeführt, der an ihren Gewässern gültig ist. Dieser NachtVISpas kostet 25 EUR und ist nur beim Angelverein Vios in Enschede erhältlich. Zum NachtVISpas gehören auch umfangreiche Verhaltensregeln. Quelle: De Twensche Courant: Overlast nachtvissers in Haaksbergen/Enschede voert nachtvispas in - Mittwoch, 18. Mai 2011
TERNEUZEN - Die Wasserschutzpolizei verhaftete am Sonntagabend bei Terneuzen acht Wilderer. Sie fingen untermassige Fische und benutzten dabei verbotenes Fanggerät. Es geht dabei um sechs Belgier, einem Türken und einen Bulgaren, im Alter zwischen 16 und 39 Jahren. Die Polizei kontrollierte auf Grund von Beschwerden.
Die Gruppe setzte die zu kleinen Seebarsche nicht zurück, sondern behielten sie und versteckten ihre Beute sofort nach dem Fang, so die Polizei. Es handelte sich um 35 untermassige Exemplare. Um gefangenen Seebarsch behalten zu dürfen, muss dieser mindestens 36 Zentimeter lang sein.
Die acht bekamen je eine Strafe über 100 EUR. Die gefangenen Fische und die Fanggeräte mussten sie abliefern. Quelle: BN/DeStem.nl: Politie pakt visstropers - Dienstag, 17. Mai 2011
KINDERDIJK - Die Polizei Süd-Holland Süd überprüfte Samstagabend bei Kinderdijk die Gewässer am Lek auf Wilderer und Schwarzangler. Insgesamt wurden 27 Strafen ausgeteilt.
Schwarzangeln ist ein teures Hobby. Die niedrigste Geldbuße für das Angeln mit verbotenen Ködern beträgt bereits 70 Euro. Die Geldbußen, die an diesem Wochenende ausgeteilt wurden, waren hauptsächlich für das Angeln ohne Genehmigung und für das Angeln mit verbotenen Ködern.
Insgesamt wurden 67 Angler von der Polizei und speziellen Ermittlern (BOA’s) der Forstbehörden Südholland kontrolliert. Ebenfalls wurden auch Geldbußen für das Fahren ohne Bootsführerschein und für zu schnelles Fahren ausgeteilt. Allerdings halten sich immer mehr Menschen an die Regeln, so die Polizei. Die Zahl der Geldstrafen ist gegenüber 2010 um die Hälfte zurückgegangen. Quelle: RTV Rijnmond: Minder wildvissers op de Lek - Montag, 16. Mai 2011
DELZIJL - Auf der Middelplaat in Delfzijl hat die Polizei am Freitag einen 37-jährigen Angler aus Delzijl wegen Beleidigung festgenommen.
Während einer VISpas-Kontrolle fand der Mann es nötig, die Beamten zu beschimpfen. Trotz Warnungen beleidigte er die Beamten weiter mit Schimpfwörtern. Daraufhin wurde er mit zur Wache genommen. Nach dem Verhör durfte wieder gehen. Die Polizei erstattete Anzeige. Quelle: gic.nl: Visser maakt Groninger politie uit voor rotte vis - Samstag, 14. Mai 2011
Aktuell: Schleuse Muiden für Wanderfische geöffnet
MUIDEN - Aale und andere Wanderfische schwimmen bei Muiden nicht mehr gegen ein geschlossenes Tor. Die große Seeschleuse wird zukünftig geöffnet, so dass Fische einfach zwischen IJmeer und Vecht hin und her schwimmen können. Das machten ’Waterrnet’, die Organisation der Wasserbehörde Amstel, Gooi und Vecht und die Gemeinde Amsterdam bekannt.
Viele Aale, die die zum Atlantischen Ozean wandern, um sich dort fortzupflanzen, kommen nie dort an, weil sie auf geschlossene Schleusentore stoßen, oder in der Pumpwerken in Stücke gehackt werden. Um dem vorzubeugen werden ab kommenden Samstag die Schleusentore der Schleuse von Muiden auch bei gleichem Wasserstand geöffnet.
Bisher wurde die Schleuse im Sommer nur tagsüber geöffnet, wenn der Pegelunterschied minimal 5 cm betrug. Waternet setzt sich auch für fischfreundliche Pumpwerke ein. Aale können dann über so genannte Fischtreppen die andere Seite erreichen. Quelle: RTV N-H: Palingen kunnen door de Grote Zeesluis in Muiden - Donnerstag, 12. Mai 2011
Aktuell: Zahnloser Tiger muss Verhaltenskodex Fisch ändern!
BILTHOVEN - Auf der Mitgliederversammlung, am 4. Juni in Doorn, wird die Sportvisserij Nederland ihren neuen Verhaltenskodex Fisch vorstellen und zur Abstimmung bringen müssen. So weit bekannt, sieht sich die SNL (Sportvisserij Nederland) durch einem Forschungsauftrag, der im Namen des Ministeriums für Landwirtschaft erstellt wurde, dazu gezwungen.
In dem Gutachten wird festgestellt, dass die SNL zwar einige Forderungen des internationalen Kodex ’Code of practice for recreational fisheries der EIFAC/FAO’ erfüllt, diese aber, sehr unregelmäßig und in verschiedenen Kodexen verbreitet.
Dies ist laut dem Gutachten ’Evaluatie Gedragscode Sportvisserij’ nicht mehr haltbar. Das hat die Studie, die im Auftrag Landwirtschaftsministerium erstellt wurde, festgestellt. Deshalb stellt die SNL, am 4. Juni in Doorn, ihren neuen Verhaltenskodex vor, der auf der Mitgliederversammlung, (Agenda Punkt 7) zur Abstimmung und zur Genehmigung, die Absolution der Mitglieder erhalten soll.
Insgesamt stellt die SNL nichts anderes als eine Verwaltungsbehörde angeblicher Sportfischer in den Niederlanden dar. Als Dachverband fehlt es ihr an Kompetenz zur Durchsetzung heterogener Zielsetzungen. Der Aufbau medialer Kommunikation ist vielleicht etwas hilfreicher, ist aber bei der Lösung der in den Niederlanden vorherrschenden Probleme (Berufsfischerei, Kormoran) für die Angelvereine weniger hilfreich und sie spielt dabei eher die Rolle eines zahnlosen und getriebenen Tigers. Quelle: Sportvisserij Nederland: 4 juni: Algemene Ledenvergadering Sportvisserij Nederland - Mittwoch, 11. Mai 2011
Aktuell: Teilbereich Lek zurück in nationale Liste
VIANEN - Der Bereich der Lek bei Vianen, der bis Ende 2009 in der nationalen Liste der Angelgewässer (Landelijke Lijst van Viswateren) stand, wird bald wieder aufgenommen. Dies ist das Ergebnis des Verfahrens, dass der Angelverein 'De Reiger' aus Vianen vor der Kammer für Binnenfischerei, geführt hat.
Auf dem entsprechenden Abschnitt der Lek besitzt der Berufsfischer Klop das Fischereirecht. Den Mietvertrag mit dem Angelverein ’De Reiger’ für diesen Flussabschnitt wurde 2009 durch Klop gekündig. Deshalb wurde der Eintrag aus der Liste der Angelgewässer entfernt.
Die Kammer für Binnenfischerei hat vor kurzem den Vertrag mit dem Angelverein ’De Reiger’ für sechs Jahre, bis zum 30. April 2017, verlängert. Der Verein hat auch das Recht, das Gewässer in die Liste der Angelgewässer aufzunehmen. Wichtige Argumente waren dabei die Verhinderung der Zersplitterung der Fischereirechte, mit dem Ziel einer leichteren Handhabung und die politische Durchsetzung, so viele Gewässer wie möglich in den VISpas aufzunehmen. Die Vereinbarung sieht vor, dass nur noch zwei statt fünf Zander entnommen werden dürfen, deren minimale Größe 50 cm beträgt. Das gleiche gilt auch für Klop, wenn er in dem betreffenden Gewässerabschnitt auf Zander fischt. Quelle: Sportvisserij Nederland: Deel Lek terug in Landelijke lijst - Dienstag, 10. Mai 2011
IJMUIDEN - Ein Sportfischer mit Motorschaden, der sich absichtlich von der belgischen Küste nach den Niederlanden treiben ließ, um sich dort kostenlos von der KNRM (Koninklijke Nederlandse Redding Maatschappij) helfen zu lassen, wird von der KNRM eine Rechnung wegen Missbrauchs präsentiert bekommen. Die KNRM gibt damit ein Signal, dass kostenlose Hilfeleistung auch Grenzen hat.
Am vergangenen Freitag bekam der Angler, rund 70 km vor der Küste von Belgien, einen Motorschaden und bat die Küstenwache in Ostende um Hilfe. Diese bot Hilfe an ihn nach Zeebrugge zu schleppen. Das verweigerte der Angler, der nicht in Gefahr war, weil er nach Roompot in den Niederlanden geschleppt werden wollte.
Auch die angebotene, kommerzielle Schlepphilfe nach Roompot durch Multraship aus Terneuzen wurde abgelehnt. Der Angler gab weiter an, sich durch die Flut in das niederländische Seegebiet treiben zu lassen, um dort durch die niederländische Küstenwache kostenlose Hilfe der KNRM anzufordern, um dann noch an den gewünschten Zielort zu kommen.
Die Küstenwachstation hatte nach der hartnäckigen Weigerung, bezahlten Hilfe anzunehmen, keine andere Wahl, als die Rettungsstation Neeltje Jans zu alarmieren. Das Rettungsboot und die Mannschaft sind deswegen einige Stunden im Einsatz gewesen.
Die KNRM, die die Lage kannte, sieht dies als Missbrauch an und wird für die Schlepphilfe eine Gebühr von € 2.300,- pro Stunde berechnen. Es wurde Anzeige wegen Missbrauchs von Notdiensten erstattet. Quelle: knrm.nl: KNRM brengt misbruik van hulp in rekening - Montag, 9. Mai 2011
APPELSCHA - Während einer Kontrolle an der Opsterlandse Compagnonsvaart am Sonntagnachmittag, konnte ein 36-jähriger Angler aus Appelscha weder seinen VISpas noch seinen Ausweis vorzeigen. Angeblich war seine Freundin mit dem Auto unterwegs, in dem seine Brieftasche lag. Dem Mann wurde nahe gelegt, sich zum Wochenbeginn auf der Wache zu melden, um seinen VISpas vorzulegen. Da der Mann dafür offensichtlich keine Zeit hatte, wurde er mit einer Geldbuße bestraft. Quelle: 112oosterwolde.nl: Man bekeurd voor vissen zonder pas - Freitag, 6. Mai 2011
LEEK - Am Freitag, dem 29 April, haben die Besonderen Ermittlungsbeamte (Boa's) des Verbandes Gronigen Drenthe einen Fischwilderer am Leeksterhoofdiep auf frischer Tat erwischt.
Der Mann angelte mit 5 Angelruten, die auch noch mit Würmern beködert waren. Er saß versteckt, wurde aber durch die Boa’s entdeckt. Die Übertretung brachte dem Mann eine Geldstrafe in Höhe von 230.- EUR ein. Quelle: Federatie Groningen-Drenthe: Visstroper betrapt! - Dienstag, 3. Mai 2011
Aktuell: Internationales Event zu Fischwanderungen in der Nordseeregion
LIVING NORTH SEA - Die freie Wanderung von Fischen ist notwendig, um gesunde Fischbestände zu ermöglichen. Verschieden Fischarten, wie beispielsweise Lachs, Meerforelle, Stör und Aal, wandern zwischen dem Meer und den Binnengewässern. Diese Fischarten sind besonders von Hindernissen wie Wehren, Dämmen oder Schleusen betroffen, die beispielsweise für verschiedene wasserwirtschaftliche Zwecke oder die Wasserkraftnutzung gebaut wurden. Wasserwirtschaft und Umweltbehörden haben mittlerweile die Situation durch Fischpässe und Bypässe um die Barrieren verbessert, um den Fischen auf ihrer Wanderung zu helfen.
Am 14. Mai 2011 richten die Partner des Projektes "Living North Sea" einen internationalen offenen Tag zur Fischwanderung in der Nordseeregion aus. Wir wollen ein besseres Verständnis für und eine bessere Einbindung der Gesellschaft (einschließlich Kinder und Eltern) in die Arbeit zur Unterstützung von Fischwanderungen in der Nordseeregion erreichen.
Der Tag soll erzieherisch und bildend wirken. Teilnehmer und Besucher werden mit einer großen Bandbreite von Themen bekannt gemacht, einschließlich verschiedener Fischarten, Lösungen für Fischpässe, Wasser- und Naturmanagementthemen, Fischereiforschung, aquatischer Insekten und vielem mehr.
Es werden verschiedene Veranstaltungen organisiert - am selben Tag, in allen Nordseeanrainerstaaten. Momentan sind Veranstaltungen an mehr als 20 Orten geplant. Die meisten dieser Veranstaltungen finden in den Niederlanden statt. Eine Übersichtskarte mit weiternen Informationen findet man hier. Quelle: Living North Sea: Fish Migration Day - Montag, 2. Mai 2011
DE COCKSDORP - Ein Angler aus Ursem ist Sonntagnacht am Strand von De Cocksdorp in Schwierigkeiten geraten.
Der Mann war mit seinen Angeln und einem Gürtel um seine Hüften im Wasser und hatte gehofft noch zu Fuß auf einen Wellenbrecher zu kommen. Er wurde jedoch durch die starke Strömung mitgezogen. Vom Ufer aus hatte man inzwischen die KNRM alarmiert.
Der Mann konnte noch aus eigener Kraft ans Ufer kommen, musste aber anschließend mit Unterkühlungserscheinungen im Bootshaus der Rettungsgesellschaft betreut werden. Die alarmierte Ambulanz stellte fest, dass es dem glücklosen Angler gut ging. Quelle: Texelsecourant.nl: Visser in problemen door stroming - Mittwoch, 27. April 2011
Aktuell: Angler rettet Sohn und ertrinkt vor den Augen der Familie
HOEK VAN HOLLAND - Ein 35-jähriger Mann aus Den Haag ist gestern Nachmittag im Nieuwe Waterweg an der Maeslantkering ertrunken. So ein Sprecher der Polizei.
Der Mann angelte zusammen mit seinem Sohn. Seine Frau und ein Neffe waren mit dabei. Der Mann und sein Sohn wurden durch eine Welle ins Wasser gerissen, die vermutlich durch ein passierendes Schiff ausgelöst wurde.
Es gelang dem Mann noch seinen Sohn wieder ans Ufer zu bekommen, bevor er selbst im kalten Wasser unterging. Bei der Suchaktion wurde der Mann durch einen Feuerwehrtaucher in sieben Metern Wassertiefe gefunden. Ein Team von Notärzten reanimierte ihn und der Mann wurde noch in ein Rotterdamer Krankenhaus gebraucht, wo er kurze Zeit später verstarb. Quelle: AD.nl: Man redt zoon maar verdrinkt voor ogen familie - Dienstag, 26. April 2011
RILLAND - Mittwochmittag wurden ein 46-jähriger Mann aus Woensdrecht und ein 67-jähriger Mann aus Bergen op Zoom wegen Fischwilderei verhaftet. Das Duo hatte im Markiezaatsmeer illegal Reusen ausgelegt um Aale zu fangen.
Die Reusen wurden durch einige BOA’s, Beamte vom Anglerverband, entdeckt. Bei ihrer Festnahme hatten die Männer ungefähr 25 Kilo Aal bei sich. Die Fische wurden wieder ins Wasser zurückgesetzt und die Reusen wurden beschlagnahmt.
Die Männer wurden nach ihrer Verhaftung zur Polizeiwache in Tholen gebracht. Nach ihrer Vernehmung und nach dem Aufnehmen einer Strafanzeige wurden sie wieder freigelassen. Quelle: Politie Zeeland: Tweetal aangehouden voor visstroperij - Donnerstag, 21. April 2011
Aktuell: Besitz untermaßiger Meeresfische wird angegangen
BILTHOVEN - Menschen, die untermaßige Meeresfische besitzen, können bald leichter angegangen werden. Ab 2012 kann auch beim Angeln in der Küstenregion und auf dem Meer ein einfacher Strafzettel für den Besitz von untermaßigen Fischen ausgestellt werden.
Die Entnahme von untermaßigem Fisch ist schädlich für die Fischbestände und ruft sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei vielen Anglern großen Widerstand hervor. Der Besitz von untermaßigem (Meeres)Fisch ist also bereits illegal.
Finden die Übertretungen in den Binnengewässern statt, kann bereits auf eine einfache Art und Weise bestraft werden. Dies liegt daran, dass für diese Straftaten eine so genannte 'Tatbestandsnummer' (feitcode) existiert. Diese Tatbestandsnummer existiert für das Angeln in der Küstenregion und auf dem Meer noch nicht. Die Sportvisserij Nederland ist deshalb an die staatsanwaltschaftliche Kommission herangetreten, die bestehenden Tatbestandsnummern für die Binnengewässer, auch auf die Meeresangelei anzuwenden. Diese Änderungen werden voraussichtlich am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Quelle: Sportvisserij Nederland: Bezit ondermaatse zeevis aangepakt - Mittwoch, 20. April 2011
ASSELT - Die Polizei hat am Sonntagmorgen drei Deutsche auf frischer Tat ertappt, die auf den Asseltse Seen illegal Fische fingen.
Das Trio hatte auf Höhe des Buggenummerweg Dutzend Meter lange Netze im Wasser liegen. Damit hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt etwa 200 bis 250 Kilo Fische gefangen. Die grüne Brigade der Polizei ging den drei kurz nach 7:30 Uhr an den Kragen. Es ist ein 49-jähriger Mann, ein 55-jähriger Mann und ein 57-jähriger Mann, die alle in Deutschland leben. In einem Eilverfahren hat die Staatsanwaltschaft die Wilderer sofort zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Materialien der Wilderer wurden beschlagnahmt. Quelle: Dagblad De Limburger: Visstropers op heterdaad betrapt - Sonntag, 17. April 2011
HARDERWIJK/ZEEWOLDE/ELBURG/NIJKERK - Am Sonntag, dem 10. April, führte die Sportvisserij NoordWest Nederland eine groß angelegte Kontrolle in der Region Randmeren durch. Das Team der BOA’s (Besondere Ermittlungsbeamte) war sowohl am als auch auf dem Wasser in Harderwijk, Zeewolde, Elburg und Nijkerk unterwegs.
Es fiel auf, dass sehr viele Angler ihre Papiere in Ordnung hatten und der größte Teil der kontrollierten Angler die Kontrolle begrüßten.
Insgesamt wurden 59 Angler kontrolliert. Die Kontrollen bezogen sich auf die Angeldokumente, die verwendeten Köder und im Zusammenhang mit der Schonzeit, den Fang. Dabei wurden zwei Verwarnungen ausgesprochen und zwei Strafmandate, von je 100.- EUR, wegen Angelns ohne gültige Erlaubnis verteilt. Quelle: Sportvisserij NoordWest Nederland: Boa’s in actie bij grootschalige visserijcontrole Randmeren - Donnerstag, 14. April 2011
WINTERSWIJK - Die Polizei und andere Aufsichtsbehörden werden in den kommenden Monaten wieder zusätzliche Kontrollen an den Angelgewässern in der Umgebung von Winterswijk abhalten, um so dem Schwarzangeln einen Riegel vorzuschieben.
Kontrolleure verschiedener Angelvereine, spezielle Ermittler und die Polizei werden auch dieses Jahr wieder zusätzliche Kontrollen zur Einhaltung der Vorschriften des Fischereigesetzes durchführen. Sie hoffen, die Anzahl der Schwarzangler zu reduzieren. Gleichzeitig hoffen sie, dadurch die Vewendung verbotenen Fanggeräte und Köder zu bekämpfen. Die Zielgruppe, auf die die Kontrollen insbesondere ausgerichtet sind, sind die so genannten Gelegenheitsangler, die besonders in den Ferien aktiv sind und die Angler, die aus Gewinnsucht bewusst die Regeln ignorieren. Die seriösen Angler, die das ganze Jahr über angeln, kennen die Regeln und Regelungen genau und halten sich auch daran.
Die Umgebung von Winterswijk verfügt über geeignete Angelgewässer, die ganz oder (teilweise) im Besitz oder in Gebrauch von Angelvereinen, oder vom Angelsportverband Midden Nederland sind. Es gibt dort auch Rückhaltebecken, für die keine Angelerlaubnis erteilt wurde, wie den Teich am Goordiek in Corle, sowie Rückhaltebecken hinter Ecotherm am Greversweg in Woold.
Aufgrund der Anwesenheit einer Reihe von Campingplätzen in diesem Teil von Winterswijk herrscht während der Ferienzeit ein großer Angeldruck an den Gewässern. Quelle: politie Noord-Oost Gelderland: Toezicht visserij rondom Winterswijk - Montag, 11. April 2011
UTRECHT - Fishing Guides Holland ist die übergeordnete Webseite für die niederländischen Angelguides. Hier findet man eine Übersicht der in den Niederlanden tätigen professionellen Angelguides sowie viele Informationen über die verschiedenen Gewässerarten.
Die Angelguides kennen die Gewässer wie ihre Westentasche und können Gastanglern eine sehr effektive Angelzeit bieten. Nebenbei halten sie auch Workshops ab und begleitende Angeltouren ins Ausland. Die Guides von Fishing Guides Holland arbeiten ausschließlich nach dem Prinzip von ‘catch & release’. Im Moment ist es möglich 17 der wichtigsten niederländischen Profis zu buchen. Quelle: fishingguidesholland.nl: Fishing Guides Holland - Donnerstag, 7. April 2011
BILTHOVEN - Die in dieser Liste genannten Gewässer sind eine Erweiterung der landesweiten Liste von Angelgewässern 2010-2011-2012. In diesen Gewässern kann der Inhaber eines gültigen VISpas angeln. Es gelten die allgemeinen Bedingungen, die in der landesweiten Liste und bei den verschiedenen Verbänden aufgeführt sind, sowie die, der neu veröffentlichten Erweiterungsliste. Beim Angeln in den genannten Gewässern ist neben dem VISpas und der landesweiten Liste von Angelgewässern auch das Mitführen eines Ausdrucks dieser Seiten (Liste 25. März 2011) erforderlich.
Unter anderem hat der Verband Groningen Drenthe viele Gewässer in seinem Bereich hinzugefügt. Darunter einen großen Teil von Weihern in Leek und Delfzijl und der Angelsportverein Wilnis bringt viele (Zier-) Gewässer der Gemeinde ’De Ronde Venen’ ein.
Die neue Erweiterungsliste findet man hier. Quelle: Sportvisserij Nederland: Aanvullingslijst maart 2011 - Dienstag, 5. April 2011
Aktuell: Verband Midden Nederland führt den Erlaubnisschein 'dritte Angelrute' ein
ARNHEM - Ab jetzt ist es möglich beim Verband Midden Nederland den Erlaubnisschein ’dritte Angelrute’ zu kaufen. Dieser Erlaubnisschein gilt nur für die größeren Gewässer innerhalb des Verbandgebiets.
Durch die zunehmende Zahl der Karpfenangler ist die Nachfrage nach einer Erlaubnis ’dritte Angelrute’ immer größer geworden. Darum hat der Verband Midden Nederland beschlossen die Erlaubnis ’dritte Angelrute’ ins Leben zu rufen. Es wurden bewusst die großen Gewässer ausgesucht, da hier der Mehrwert der dritten Angelrute am Größten ist, ohne dass sich andere Angler gestört fühlen.
Der Erlaubnisschein ’dritte Angelrute’ kostet € 10.- und gilt ein Jahr.
Anmerkung: Wieder hat ein Verband die Gelddruckmaschine gefunden! Andere Verbände werden folgen...
Quelle: Federatie Midden Nederland: Federatie voert 3e hengelvergunning in! - Mittwoch, 30. März 2011
HANSWEERT - Am 24. März diesen Jahres fand eine gemeinsame Kontrolle der Sportvisserij Zuidwest Nederland, des Landespolizeikorps Hanswert und der Abteilung Umwelt der Polizei Zeeland statt.
Die Kontrolle richtete sich gegen Fischwilderei auf dem Schelde-Rijnkanaal und dem Zoommeer.Auf dem Oesterdam wurden zwei 19 und 20 Jahre alte Männer aus Tholen verhaftet, die mit einem 120 Meter langen Stellnetz fischten und schon diverse Zander und Plattfische gefangen hatten. Die Männer bekamen eine Strafanzeige. Das Stellnetz und der Fang wurden beschlagnahmt. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Stropers aangehouden op de Oesterdam - Montag, 28. März 2011
Aktuell: Angler nehmen den Kampf gegen den Kormoran auf
HOOGEVEEN - Die Mitglieder des Angelvereins 'Het Vette Baarsje' aus Hoogeveen nehmen den Kampf gegen eine Gruppe von Kormoranen auf. Die Vögel haben sich den See an der A37 als idealen Platz ausgesucht, um sich voll zu fressen. Die Angler haben davon die Nase voll, weil die Kormorane immer mehr Fische aus dem Wasser holen.
Vorstandsmitglied Henk Derks sagt, dass der Angelsportverein Käfige ins Wasser stellen wird, wohin sich die Fische zurückziehen können. Quelle: rtvdrenthe.nl: Hengelaars binden strijd aan tegen aalscholvers - Montag, 28. März 2011
NEELTJE JANS - Am Sonntagmittag wurde die Rettungsstation Neeltje Jans wegen eines Fahrzeugs mit Motor- und Steuerungsproblemen auf der Nordsee alarmiert. Nach den Informationen der zentralen Küstenwache handelte es sich um das Sportfischerboot 'Nautilus' aus Stellendam, das ungefähr 21 Seemeilen von der Rettungsstation entfernt, mit 13 Personen an Bord, fischte.
Das Boot hatte Motorprobleme und eine Leckage an der Schraubenwelle. Die Besatzung des Rettungsboots 'Koopmansdank' versuchte zuerst die Probleme zu lösen. Als das nicht funktionierte, übernahmen sie die Sportangler und schleppten die Nautilus in den Innenhafen der Roompotschleuse, wo sie um sieben Uhr ankamen. Quelle: KNRM: Koopmansdank helpt sportvisboot - Montag, 21. März 2011
DEN HAAG - Am Mittwoch stimmte die Mehrheit des niederländischen Parlaments (Tweede Kamer) für das Fangverbot auf Aal in den von Dioxin verseuchten Gewässern. Das Verbot soll am 1. April in Kraft treten. Viele Parteien dringen auf einen guten Finanzausgleich für die etwa 85 betroffenen Berufsfischer.
Ein harter Schlag für die Berufsfischer, das meint auch Arie Slob (ChristenUnie) und fordert einen Beratungsausschuss für den Finanzausgleich. Dieser sollte nicht zu hoch sein, da einige Fischer jahrelang bewusst Aal in den verseuchten Gebieten gefangen haben, um ihn auch auf den Markt brachten, meinen die Parteien D66 und PvdA. Quelle: Sportvisserij Nederland: Tweede Kamer steunt vangstverbod paling - Freitag, 18. März 2011
Aktuell: Polizei holt 1,8 Kilometer Fischnetze aus dem Ijsselmeer
IJSSELMEER - Die Polizei hat am Montag und Dienstag sechzehn illegale Fischnetze aus dem IJsselmeer geholt. Die Gesamtlänge der Stellnetze betrug 1860 Meter. Eigentümer von zehn dieser Netze ist ein Fischer aus Urk. Er bekam eine Anzeige. Alle Netze wurden beschlagnahmt.
Die Besitzer einer Erlaubnis (Akte) dürfen noch bis Freitag mit Stellnetzen fischen. Während der Kontrollen der Wasserschutzpolizei fand sie zehn Stellnetze, von denen nur zwei Netze über die vorgeschriebenen Markierungen an den Enden verfügten.
Die sechs mittleren Netze waren jedoch nicht gekennzeichnet, also illegal. Außerdem waren Netze 140 Meter lang, obwohl nur 100 Meter erlaubt sind.
Am Dienstag fand die Wasserschutzpolizei vier Stellnetze, die ebenfalls nicht gekennzeichnet waren. Ein Netz hatte eine Länge von 160 Metern. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um den Besitzer der Netze herauszufinden. Quelle: andijkernieuws.net: Politie haalt 1,8 kilometer visnet uit IJsselmeer - Mittwoch, 16. März 2011
WORMERVEER - Ein Wilderer, der seine Netze in die Zaan bei Wormerveer aufgestellt hatte wurde am Samstag seine Fanggeräte los. Die Wilderei wurde entdeckt, als zwei Bootsangler im Netz fest hingen.
Auch der Propeller eines anderen Mannes aus Zaandam, der den Anglern half ihr Boot zu befreien, verfing sich im Netz. Bei dem Versuch, das Netz wieder los zu machen, viel ihm auf, dass das Wasser immer mehr in Bewegung kam. Es stellte sich schließlich heraus, dass das 275 Meter lange Netz zwischen dem südlichen Ende von Wormerveer und der Bartelschleuse an der Wormer gespannt war.
Die im Netz sitzenden Brassen und einige kleine Zander wurden wieder frei gelassen. Die Polizei beschlagnahmte das Netz. Quelle: webregio.nl: Vissers ontmaskeren Zaan-stroper - Mittwoch, 16. März 2011
NIJKERK - Das sagte zumindest der Karpfen des Angelvereins ’Hoop Op Geluk’ aus Nijkerk am gestrigen Samstag voraus. Bei schönem Wetter fand gestern der Aufräumtag des Vereins statt. Neben den Vereinsmitgliedern half auch der örtliche Tauchclub bei dieser Aktion mit, bei der einige Kubikmeter Abfall von den Ufern und aus dem Wasser geholt wurden.
Durch einen Taucher wurden auch drei Schalen voll mit Bananenboillies im Wasser aufgestellt. Drei Stunden später würde kontrolliert, von welcher der Schalen der Karpfen am meisten gefressen hatte. Wie dem Unterwasserfoto zu entnehmen ist, viel die Wahl des Karpfens auf Nijkerk. Der Verein hofft natürlich, dass der Karpfen Recht behält.
Das wird sich dann am Donnerstag, dem 31. März auf der Visma in Ahoy Rotterdam zeigen, wenn der Gewinner bekannt gegeben wird. Einige Mitglieder der Vereinsführung werden dort auch anwesend sein. Quelle: Hengelsportvereniging Hoop Op Geluk: Verslag opschoondag - Sonntag, 13. März 2011
KETELMEER - Es ist eigentlich kaum zu glauben dass sich unter Wasser buchstäblich ein Kampf auf Leben und Tod abspielt. Jahrelang war es vor allem ein Kampf zwischen Hecht und Zander auf der einen und Brassen und Rotaugen auf der anderen Seite. Dieser Kampf ist nun im Hintergrund verschwunden.
Die gemeinsamen Feinde der Fische sind heute der Kormoran, die Berufsfischer und die vielen Behörden, die sich oft mit wenig sportanglerischem Verstand, nur mit saubererem und klarerem Wasser beschäftigen. Die Fische sind letztlich diejenigen, die immer den Kürzeren ziehen.
Die gemeinsamen Feinde der Fische sind heute der Kormoran, die Berufsfischer und die vielen Behörden, die sich oft mit wenig sportanglerischem Verstand, nur mit saubererem und klarerem Wasser beschäftigen. Die Fische sind letztlich diejenigen, die immer den Kürzeren ziehen.
Obwohl laut amtlichen Stellen der Fischbestand in den Niederlanden als gut bezeichnet wird, weiß es jeder Angler besser. Fänge, wie sie vor zwanzig Jahren erzielt wurden, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Wo die Fische geblieben sind, ist jetzt klar. Die Katastrophe, die sich unter Wasser abzeichnet, muss enorm sein.
Die kommerzielle Fischerei ist seit Jahren dabei, alle möglichen Gewässer leer zu machen. Versuche mal als Sportangler auf der Waal, der Maas, den Randseen oder dem IJsselmeer noch einen Fisch zu fangen. Ganze Lastwagenladungen, voll mit geräucherten Rotaugen, sind inzwischen auf dem Weg nach Osten. Die Fischmehlfabriken machen Überstunden. Auch der Verkauf von lebenden Brassen an verschiedene Angelseen in unseren Nachbarländern sorgt dafür, dass in den Niederlanden große Mengen an Fisch verschwinden. Es scheint wirklich niemanden zu kümmern.
Bei einer Tasse Kaffee wird hinter den Kulissen natürlich darüber gesprochen. So was nennt man stille Diplomatie. In Den Haag und bei verschiedenen Beratungssitzungen mit der Sportfischerei- und Berufsfischer-Organisationen wird lebhaft gesprochen. Sie nehmen sich noch eine Tasse Kaffee, machen Vereinbarungen und jeder geht wieder seines Weges. Was bringt es? Viele fette Berichte und einen Termin für ein weiteres Treffen.
Unterdessen geht die Überfischung in den niederländischen Gewässern weiter. Der Berufsfischer fischt weiter auf Fische, die für den Handel, wenig oder gar keinen Wert besitzen. Politiker und andere Interessengruppen scheinen einfach wegzuschauen, oder weisen nach Brüssel, wo allerlei Verordnungen her kommen.
Am vergangenen Donnerstag war das auch wieder auf dem Ketelmeer zutreffend. Die anwesenden Angler wurden von Berufsfischern überrascht, die ein Netz von etwa 750 Metern Länge das Ufer längs zogen. Für die Brassen gab es kein Entkommen mehr. Für die anwesenden Angler war der Angeltag auch gleich zu Ende. Neben den zornesroten Köpfen war dann auch der Fisch verschwunden. Die Angeln konnten im Auto bleiben.
Das IJsselmeer ist so gut wie leer und nun sind die Randseen an der Reihe. Bei dieser Sorte Netz besteht für die Fische überhaupt keine Chance zu entkommen. Und die Seen stehen voll davon. Die Fische müssen in diesen Tagen schon ein eingebautes GPS haben, um den Netzen zu entkommen. Darüber hinaus verschwinden viele einheimische Fischarten, so auch die Zährte und der Schnäpel, in den Fleischwölfen. Einpacken und ab in die Fischmehlfabrik.
Übertrieben? Ach, nach Meinung von Experten ist es völlig rechtmäßig, was der Berufsfischer macht. Nachdem alle Genehmigungen erteilt wurden hat die Kontrolle keine Priorität. Glücklicherweise gibt es bald wieder Wahlen. Für wen stimmen? Ich weiß es nicht. Die Politiker erzählen dir zu diesen Punkten etwas von politischer Verantwortung, oder das, was du gerade hören willst.
Vielleicht haben die zuständigen Behörden/Parteien schon mal was von der Spruch gehört: "Geen woorden maar daden" ("Keine Worte, sondern Taten"). Nach Jahren des Redens und Kaffeetrinkens ist an der Zeit etwas zu tun - bevor der letzte Fisch das Licht ausmacht.
Gijs Nederlof Quelle: matchfishing.nl: Wil de laatste vis het licht uitdoen - Sonntag, 13. März 2011
NIJKERK - Der Angelverein ’Hoop Op Geluk’ aus Nijkerk besitzt einen Karpfen, der angeblich über die gleichen hellseherischen Fähigkeiten verfügen soll, wie die mittlerweile verstorbene Krake Paul, sie während der Fußballweltmeisterschaft zur Schau stellte. Am nächsten Samstag, dem 12. März, soll dieser Karpfen, assistiert durch ein Taucherteam, die gewinnende Gemeine, bei der Wahl zur ’Hauptstadt des Angelsports in den Niederlanden’ vorhersagen.
Diese Wahl wurde durch die Angelmesse ’Visma’ organisiert. Im See Watergoor in Nijkerk werden dafür unter Wasser Schalen mit den Namen der 5 nominierten Gemeinden aufgestellt, mit jeweils einer Menge Grundfutter dabei. Aus mehreren Tests ist hervorgegangen, dass der betreffende Karpfen, nur das beiliegende Futter des gewinnenden Kandidaten frisst.
Bis heute hat der Karpfen stets Recht behalten. Auf dem am Samstag stattfindenden Verschönerungstag (landesweiter Aufräumaktionstag) des Vereins, soll durch das Taucherteam überprüft werden, wer laut Vorhersage des Karpfens, die Wahl zur ’Hauptstadt des Angelsports in den Niederlanden’ gewonnen hat. Quelle: Nieuws.nl: Karper met voorspellende gaven - Donnerstag, 10. März 2011
NIJMEGEN - Ein Schnellverfahren beendete per einstweiliger Verfügung den Streit um die Fischereirechte an der Waal bei Ooij zugunsten der Erben von Baron van Verschuer. Der Fischereibetrieb Komen muss dort mit seinen Fischfang aufhören.
Die Erben des Baron van Verschuer und der Fischereibetrieb Franz Komen & Sohn haben am Donnerstag in einem Schnellverfahren vor dem Gericht in Arnheim vereinbart, dass der Fischereibetrieb Komen die Fischerei in der Waal in der Gegend von Ooij vorübergehend einstellen muss. Die Erben haben das Schnellverfahren in Gang gesetzt weil Komen seit dem Jahr 2000 behauptet, im Besitz der Fischereirechte, für die fünf Kilometer vom linken Waalufer, dem Erlecomse Polder und dem Bisonbaai, zu sein.
Die vier Erben v. Verschuer und der Herr van Leur erklärten die Fischereirechte schon seit Jahrhunderten zu besitzen. Das älteste Dokument, aus dem das hervorgeht ist von 1402. Die Erben verpachteten dieses Gebiet 1956 an den Nimwegener Angelverein 'De Voorn'.
Die beiden Seiten einigten sich auf Empfehlung des Richters. Sie haben gemeinsam vereinbart, dass Komen nicht mehr in den umstrittenen Gewässern fischt und er auch keine Erlaubnisscheine mehr an Angler verkaufen darf. Tut er dies doch, zahlt er eine Strafe von 500 Euro pro Tag, mit einem Maximum von 25.000 Euro.
Will Komen seinen Anspruch in rechtlicher Form durchsetzen, muss er sich an ein ordentliches Gericht wenden. Quelle: N.H.V. 'De Voorn': Visrechten in Waal van baron Van Verschuer betwist - Montag, 7. März 2011
FRIESLAND - Nach der 'Boot Holland' und der 'Hiswa', die dieses Wochenende noch besucht werden kann, startet für viele Wassersportler wieder die Saison. Für alle diese enthusiastischen Wassersportler gibt die Provinz Friesland eine Broschüre mit dem Titel 'Wassersport in Fryslân' heraus, mit vielen Tipps für das Fahren auf den friesischen Gewässern.
Für die Angler gibt es viele interessante, wissenswerte und manchmal notwendige Informationen in der Broschüre zu lesen, die in Zusammenarbeit mit der Sportvisserij Fryslân erstellt wurde. Neben Kapiteln über das Wattenmeer und dem friesischen Seen-Projekt findet man ausführliche Informationen über das Fahren auf dem Princess Margriet Kanal, den Vorschriften auf dem Wasser und den Bedingungen für schnelle Motorboote. Für weitere Informationen werden zu allen Themen die erforderlichen Kontaktdaten benannt. Die Broschüre ist neben Niederländisch auch in Deutsch und Englisch verfügbar. Quelle: Sportvisserij Fryslân: Watersport in Fryslân - Samstag, 5. März 2011
Aktuell: Stellnetz-Fischerei auf Kosten der Schweinswale
KATWIJK - Das Vorhaben von Staatssekretär Bleker, die private Stellnetz-Fischerei ab dem 1. April wieder zu erlauben, stößt auf großes Unverständnis bei den Umweltorganisationen. Bleker weist damit die dringenden Warnungen der Organistationen Stiftung ’De Noordzee’, dem Verband ’Kust & Zee’, der Sportvisserij Nederland und der Umweltstiftung WWF (NGO) zurück und will das heutige Verbot auf Kosten der Meerestiere, wie unter anderem den Schweinswalen, die in den Stellnetzen als Beifang sterben, kippen.
Am vergangenen Dienstag konnte der erste dieser Miniaturdelfine noch lebend aus einem Stellnetz bei Katwijk befreit werden. Seit Januar wurden schon siebzehn Seehunde und acht Schweinswale tot von den Stränden geholt. Damit wurde auch erstmalig bewiesen, dass Schweinswale bei der privaten Stellnetz-Fischerei beigefangen werden.
Grund genug, um das Verbot der privaten Stellnetz-Fischerei, das seit dem 1. Januar 2011 in Kraft ist, bestehen zu lassen. Staatssekretär Bleker will zum 1. April das Verbot wieder aufheben und die Stellnetz-Fischerei auf nationaler Ebene wieder erlauben. Außerdem soll an manchen Küstenabschnitten die erlaubte Netzlänge von bisher 30 Metern auf 100 Meter erhöht werden. Die Gemeinden sollen die Möglichkeit erhalten, ein lokales Verbot auszusprechen.
Für die Koalition der NGO’s ist die Sichtweise auf nationaler Ebene unverständlich, allein schon wegen der Komplexität der Stellnetz-Fischerei. Die Koalition von der Stiftung ’De Noordzee’, dem Verband ’Kust & Zee’, der Sportvisserij Nederland und der Umweltstiftung WWF haben folgenden Vorschlag: Beibehaltung des Verbots und örtliche Zulassung einer beschränkten Netzlänge auf Basis einer Genehmigung.
Privat im Flachwasser aufgestellte Netze werden zu einem immer größer werdenden Risiko für Mensch und Tier. Die Erlaubnis der privaten Stellnetz-Fischerei an der Nordseeküste sorgen auch für räumliche Konflikte an der Küste. Die Bewilligung von längeren Netzen in bestimmten Küstenabschnitten, wie es im Vorschlag von Bleker steht, führt zu einer Zunahme der Fischerei und führt damit auch zu einer Zunahme des Risikos für Vögel und nicht nur für die Meeressäugetiere.
Auch die Wege der Wanderfische befinden sich in den flachen Küstenbereichen in denen die privaten Stellnetze stehen. Die Folge ist, dass Lachse, Meerforellen, Seevögel und in einzelnen Fällen auch Schweinswale, unbeabsichtigt mit gefangen werden. So wie es in Katwijk passiert ist. Seit in Belgien das Ertrinken von Schweinswalen dokumentiert wurde, gibt es dort schon ein Verbot der privaten Stellnetz-Fischerei. Die Koalition der NGO’s fordert deshalb auch die Bebehaltung des Verbots in den Niederlanden von Staatssekretär Bleker. Quelle: Sportvisserij Nederland: Bleker trekt verbod op recreatieve visserij in ten koste van bruinvis - Samsag, 26. Februar 2011
Aktuell: Berufsfischer bestraft wegen untermaßiger Zander
IJSSELMEER - Kontrolleure der neuen niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warenaufsicht (VWA) bestraften am Freitag, dem 18. Februar in einem Hafen am IJsselmeer einen Berufsfischer, weil er untermaßige Zander an Bord hatte.
Um den Fischbestand zu erhalten gilt für diverse Fischarten ein gesetzliches Mindestmaß. Der Besitz von Fischen ist verboten, die kleiner als diese Mindestgröße sind.
Während der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fischer 80 Pfund Zander an Bord hatte, von denen 70 Pfund nicht die minimale Länge von 42 Zentimetern hatten.
Es wird vermutet, dass der Skipper zunächst mehr untermaßige Fische an Bord hatte. Während der Kontrolle warf er eine Menge Fisch von Bord. Der Grund für die Überprüfung waren mehrere Berichte aus dem Umfeld. Die untermaßigen Fische wurden beschlagnahmt. Quelle: VWA nieuws: Beroepsvisser beboet voor ondermaatse snoekbaars - Freitag, 25. Februar 2011
ROTTERDAM - Die 43. Auflage der größten Angelsport-Messe in Europa wieder auf dem Weg. Vom 31. März bis zum 3. April 2011 steht Ahoy Rotterdam wieder im Zeichen des Angelsports. Dort gibt es wieder die tollsten Schnäppchen, die neuesten Ausrüstungen für den Angelsport und die besten Tipps & Tricks.
Öffnungszeiten:
Donnerstag 31. März : 10.00 - 22.00 Uhr
Freitag 1. April : 10.00 - 22.00 Uhr
Samstag 2. April : 10.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 3. April : 10.00 - 17.00 Uhr
Preise:
Kinder bis einschließlich 13 Jahren : frei
Erwachsene : € 10,-
Online-E-ticket : € 9,-
65+ (nach Vorlage des Ausweis) : € 9,-
Gruppen ab 25 Personen : € 8,-
Das zentrale Motto 'Angeln in der Stadt' ist auch die Bühne, bei der Preisverleihung an die 'Angelhauptstadt von 2011'. Diese Kampagne beinhaltet neben der neuen 'Wall of Fame' auch die Beschilderungen in Form von Straßennamen. Wobei die 'Angelhauptstadt von 2011' auch ihr eigenes Straßenschild auf dem Hauptweg der Messe erhält.
Traditionell sind auf der Visma mehr als 80 Aussteller in den Kategorien Großhandel, Einzelhandel, Tourismus und Boote vertreten. Sie präsentieren neue Produkte, Schnäppchen und ferne Angelnreisen den über 20.000 Besuchern. Darüber hinaus bietet die Messe wieder ein dichtes Programm an Vorträgen und Workshops. Quelle: visma.nl: start de vistrip! - Donnerstag, 24. Februar 2011
VIANEN - Der Seehund, der seit letzter Woche im Lek bei Vianen rumschwimmt, scheint dort eine großartige Zeit zu verbringen. Sonntag machte die Familie Klinkien ein Foto von dem Tier mit einem riesigen Hecht in seinem Maul.
Der Seehund hat sich wahrscheinlich verirrt und lässt sich nicht fangen. Das Tier wurde am 13. Februar das erste Mal an der großen Schleuse und beim Wassersportverein De Peiler in Vianen gesehen. Einige Tage später wurde er in Breukelen gesehen. Anscheinend ist er, wenn es sich um denselben handelt, wieder nach Vianen zurückgekehrt. Joke und Bas Klinkien sahen den auffälligen Schwimmer wieder an der Schleuse, wo er damit beschäftigt war, einen großen Fisch auf zu fressen.
Laut einem Mitarbeiter der Seehundaufzuchtstation Pieterburen es durchaus möglich, dass ein Seehund sich von großen Flussfischen ernährt. Kleine Fische von etwa 25 Zentimeter schlucken die Tiere komplett. Große Fische halten sie mit ihrem Maul, um sie mit ihren scharfen Zähnen zu zerreißen.
Es scheint daher, dass der Seehund gut für sich selbst sorgen kann und es wird erwartet, dass er eines Tages selbstständig den Weg zurück ins Meer findet. Quelle: RTV Utrecht: Zeehond Vianen zorgt goed voor zichzelf - Montag, 21. Februar 2011
NAARDEN - Die Polizei hat einen 67-jährigen Mann aus Badhoevedorp erwischt, der mit illegal gefangenem Zander handelte. Das Umweltteam der Polizei Gooi und Vecht überprüfte am Mittwoch im Hafen von Naarden. Um 17:00 Uhr kamen mehrere Fischer mit Booten zurück zum Ufer. Einer von ihnen hatte zwei Abfallsäcke dabei, die er in seinem Wagen lud.
Ein Mitarbeiter des Umwelt-Teams vefolgte den Wagen und sah, dass der Fahrer zu einem Fischgeschäft in Amsterdam fuhr. Der Mann nahm die Säcke und eine Fischwanne in den Laden. Die Polizei ging der Sache nach und fand in einem Gefrierschrank die Fischwanne mit 30 Pfund Zander. Der illegale Fischer wurde dazu am Donnerstag angehört. Er gestand, und gab weiterhin an, dass er von anderen Fischern Fisch kauft. Zander ist auf dem schwarzen Markt rund 10 bis 12 Euro pro Kilo wert.
Die Zander waren nicht mehr zu retten und wurden dem Reha-Zentrum in Huizen zum Verzehr angeboten. Quelle: RTV N-H: Illegale snoekbaarsvisser betrapt - Freitag, 18. Februar 2011
ROERMOND - Der Pachtvertrag der Gemeinde Venlo mit der Sportvisserij Limburg, betreffend der Fischereirechte einer Reihe von Venloer Gewässern, wurde am 2. Februar 2011 offiziell von der Kamer voor de Binnenvisserij zugelassen.
Es handelt sich um folgende Gewässer:
der Hafen Groot Boller
der Fischteich het Zilvermeertje
der Fischteich Beatrix Park
der Fischteich Aan de Bronnen
der Fischteich Oude Beemden
Die Sportvisserij Limburg unternimmt derzeit alle Anstrengungen, um die angeschlossenen Angler kurzfristig in den Besitz einer Genehmigung für die aufgeführten Gewässer zu bringen, Dies soll über die Venloer Angelvereine geschehen. Darüber hinaus dürfen Besitzer eines VISpas (Mitglieder der Angelvereine) in Venlo schon in der Maas und von Rijnbeekflat am Rijnbeek bis an die deutsche Grenze angeln.
Durch die Sportvisserij Limburg werden auch für die 5 benannten Gewässer Wochenerlaubnisscheine ausgestellt, die bei der Stadtverwaltung und beim Tourismusverband (VVV) zu bekommen sind. Die Sportvisserij Limburg hofft in diesem Monat alle notwendigen Arbeiten zu erledigen. Ab Anfang März sollen die Genehmigungen für die Verbandsmitglieder bei den Venloer Angelvereinen und die Wochenscheine bei der Gemeinde und dem Tourismusbüro Venlo vorliegen. Quelle: Sportvisserij Limburg: Informatie Venlose viswateren - Freitag, 18. Februar 2011
DRIMMELEN - Nach vier Jahren Vorbereitung ist der Fischatlas Nordbrabant nun Realität. Der Atlas gibt ein aktuelles und detailliertes Bild von Süßwasserfischen in Nordbrabant. Das 360 Seiten dicke, schön gestaltete Buch ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen professionellen und freiwilligen Organisationen.
Nordbrabant ist eine der größten Provinzen der Niederlande. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass die Provinz über eine sehr große und vielfältige Süßwasserfauna verfügt. Von allen der 70 Süßwasserfische in den Niederlanden vorkommen, sind rund 60 Arten in Nordbrabant zu finden. Der Fischatlas Nordbrabant gibt ein klares Bild über die Situation vor Ort und die Verbreitung der verschiedenen Arten in den Niederlanden.
Der Fischatlas Nordbrabant kann im Webshop der Sportvisserij Zuidwest Nederland gekauft werden. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Vissenatlas Noord-Brabant - Montag, 14. Februar 2011
Weit auf der Nordsee wird jeden Tag die Hälfte der gefangenen Fische tot zurückgeworfen. Das sind fast eine Millionen Tonnen essbarer Fische. Vergeudung!
Es wird einfach 'Discarding' benannt. Wie nennst du das? Total verrückt? Ein Umweltverbrechen? Eine schonungslose Vergeudung hervorragender Nahrung?
Fisfight.net möchte dagegen etwas tun und hat eine Petition gestartet. Helfe mit, und protestiere auch mit deiner Unterzeichnung dieser Petition! Schaue dir dieses Video an: Weitere Informationen findest du auf Fishfight.net. Dort kannst du auch die Petition unterzeichnen. Quelle: Sportvisserij Nederland: Schokkend: ongewenste vissen (video) - Donnerstag, 10. Februar 2011
ZWOLLE - Mit rund 11000 Besuchern, am vergangenen Samstag und Sonntag, verzeichnete die Messe für Karpfenangler, die CARP in den IJselhallen in Zwolle, einen neuen Rekord. Das lies ein Sprecher der Organisation verlauten. Im vergangenen Jahr besuchten 9500 Interessierte die Veranstaltung.
Nach Angaben der Organisation ist es die größte Veranstaltung in diesem Bereich in Europa. Die Besucher kamen aus verschiedenen europäischen Ländern, bis hin zu Ukraine. Auch aus China kamen Gäste. Auf der Messe waren viele Unternehmen aus der Angelwelt vertreten. Quelle: De Telegraaf: Recordaantal bezoekers karperbeurs - Montag, 7. Februar 2011
Aktuell: Stoppt die Überfischung von IJsselmeer und Markermeer!
BILTHOVEN - Die Sportvisserij Nederland startet ein Einspruchsverfahren gegen die von der Provinz Flevoland erteilten Konzessionen an die Berufsfischerei. Seit Jahren werden das IJsselmeer und Markermeer stark überfischt. Die Folgen für das Ökosystem und für die Erholungsnutzung sind verheerend. Die Sportvisserij Nederland setzt sich schon seit Jahren dafür ein, um zusammen mit den staatlichen Behörden und der kommerziellen Fischerei für einen gesunden und nachhaltigen Fischbestand zu sorgen. Diese Bemühungen haben bisher noch zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis geführt.
Daher kann die nationale Interessenorganisation nichts anderes mehr tun, als Einspruch gegen die Genehmigung für die professionelle Fischerei auf dem Markermeer zu erheben.
Obwohl alle Parteien schon seit vielen Jahren erkennen, dass eine Halbierung des derzeitigen Fischereidrucks notwendig ist, um dieses schöne Gewässer vor dem Zusammenbruch zu retten, geling es nicht die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Im Gegenteil. Da die Aalfischerei immer weniger rentabel wird, nimmt der fischereiliche Druck auf den Rest des Fischbestandes zu. Neben Aal und Zander sind mittlerweile auch viele andere Fischarten durch Überfischung bedroht. Quelle: Sportvisserij Nederland: Stop overbevissing IJsselmeer en Markermeer! - Samstag, 5. Februar 2011
BILTHOVEN - In den Niederlanden gibt es wieder mehr Gewässer, an denen man mit einem VISpas angeln kann. Die erste Ergänzung der landesweiten und föderalen Gewässerliste ist bereits verarbeitet.
Von der Sportvisserij Zuidwest Nederland wurde ein Stück der Maas bei Grave eingebracht. Die Sportvisserij NoordWest Nederland hat mehrere Gewässer, einschließlich dem Braassemermeer, der landesweiten Gewässerliste zugefügt. Die regionale Pachtkommission Utrecht hat die Gewässer des Erholungsgebiets Gagelbos landesweit eingebracht.
Insgesamt wurden mehr als 1.000 Hektar Gewässer hinzugefügt, die für jeden Inhaber des VISpas beangelbar sind. Die neue Erweiterungsliste kann hier herunter geladen werden. Um in einem dieser Gewässer angeln zu dürfen, muss man nicht nur den VISpas, mit der landesweiten Gewässerliste, sondern auch die Erweiterungsliste mitführen. Quelle: Sportvisserij Nederland: Meer wateren bevisbaar met de VISpas - Donnerstag, 3. Februar 2011
LEEUWARDEN - Seit jeher eröffnet die Boot Holland im Februar die Wassersportsaison. Das ist auch in 2011 nicht anders. Das Allerneuste im Wassersportbereich wird im WTC Expo in Leeuwarden gezeigt. Jährlich präsentieren dort über 300 Aussteller ihre Primeurs und Novitäten.
Die Boot Holland feiert dieses Jahr ihren 21. Geburtstag und erfreut sich bei einer großen Gruppe von Wassersportler großer Beliebtheit. Jedes Jahr besuchen rund 50.000 Interessierte die Messe. Das macht die Boot Holland zu einer wichtigen Attraktion auf dem Kalender für Wassersportmessen. Neben der professionellen Ausstrahlung der Messe wird von Besuchern und Ausstellern vor allem die einladende Atmosphäre hervorgehoben.
Viele Lieferanten der Wassersportbranche bieten auf dem 40.000m2 großen Messegelände auch Motoren, Zubehör, Navigationsapparatur, Rettungswesten, Bekleidung und Seile an. Quelle: Boot Holland: Boot Holland 2011: 11 t/m 16 februari - Mittwoch, 2. Februar 2011
SCHAGEN - Ein Expertenteam der Sportvisserij Nederland kommt Mitte Februar nach Schagen, um in den sechs städtischen Gewässern das Fischsterben zu untersuchen. Die Experten wurden vom Angelverein De Baars und von der Gemeinde eingeschaltet, weil in diesem Winter wieder hunderte von Fischen durch den Frost und an Sauerstoffmangel umgekommen sind.
Das Team nimmt die Teiche und Kanäle an verschiedenen Stellen unter die Lupe: an der Spreeuwenlaan, dem Menisweg, der Wilgenlaan, dem Acaciaplein, dem Elzenhof und der Vincent van Goghlaan.
Die Gewässer werden mit Netzen abgefischt und die Fische untersucht. Es wird unter Anderem danach geschaut, welche Arten vorkommen und wie der Gesundheitszustand der Fische ist. Außerdem werden der Schlamm und die Wasserqualität untersucht. Quelle: Noordhollands Dagblad: Onderzoek naar vissterfte - Dienstag, 1. Februar 2011
WESTKAPELLE - Der Zuiderhoofd in Westkapelle wird wahrscheinlich erneuert. Die Gemeinde Veere, das Projektbüro Küstenschutz (PBZ), die Sportvisserij Zuid-West Nederland, die Sportvisserij Nederland und der Wasserbehörde Zeeland beabsichtigen gemeinsam die Verantwortung und einem großen Teil der Finanzierung zu übernehmen. Der Rest soll durch einen Zuschuss abgedeckt werden, den die Wasserbehörde von der Provinz Zeeland beantragt hat. Die Kosten betragen rund 450.000 Euro. Die Wasserbehörde leitet das Projekt und ist verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Arbeiten.
Der Zuiderhoofd in Westkapelle wurde Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Jahre hatte er verschiedene Funktionen, wie den Küstenschutz, diente der Anlandung der Ausrüstung zur Deichverstärkung und war touristische Attraktion für Angler, Wanderer und anderer Freizeitsportler. Der Zuiderhoofd wurde zuletzt in den frühen Neunziger Jahren umfassend renoviert. Mittlerweile ist der Zustand so schlecht, dass die Gemeinde Veere ihn vor anderthalb Jahren zu schloss.
Der Zuiderhoofd ist von großem kulturellem und historischem Wert für die Provinz Zeeland, die dadurch in das Projekt involviert ist. Und schließlich wollen die Sportvisserij Zuid-West Nederland und die Sportvisserij Nederland auch die Wiedereröffnung des Piers für die Angler. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Zuiderhoofd Westkapelle wordt vernieuwd - Montag, 31. Januar 2011
ZWOLLE - Am Samstag, dem 5. und Sonntag, dem 6 Februar 2011 findet die wieder größte jährliche Karpfenmesse Europas in den Ijsselhallen in Zwolle statt. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern findet man alles was im Karpfenangeln Rang und Namen hat. Großhandel, Verkäufer, Angeltouren, Hersteller, Karpfen Magazine und Karpfen Studiengruppen - Alles unter einem Dach! Berühmte Karpfen-Spezialisten aus dem In-und Ausland werden anwesend sein, um über Köder, Rigs, Ruten, Rollen, Schnur und Futterboote zu beraten. Alle Aspekte des Karpfenangelns sind vertreten!
Marken wie Shimano, Daiwa, Fox, Nash, Pro Line, Soul, Mad, GFS, Delkim, Korda, SPRO, ACE, Aqua, Trakker, PB, das Spiegel-Magazin, das Karpfen Magazin, und Karpfen Welt sind alle mit eigenen Ständen anwesend. Quelle: Sportvisserij Nederland: 5 en 6 feb Carp Zwolle met JRC-uitreiking - Mittwoch, 26. Januar 2011
Aktuell: Sportvisserij Oost Nederland auf Jagd & Hund
RAALTE - Vom 1. bis 6. Februar ist der Angelsportverband Sportvisserij Oost Nederland wieder auf der Messe Jagd & Hund vertreten.
Während der Messe hält der Verband umfangreiches Informationsmaterial über das Angeln in den Niederlanden, insbesondere über das Angeln im östlichen Teil der Niederlande, bereit. Die Sportvisserij Oost Nederland freut sich wieder auf zahlreiche interessierte Besucher (Halle 5, Stand: 5.D02). Quelle: Sportvisserij Oost Nederland: Sportvisserij Oost Nederland naar Jagd und Hund - Dienstag, 25. Januar 2011
EERBEEK - Hunderte Fische wurden am Freitagmorgen tot im Eerbeeker Bach in Eerbeek gefunden. Das meldeten die Anwohner.
Sie konnten noch Dutzende Fische retten und zu einem Bach in Laag-Soeren bringen.
Die Wasserbehörde Veluwe ließ verlauten, dass der Bach durch Arbeiten versehentlich trocken gefallen ist. Quelle: Sportvisserij Nederland: Honderden vissen dood in Eerbeek - Montag, 24. Januar 2011
GRONINGEN - Der harte Winter ist tödlich für Tausende von Fischen in den Niederlanden. Die Sportvisserij Nederland hat Dutzende Berichte über tote, im Wasser treibende Fische, aus dem ganzen Land empfangen.
"Vor allem aus dem Westen, aber auch aus dem Norden", sagte Sprecher Gerard de Laak. So wurde auch Anfang dieses Monats von hunderten toter Fische im Oranjekanal bei Klazienaveen berichtet.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Massale vissterfte door winter - Mittwoch, 19. Januar 2011
Kommentar: Nicht nur die Sportvisserij Nederland macht sich Sorgen. Schon im letzten Jahr kam es zu massiven Fischsterben in den Niederlanden. In einigen Gewässern passiert das schon zum zweiten Mal. Es läuft eindeutig etwas falsch. Die Gemeinden und Wasserverbände würden gut daran tun, die Teiche, Kanäle und Gräben auszubaggern, anstatt sich gegenseitig die Verantwortlichkeiten dafür zuzuschieben. Sie sollten schnell handeln, dann hätten die Fische eine bessere Überlebenschance und die Attraktivität der Gewässer bliebe erhalten. Ansonsten werden wohl der Kormoran, die Berufsfischer und auch der nächste Wintereinbruch dafür Sorge tragen, dass viele der Gewässer so gut wie leer sind. Der Traum vieler deutscher Angler vom Angeln in den Niederlanden wäre damit wohl ausgeträumt. H.K.
Aktuell: Wieder Fischwilderer auf dem Gooimeer erwischt
NAARDEN - Boa's und Kontrolleure der Sportvisserij NoordWest Nederland haben wieder einen Angler erwischt, der zu viele Zander mitgenommen hat. Der Angler wurde auf frischer Tat im Hafen von Naarden ertappt, als er den Fisch sichern wollte.
Nach der überraschenden Kontrolle auf dem Gooimeer Ende letzten Jahres, bei der zwei Angler mit 23 Zandern erwischt wurden, wurde angekündigt, dass mehr Kontrollen folgen würden. Trotz des Regens, machten sich die Kontrolleure des Verbandes doch am Freitag, dem 14. Januar, auf den Weg, um die Angler und Berufsfischer zu kontrollieren. Während der Observation wurde ersichtlich, dass auf drei Booten regelmäßig Zander gefangen wurden. Als um die Mittagszeit ein Boot mit hoher Geschwindigkeit zum Hafen von Naarden fuhr, war es Zeit um zu Handeln. Die herbeigeeilten Kontrolleure waren pünktlich zur Stelle um zu sehen, dass der Angler eine große Plastiktüte aus dem Boot holte und verstecken wollte. Offenbar mit der Absicht, sie später abzuholen. Im Boot wurden drei Verstecke gefunden die bereits leer waren.
Dieses Mal ging es um einen Fang von 9 Zandern mit einem Gesamtgewicht von 24,5 kg. Der Angler bekam eine Anzeige und der VISpas wurde eingezogen. Nach Abschluss der Formalitäten fuhr der Angler wieder auf das Gooimeer, um die anderen Boote zu informieren. Deren Daten sind bekannt und sie sind gewarnt.
Einer der Angler, der Ende des vergangenen Jahres erwischt wurde, wurde von seinem Verein für drei Jahre gesperrt, davon zwei Jahre auf Bewährung, mit einer Probezeit von fünf Jahren. Quelle: Sportvisserij NoordWest Nederland: Weer visstroper op Gooimeer betrapt - Dienstag, 18. Januar 2011
WISSENKERKE - Der Verband Sportvisserij Zuidwest Nederland plant für die Angler wieder Forellen im Veerse Meer einzusetzen. Der Verband will die nächsten drei Jahre über, jeden Herbst ab Oktober, Bachforellen von etwa einem Kilo einsetzen.
Das war fast vierzig Jahre lang Brauch im Veerse Meer, aber seit der Einweihung des ’Katse Heule’ (Art Schleuse) wurde damit gebrochen. Das Veerse Meer war ’Der Forellensee’ in den Niederlanden. Durch den Einlass von Oosterscheldewasser veränderte sich der See von leicht brackigem Wasser in Salzwasser. Seit 2002 ist in den folgenden Jahren der Angelsport am Veerse Meer fast verschwunden. Der Verband hat für dieses Projekt Zuschüsse bei den Gemeinden Veere, Middelburg, Goes und Noord-Beveland und bei der Provinz Zeeland beantragt. Er selbst will ein Drittel der Gesamtkosten von etwa 200.000 Euro tragen. Quelle: PZC.nl: Sportvissers willen weer forel in Veerse Meer - Samstag, 15. Januar 2011
BERKEL/RODENRIJS - Für Angler zeigte sich der Winter 2010/2911 nicht von seiner besten Seite. Durch Vereisung mit einer dicken Schicht Schnee starben fast alle Fische im Oostersingel am Sauerstoffmangel. Durch Freiwillige des Angelvereins ’De Ruischvoorn’ wurden vorher noch zirka 60 Karpfen gerettet und woanders, in noch eisfreiem Gewässer, ausgesetzt.
Der Wasser- und Bodenverband von Delfland, verfolgte das Geschehen genauestens und führt als Grund an, dass zusätzlich zu den winterlichen Umständen, der Oostersingel als zu seicht angesehen werden muss. Eine Vertiefung von 80 cm auf einem Meter, mit einigen noch tieferen Stellen, ist unschädlicher für die Überwinterung der Fische. Der Verband wird die Gemeinde über diese Tatsache informieren. Unterdessen hat die Gemeinde damit begonnen die toten Fische zu entfernen. Quelle: heraut-online.nl: Vissterfte gesignaleerd aan de Oostersingel - Donnerstag, 13. Januar 2011
LIMBURG - Noud Govers, Sportangler mit Leib und Seele, begegnete während einer Angelsitzung einem toten Kormoran. Das Tier erstickte wahrscheinlich an einer Puppe, was wiederum zu einem bizarren Foto führte.
Die vergangene ’Eiszeit’ in den Niederlanden war auch eine schwere Zeit für Kormorane, um noch an eine Mahlzeit zu kommen. Dass sie sich nicht scheuen, große Fische zu verschlingen, wissen wir. Aber dass sie so weit gehen und auch Kinderpuppen auffressen… Klicke hier für das Foto im Großformat. Quelle: Sportvisserij Nederland: Bizar: aalscholver stikt in baby - Dienstag, 11. Januar 2011
BILTHOVEN - Ab dem 1. Januar 2011 wurden die Geldbußen für Verstöße in der Sportfischerei stark erhöht. Das Angeln ohne Erlaubnisschein kostet jetzt mindestens 100 Euro. Es ist jetzt sinnvoll einen VISpas kaufen.
Der bemerkenswerteste Anstieg erfolgte für das Angeln mit lebenden Ködern. Diese Strafe wurde von € 90.- auf € 180.- erhöht! Das Justizministerium ist der Auffassung, dass die alte Strafe unverhältnismäßig zu anderen Bußgeldern für Verstöße gegen das Tiergesundheitsgesetz war.
Weiterhin bemerkenswert ist die Geldstrafe für das Angeln mit mehr als zwei Angeln, insofern der Sportfischer keine Erlaubnis dafür hat. Diese Geldbuße war mit 200 Euro bereits sehr hoch und liegt nun bei 230 Euro.
Auch die Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten beim Fahren mit dem Boot sind empfindlich angehoben worden. Hier sind die Übersichten der Bußgeldsätze für die Sportfischerei und für das Fahren mit dem Boot zu finden. Quelle: Sportvisserij Nederland: Boetes flink verhoogd - Donnerstag, 6. Januar 2011
ARKEL - Die Einwohner von Arkel bekamen den Schrecken ihres Lebens, als sie plötzlich Hunderte von toten Fischen schwimmend im Polder van Arkel und Rietveld sahen. Mindestens 150 Fische erstickten wahrscheinlich unter dem Eis. (Foto: Luuk van Sluis)
Während des Pumpens der Pumpstation wurden diese Fische unter dem Eis von der Strömung mitgeführt. Am Auffanggitter der Pumpstation, wurden sie von Bert Dammers (Bewohner der Pumpstation) aus dem Wasser gefischt und beiseite gelegt. Es sind vor allem Brassen, aber auch eine Reihe von Karpfen mit einer Länge bis zu 60 cm. Laut einem Mitglied des Angelvereins ’het Stekelbaarsje’, sind die Fische unter der dicken Eisschicht auf den Poldergräben erstickt. Quelle: DeStadGorinchem.nl: Honderden vissen gestikt onder het ijs - Dienstag, 4. Januar 2011