Archiv älterer News und Neuigkeiten aus den Niederlanden
Aktuell: Fische werden aus Kanal entfernt
RAALTE - Über eine Länge von 2,6 km, entfernt die Sportvisserij Oost Nederland am heutigen Montag alle Fische aus dem Kanal 'Hondemotswetering' bei Raalte. Diese Maßnahme wird ergriffen, nachdem die Kläranlage, die in der letzten Woche von einer Einleitung giftiger Insektiziden betroffen wurde, immer noch nicht funktioniert.
Die Wasserbehörde 'Groot Salland' erwartet ein Fischsterben, wenn wegen Regen ungesäubertes Abwasser in den Kanal fließt. Die Bakterien, die normalerweise für die Reinigung des Abwassers sorgen, sind durch die Insektizide angegriffen, die von dem Unternehmen 'Beaphar' kamen, das Flohhalsbänder für Tiere herstellt. Im Auftrag der Gemeinde Raalte, musste das Unternehmen letzte Woche alle Abläufe noch einmal reinigen. Nach Angaben der Wasserbehörde funktioniert die Kläranlage allerdings immer noch nicht richtig.
Die Arbeiten der Sportvisserij Oost Nederland finden unter der Aufsicht des Instituts Fischereikunde östliche Niederlande statt. Die gefangenen Fische werden teilweise zum Overijssel Kanal transportiert.
Quelle: RTV Oost: Vissers halen wetering bij Raalte leeg - Montag, 28. November 2011 © Angeln in den Niederlanden Seitenanfang Aktuell: 19 km Tau gegen Kormorane
VALKENSWAARD - Um die Fisch fressenden Kormorane von ihren zwei Fischteichen weg zu halten wirft der Angelverein Venbergen in diesem Winter wieder 19 km Seil in die Schlacht. Mitte November wurden die Seile zum fünften Mal in Folge für die Wintersaison aus dem Schrank geholt. Über zwei Wochen waren Freiwillige des Vereins täglich damit beschäftigt die Seile zu spannen. Die über zwei Teiche gespannten Taue erschweren das Landen und Auffliegen der Kormorane.
Da die Kormorane die Fischteiche vor allem im Winter heimsuchen, werden die "blauen Landwirtschaftsseile" Mitte März wieder entfernt und überspannen die Teiche nur in den Wintermonaten. Der Effekt ist ermutigend. Der Verein ist sehr zufrieden mit dieser Methode, die dafür sorgt, dass Gruppen von Kormoranen die Teiche ignorieren. Somit werden die Teiche nicht mehr durch die Kormorane leer gefressen. Dadurch werden eine Menge Besatzmaßnahmen und damit Kosten eingespart.
Nur ein einzelner Kormoran sucht - trotz der Seile – noch manchmal die Teiche auf.
Quelle: Sportvisserij Nederland: 19 km touw tegen aalscholvers - Freitag, 25. November 2011 © Angeln in den Niederlanden Seitenanfang Aktuell: Freizeitskipper im Nebel
AMSTERDAM - Die nationale Polizei (KLPD) hat am Sonntag, dem 20. November 2011, ein Dutzend Freizeitskipper bestraft, weil sie entgegen den Vorschriften in dichtem Nebel fuhren und auf dem Wasser für gefährliche Situationen sorgten. "Binnenschiffe konnten manchmal kaum eine Kollision zu vermeiden", meldete die nationale Polizei (KLPD) am Sonntag.
Auf verschiedenen Wasserstraßen erhielt die Wasserschutzpolizei von der Binnenschifffahrt mehrere Meldungen von kleinen Booten, die im Nebel einen Weg suchten und die für die Binnenschifffahrt eine große Gefahr darstellten.
Auf den wichtigsten Wasserstraßen schreibt das Binnenvaartpolitiereglement (BPR) vor, dass die Kleinboote in dichtem Nebel nur unter Radar fahren dürfen. Verfügen die Boote weder über Radar noch über UKW-Funk, dürfen sie nicht fahren.
Auf der Waal bei Tiel, bekamen fünf Skipper von Angelbooten eine Geldstrafe, weil sie ohne Radar eine Angelstelle suchten. Die Besatzung eines großen Schubverbands bekam den Schrecken ihres Lebens, als sie vor sich plötzlich ein Angelboot auftauchen sahen.
Es war vor allem der Geschicklichkeit der professionellen Skipper zu danken, dass es gut abgelaufen ist. Die Kombination von extrem niedrigem Wasserstand, somit einer schmaleren Fahrrinne, und dem dichten Nebel machte die Situation noch gefährlicher.
Auch auf der Noord bei Alblasserdam bekamen ein paar Bootsangler ein Ticket. Die Wasserschutzpolizei erfuhr durch einen Verkehrsposten, dass auf dem Hollands Diep ein Skipper sein Boot an einer großen Boje festgemacht hatte, weil er durch den Nebel nicht mehr wusste wo er war. Dieser Skipper bekam eine Geldstrafe von der Schifffahrtsbehörde (Rijkswaterstaat).
Quelle: Blik op Nieuws.nl: Recreatieschippers de mist in - Montag, 21. November 2011 © Angeln in den Niederlanden Seitenanfang Aktuell: Angler wildern auf dem Gooimeer
ALMERE - Samstagnachmittag wurden im Hafen von Almere zwei Angler von Boa’s und Kontrolleuren der Sportvisserij MidWest Nederland erwischt. Sie hatten 16 Zander mit einem Gesamtgewicht von 41 Kg bei sich. Beide haben eine Anzeige bekommen und die Vispässe wurden eigezogen. Der Fisch ging an ein Altenheim in Almere-Haven.
Nach Inspektionen in Naarden und Huizen war nun der Helling am Gooimeer-Deich an der Reihe. Es wurden 13 Boote einer kontrolliert und bei einem Boot hatten die Boas Erfolg. Zwei "Angler" aus Urk zeigten stolz vier 90+ Zander und bestritten mehr Fische an Bord zu haben. Unter Schwierigkeiten und mit Widerstand der Angler wurde ein Sitz entfernt und worunter sich eine kleine Öffnung zu einem Aufbewahrungsort befand, in dem noch 12 Zander waren. Ein offensichtlich präparierter Stauraum, um eine Entdeckung zu vermeiden.
Die Täter waren viel Kritik von anderen Anglern ausgesetzt und kurzzeitig drohte es sogar zu einem Handgemenge mit den Wilderern zu kommen. Mehrere kontrollierte Angler wertschätzten die Kontrolle und die Suche nach dem Versteck.
Zusätzlich zu den Sanktionen, von der Sportvisserij Oost-Nederland und dem Angelverein in Urk, wird die Sportvisserij MidWest Nederland den beiden Anglern die Erlaubnis für das Verbandsgewässer bis Ende 2012 versagen.
Quelle: Sportvisserij MidWest Nederland: Oudjes gaan genieten van snoekbaars - Mittwoch, 16. November 2011 © Angeln in den Niederlanden Seitenanfang Aktuell: Wels rückt nach Norden vor
BILTHOVEN - Im September machte die Sportvisserij Nederland die Ergebnisse einer Studie zur Verbreitung des Welses in den Niederlanden bekannt. Fazit ist, dass der Welsbestand in den Niederlanden zwar stark expandiert, aber in den nördlichen Provinzen wurden Welse bisher kaum beobachtet.
Unlängst wurden jedoch zwei Welse im Lauwersmeer von Berufsfischern gefangen. Zwei andere wurden im Prinzessin-Margriet-Kanal und bei Delfzijl von Anglern gefangen. Die Welse hatten eine Länge von knapp einem Meter. Dies bedeutet, dass sich der Wels nun auch nach Norden ausbreitet.
Neben den bereits erwähnten vier neuen Standorten im Norden, wurden in 2011 noch acht neue Standorte gemeldet. Seit 1995 hat die Zahl der Meldungen von Welsen von 88 auf nun 174 erhöht. Der noch unter Naturschutz stehende Wels ist also heutzutage keine Seltenheit mehr und gehört in den Niederlanden zum normalen Erscheinungsbild.
Voraussichtlich am 1. März 2012 wird der Wels deshalb ins Fischereigesetz aufgenommen und darf dann legal beangelt werden. Es soll allerdings eine ganzjährige Schonzeit gelten, was bedeutet, dass gefangene Welse direkt zurückgesetzt werden müssen.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Meerval rukt op naar het noorden - Samstag, 12. November 2011 Seitenanfang Aktuell: Berufsfischer mit illegalen Reusen erwischt
GOUDA - Auf dem Kanal 'die Gouwe' in Gouda, hat die neue Behörde für Lebensmittelsicherheit (nVWA) einen Berufsfischer beim illegalen Fischen auf Aal mit illegalen Reusen erwischt. Die nVWA führte die Operation in Zusammenarbeit mit Ermittlungsbeamten der Sportvisserij Nederland und der Polizei Mittel-Niederlande durch.
Die illegale Fischerei verursacht erhebliche Schäden am Fischbestand, der Natur und der Umwelt. Aufgrund der Größe der Fischwilderei auf dem IJsselmeer, den Gewässern von Friesland und Südholland sind bereits seit einigen Jahren Fischwilderei-Teams aktiv. Sie versuchen mit einem strukturellen und drastischen Einsatz die Wilderei zu reduzieren und abzuschrecken. Illegales Fischzeug wird immer beschlagnahmt. Verstöße können zu Geldbußen von bis zu 19.000 € führen.
Bei dem Berufsfischer wurden sechs illegale Reusen gefunden. Die Reusen verfügten nicht über die erforderlichen Fluchtringe für kleine Aale. Er benutzte diese Reusen um illegal Aale zu fangen während des Fangverbots von September bis November.
Den Berufsfischern ist es in dieser Zeit zwar erlaubt die (Wollhand-)Krabbenfischerei mit speziell angepassten Reusen auszuüben, so dass Aale entweichen können. Aber außerdem müssen sie auch eine spezielle Erlaubnis (Verguinning) dafür besitzen.
Quelle: vwa.nl: Beroepsvisser vist met illegale fuiken - Montag, 7. November 2011 Seitenanfang Aktuell: Slipanlage Maasvlakte 2 abgelehnt
ROTTERDAM - Trotz aller Anstrengungen des Verbandes Sportvisserij Zuidwest Nederland und des Bootsangelvereins Bootvisvereniging Zuid-West Nederland, lehnte staatliche Hafenmeister den Vorschlag zum Bau einer Slipanlage in der Edison Bay ab. Der staatliche Hafenmeister - letztlich verantwortlich für die sichere Abwicklung des Schiffsverkehrs - hat das Gefühl, dass die Sicherheit für die Schifffahrt nicht garantiert werden kann und hat daher negativ beschlossen. Diese Entscheidung ist bindend.
Eine gute Slipanlage auf der Maasvlakte 2 ist ein Muss für die Meeresangelei. Die Genehmigung für den Bau der Maasvlakte 2 beinhaltet gleichzeitig auch eine Verpflichtung zum Bau einer Helling. Die Angelsportorganisation berät zurzeit über einem neuen Plan, um doch noch eine Slipanlage auf Maasvlakte 2 realisieren zu können.
Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Update trailerhelling Maasvlakte 2 - Mittwoch, 2. November 2011 Seitenanfang Aktuell: Mehr Stellen zum Wurmstechen entlang der Oosterschelde
ZIERIKZEE - Die Sportvisserij Zuidwest Nederland will mehr Teile entlang der Oosterschelde pachten, an denen man Meeresköder stechen kann.
Der Verband pachtet derzeit 15 Plätze, unter anderem das Schelphoek, der Oesterdam und die Slikken van den Dortsman. An den beiden erstgenannten Stellen sind diese Aktivitäten durch die erforderlichen Untersuchungen bedroht, den Sandhunger in der Oosterschelde zu bekämpfen. Auch deshalb ist die Sportvisserij Zuidwest Nederland auf der Suche nach neuen Standorten in Tholen und Schouwen-Duiveland.
Quelle: pzc.nl: Sportvisserij wil meer plekken langs de Oosterschelde om pieren te steken - Mittwoch, 26. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Brouwersdam muss geöffnet werden
BRUINISSE - Die Öffnung des Brouwersdam ist notwendig, um das Wasser im Grevelingen wiederherzustellen. Das ist das Fazit der Untersuchungen, die Rijkswaterstaat (Nationale Wasserbehörde) im Auftrag von verschiedenen Behörden durchgeführt hat.
Die Ergebnisse werden offiziell am Mittwoch auf der Grevelingen-Konferenz in Bruinisse vorgestellt. Neben der Öffnung des Brouwersdam, wodurch das Wasser wieder Sauerstoff bekommt, sollte ein Gezeitenkraftwerk gebaut werden, das von der Strömung des Wassers zwischen dem Grevelingen und der Nordsee profitiert.
Öffnung des Brouwersdam wird ca. 160 Millionen Euro kosten. Die Entwicklung eines Gezeitenkraftwerkes kostet noch einmal 250 bis 450 Millionen. Der best Partner hierfür ist der seeländische Energiekonzern Delta, der seit einiger Zeit in diese Richtung plant.
Allerdings bleibt es nur bei der Planung, soweit es Delta betrifft. Die Gezeiten-Energie ist nicht profitabel für das Unternehmen, so ein Sprecher in Reaktion auf die Ergebnisse der Studie. ''Ohne die Hilfe der Regierung, werden wir es nicht bauen. Die Kosten sind höher als der Nutzen. "
Quelle: Sportvisserij Nederland: 'Openen Brouwersdam is noodzaak' - Donnerstag, 20. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: ABB-Experiment keine Alternative zu Baggerarbeiten
MEPPEL - Der Verwaltungsrat des Wasserverbands Reest & Wieden hat kürzlich beschlossen, das im Jahr 2008 gestartete Pilotprojekt des aktiven biologischen Managements (ABB) in der Schutsloterwijde zu stoppen.
Eine Zwischenbewertung hat gezeigt, dass die beabsichtigte Wirkung nicht ausreichend erreicht wurde und es ist auch langfristig nicht zu erwarten ist. Der Blick auf externe Entwicklungen führt zu dem Schluss, dass das aktive biologische Management keine gute und günstige Alternative zu den Baggerarbeiten in den Gewässern in Nordwest-Overijssel ist.
Im August 2007 beschloss der Wasserverband, eine Studie für das aktive biologische Fischerei-Management in der Schutsloterwijde durchzuführen. Durch den Wegfang größerer, Boden wühlender Fische (Bbrassen), sollte die Klarheit und die vegetative Entwicklung des Gewässers verbessert werden. Das Pilotprojekt wurde von einer Fokusgruppe bestehend aus örtlichen Anglern, Berufsfischern, der Interessengruppe Dorf Belt-Schutsloot und dem Verein Naturdenkmäler begleitet.
Inzwischen trifft der Wasserverband zusammen mit der Gemeinde Steenwijkerland und der Provinz Overijssel aktiv Vorbereitungen, um im großen Stil in Nordwest-Overijssel zu Baggern. Auch wenn das Projekt beendet wurde, wollen die kommerziellen Fischer nicht auf ihr lukratives Zubrot verzichten und ihre Fischerei auf Schuppenfische (einschließlich Brassen) fortsetzen! Das ließen sie verlauten.
Quelle: Waterschap Reest & Wieden: Waterschap stopt visproef Schutsloterwijde - Mittwoch, 19. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Illegale Korbreusen beschlagnahmt
FLEVOLAND - Das Wilderei-Team IJsselmeer hat während einer regelmäßigen Überprüfung 9 illegale Korbreusen gefunden. Es ist auf dem See verboten mit diesen Körben zu Fischen. Außerdem sind diese Körbe aus Eisen und sind auch deshalb verboten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich mitgefangene, untermaßige Fische bei ihrer Flucht verletzen, ist bei Eisenmaterial größer als bei Netzmaterial aus Nylon. Die Körbe wurden beschlagnahmt, und es wurde Strafanzeige gestellt.
Die Berufsfischer dürfen im Zeitraum 1. September - 30. November die Wollhandkrabbe befischen. Es dürfen dafür aber nur speziell angepasste Reusen verwendet werden. Die Ermittlung des Besitzers dieser Korbreusen ist noch nicht abgeschlossen, war aber bisher erfolglos.
Das Wilderei-Team ist eine Kooperation zwischen der neuen Behörde für Lebensmittelsicherheit (nVWA), der Nationalen Polizei (KLPD) und der Provinz Flevoland. Derzeitig arbeitet das Team immer häufiger mit den Umwelt-Teams der Regionalpolizei zusammen.
Quelle: blikopnieuws.nl: Illegale krabbenkorven in beslag genomen - Samstag, 15. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Öffnung der Haringvliet-Schleusen - Licht und Schatten
HELLEVOETSLUIS - Forscher sind sich einig, dass die teilweise Öffnung der Haringvliet-Schleusen positive Folgen für wandernde Fischarten wie Lachs und Aal haben wird und viele neue Möglichkeiten für die Migration von Fischen bieten. Davon werden auch andere Fischarten profitieren. Außerdem sorgt die Öffnung der Schleusen für einen viel allmählicheren Übergang zwischen Süß- und Salzwasser.
Die Haringvliet-Schleusen sind für die Wanderfische das wichtigste Eingangstor zum Flusseinzugsgebiet des Rheins und der Maas. Von der Öffnung der Haringvliet-Schleusen erwarten sich die Rheinanliegerstaaten eine erhebliche Erhöhung der wiederkehrenden laichreifen Wanderfische und eine bessere Abwanderung von jungen Lachsen (Smolts) und Aalen. Sie sind daher eine notwendige Voraussetzung für das Ziel sich selbst erhaltender Wanderfischpopulationen im Rheineinzugsgebiet.
Den Erwartungen nach, soll der Einzug der Lachse und Meerforellen durch den Haringvliet-Damm grob gerechnet vier Mal höher sein, wenn der Damm kein Hindernis mehr ist. Bei jungen Aalen (Glasaalen) soll der Faktor um mindestens 6 bis 12 höher sein. Auch die Abwanderung zum Meer von jungen Lachsen, Meerforellen und Aalen wird viel erfolgreicher bei einem allmählichen Übergang zwischen Süß- und Salzwasser. Das sind die positiven Prognosen.
Leider hat die Öffnung der Schleusen auch eine Schattenseite. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass jeden Tag mehrere tausend bis zehntausend Kilogramm Süßwasserfisch am Haringvliet-Damm in Richtung Meer ausgespült werden. Dies sind vor allem kleinere Fische, aber in den Wintermonaten werden sicherlich auch große Fische ausgespült. Das sind nach Schätzung auf Jahresbasis momentan Hunderte von Tonnen Süßwasserfische die ausgespült werden.
Das machen sich natürlich auch die Berufsfischer zunutze. Zeitweise wird auf der Seeseite des Damms mit bis zu drei Kuttern auf Zander gefischt, wobei viel Fisch gefangen wird.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Prognose: verviervoudiging intrek zalm en zeeforel - Freitag, 14. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Wasserbehörde Friesland weiterhin für aktives biologisches Management (ABB)
LEUWAARDEN - Die Wasserbehörde Friesland (Wetterskip Fryslan) setzt weiterhin auf aktives biologisches Management (ABB), um die ökologische Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu erreichen. Das, obwohl diese Maßnahmen keine dauerhafte Ergebnisse erzielen.
Seit den 90er Jahren, sind die Brassen die Symbole für schlechtes und trübes Wasser. Seit diesen Jahren werden Brassen massiv aus Gewässern entfernt, um das Wasser heller zu bekommen.
Die ursprüngliche Idee hinter ABB war, dass eine einmalige Verdünnung des Fischbestandes zu einem neuen - hell und pflanzenreichen - ökologisch stabilem Gewässer führen würde. Die ABB-Experimente führten jedoch nur in einigen Fällen zu einem klareren Zustand der Gewässer.
Nach einer kurzen Zeit der Euphorie der Beteiligten, stellte sich schnell heraus, das die Gewässer weniger stabil waren als erhofft. Wenn aktives biologisches Management (ABB) nicht funktioniert, werden die beteiligten Wasserbehörden zu noch schlimmeren Formen von Brassen-Kontrolle, in Form von regelmäßigem Fischereimanagement, inspiriert. So hat auch diesmal wieder die Wasserbehörde Friesland auf weiteres aktives biologisches Management (ABB) gesetzt, wie es in ihrem ’Programm Ökologie und Fische’ (
Beleidsnota Ecologie en Vis) zu lesen ist. ABB-Ideen erweisen sich als hartnäckig.
Quelle: wetterskipfryslan.nl: Kennisgeving terinzagelegging Ontwerp Beleidsnota Ecologie en Vis - Mittwoch, 12. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Aalfischer ertrunken
LOOSDRECHT - Am Montagmorgen, dem 10. Oktober, sind zwei Männer auf den ’Loosdrechtse Plassen’ ertrunken. Einer der beiden Männer war ein bekannter Aalfischer aus der Gemeinde Wijdemeren. Die Identität des anderen Mannes ist ebenfalls bekannt. Allerdings konnte seine Familie noch nicht informiert werden.
Es ist noch nicht klar, wie die beiden Fischer ums Leben kamen. Es wird vermutet, dass der starke Wind ihr Boot kentern ließ. Der Fischer aus Wijdemeren war Berufsfischer und galt als eine Autorität auf seinem Gebiet. Er hatte viel Erfahrung auf dem Wasser.
Gegen 10:00 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass ein gekentertes Ruderboot in den Loosdrechte Seen schaukeln. Auf der Suche nach den beiden Insassen wurden unter anderem Taucher der Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Notfalldienste haben die beiden Männer nach einer groß angelegten Suchaktion aus dem Wasser geborgen. Sämtliche Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Quelle: rtvutrecht.nl: Palingvisser Van Wettum verdronken - Dienstag, 11. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: PVV will illegale polnische Fischerei beenden
DEN HAAG - Als Reaktion auf den Nachrichtenartikel "
Polen fischen die niederländischen Gewässer leer" verlangt die Partij voor de Vrijheid (PVV, deutsch Partei für die Freiheit) ein energisches Auftreten des Staatsekretärs H. Bleker, Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft und Innovation, um zu verhindern, dass die niederländischen Gewässer von polnischen Einwanderern leer gewildert werden.
"Es gibt strenge Regeln für die Berufs- und Sportfischer. Diese Regeln müssen eingehalten werden und bei einer Straftat mit hohen Geldbußen bekämpft werden. Viele Polen kommen jetzt nur mit einer Verwarnung davon, weil die Geldstrafen nie in Polen ankommen. Das ist dann natürlich auch für sie keine Hemmschwelle, um am nächsten Tag wieder die Angel zu nehmen und ans Wasser zu gehen", sagte die Fischerei-Sprecherin
Karen Gerbrands. Sie empfiehlt, die polnischen Wilderer sofort bar ihre Geldstrafen zahlen zu lassen, wie es auch bei ausländischen Verkehrssündern geschieht.
In einem
Schreiben vom 6. Oktober 2011 nahm Staatsekretär Bleker zu einer Anfrage der ’Zweiten Kammer’ von Karen Gerbrands zu diesem Nachrichtenartikel Stellung.
Bleker stellt darin fest, dass die Regelungen gleichermaßen für ausländische und niederländische Fischer gelten und er bemüht sei, die Fischwilderei zu bekämpfen und die Täter zu ergreifen. Das gelte sowohl für Wilderei mit professioneller Ausrüstung, als auch für die illegale Fischerei mit der Angel, mit dem Ziel der übermäßigen Fischentnahme.
Sein Engagement konzentriere sich komplett darauf, die Fischwilderei hart anzufassen. Die Durchsetzung und ein erhebliches Strafmaß für Verstöße gehören dazu. Der direkte Einzug von Geldbußen sei aber auf Grund des Fischereigesetzes nicht möglich. Allerdings hätte er kürzlich mit der Kammer die Absicht diskutiert, Verstöße gegen das Fischereigesetz von 1963, auf Grund des Gesetzes gegen Wirtschaftskriminalität unter Strafe zu stellen. Dieses würde härtere Strafen und die Anwendung von zusätzlichen Fahndungsmethoden ermöglichen und die Wirksamkeit bei der Bekämpfung der Wilderei steigern.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Bleker beantwoordt kamervragen PVV over Poolse vissers - Samstag, 8. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Weniger Fischfriedhöfe in der Nordsee
MONSTER - '
Duik de Noordzee schoon' ist ein Projekt von Ben Stiefelhagen und seinem Partner Klaudie Bartelink von der Tauchschule ’
Get Wet Maritiem’, das sie erstmalig 2009 in Eigeninitiative ins Leben gerufen haben. Das Ziel des Projektes ist es, die zahlreichen Wracks auf dem Boden der Nordsee von Fischernetzen, Leinen, Angelschnüren, Angelhaken und Angelbleien zu befreien, um sie den Bewohnern dieser Wracks wieder als sicheren Unterschlupf zurückzugeben.
’
Ghost fishing’ heißt es: verlorene Netze und Angelschnüre fangen noch Jahrzehnte lang Dorsche und andere Fische, Krebse und große Hummer. Die Wracks hängen voll mit Schnüren und Gummitintenfischen vor allem in orange und gelb. Darüber hinaus finden die Taucher sowohl grobe Netze aus seilähnlichem Material, als auch Kiemennetze aus feinem Kunststofffäden. Hier und da schneiden sie eine Krabbe los. Aber meistens sind sie zu spät: Dann finden sie nur einen Kadaver. So verwandeln sich Schiffswracks auf dem Boden der Nordsee in makabre Fischfriedhöfe.
Am Sonntag, dem 9. Oktober 2011, wollen Ben Stiefelhagen und sein Partner Klaudie Bartelink wieder mit ihrer Aktion ’
Winter wrakduiken 2011’ beginnen. Es sollen noch vier weitere Samstage folgen, bevor ihre neuen großen Aufräumaktionen beenden. Interessierte Taucher können sich noch per E-Mail
info@duikdenoordzeeschoon.nl anmelden.
Quelle: duikdenoordzeeschoon.nl: Duik de Noordzee schoon - Mittwoch, 5. Oktober 2011 Seitenanfang Aktuell: Fischen mit Aalschnüren bestraft
OLDETRIJNE - In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der 'AID' eine Aktion gestartet, weil der Verdacht bestand, dass auf der Linde in der Nähe Oldetrijne illegal auf Aal gefischt wird.
Als die Beamten ankamen, sahen sie zwei Männer auf dem Wasser die damit beschäftigt waren, so genannte ’aaldogger’ (Aalschnüre), aus dem Wasser zu holen. Als die beiden Männer (39 und 74) aus Zandhuizen an Land kamen, hatten sie insgesamt 19 Aalschnüre und einen Aal bei sich. Die Aalschnüre und der Aal wurden beschlagnahmt. Der Aal wurde wieder zurück ins Wasser gesetzt.
Die Männer besaßen keine Erlaubnis um mit Aalschnüren zu fischen und bekamen daher eine Geldstrafe. Darüber hinaus fischten sie mit Aalfanggeräten während des Aalfangverbots und sie hatten einen gefangen Aal bei sich. Hierfür bekamen sie eine Anzeige, weil das eine Straftat ist. In Friesland dürfen nur Berufsfischer Aalschnüre benutzen.
Außerdem erhielt der 39-Jährige zusätzliche Buße, weil er an einer seiner zwei Angeln lebendem Köderfisch benutzte.
Quelle: 112oosterwolde.nl: Vissers uit Zandhuizen op de bon voor vissen met aaldoggers - Sonntag, 2. Oktober 2011 Seitenanfang <--->
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