2010
Archiv älterer News und Neuigkeiten aus den Niederlanden

Aktuell: Leiche des vermissten deutschen Anglers gefunden

PolitieROERMOND - Die Leiche des vermissten Anglers, der letzte Woche verschwand, wurde Dienstagnachmittag gefunden. Kurz vor 14:00 Uhr wurde die Entdeckung eines Körpers in der Maas gemeldet. Später am Nachmittag schien es um den deutschen Mann zu gehen, der seit einer Woche vermisst wurde.

Polizei und Feuerwehr haben die ganze Woche gesucht, seit letzter Woche Sonntag war der Mann bei einer Angeltour mit Freunden plötzlich verschwunden. Schon schnell ging die Polizei davon aus, dass der Mann ertrunken war und sie starteten eine Sucheaktion in der Maas bei De Weerd.

Die Leiche des Mannes wurde aber eine Woche später in der Nähe des Wehres in Roermond von Spaziergängern gefunden. Die Familie des Mannes identifizierte ihn später am Tag. Untersuchungen zeigten, dass es keinen Grund gibt von einem Verbrechen aus zu gehen. Die Polizei geht von einem tödlichen Unfall aus.
Quelle: TV Ellef: Lichaam vermiste visser gevonden - Mittwoch, 28. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Aalwilderer am Steenbergschen Vliet verhaftet

XXX STEENBERGEN - BOA's der Sportvisserij Zuidwest Nederland haben am 27. April einen Mann verhaftet, der Aale gewildert hat.

Der Wilderer hatte sechs Aalreusen ausgelegt. Nachdem er diese geleert hatte, kontrollierten sie sein Boot, wo sie 15 kg Aal vorfanden. Zwischenzeitlich hatte der Wilderer seine Reusen wieder schön ausgelegt. Diese wurden durch die BOA’s wieder aus dem Wasser geholt und beschlagnahmt.

Der Verdächtigte wurde von der Polizei zur Vernehmung mitgenommen wo ihm drei Tatbestände zur Last gelegt wurden. Die Geldbußen werden zusammen mehr als 1000.- EUR betragen.
Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Palingstroper Steenbergse Vliet aangehouden - Mittwoch, 28. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Politik stoppt Keulung von Fischen

ABB-Maßnahme BILTHOVEN - Karpfen, Brassen, Rotaugen und viele andere einheimische Arten, die bis heute dem Risiko des Sterbens, wegen dem Ideal von klarem Wasser ausgesetzt waren, können zu diesem Zeitpunkt aufatmen. Die Zweite Kammer hat am 22. April einen Antrag angenommen, der weit verbreiteten Keulung von Fischen ein Ende zu setzen.

Der Antrag von Lutz Jacobi (PvdA) und Ad Koppejan (CDA) wurde mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Dank ihrer Bemühungen erscheinen die Ressourcen in den Teichen, Seen und Kanälen gesichert und der Schwerpunkt der Wasserwirtschaft wird dahin zurück gebracht, wo sie hingehört. Nämlich zum Erhalt einer guten Wasserqualität und eines gesunden ökologischen Zustandes.

Dass dieser Antrag von einer überwältigenden Mehrheit angenommen wurde, macht besonders deutlich, dass die regelmäßige Entfernung eines Großteils des Fischbestandes, um klare Gewässer zu bekommen, nichts anderes ist als eine Form der strukturellen Überbenutzung, die zu unnatürlichen und unausgewogenen Situationen führt. Solche Aktionen stehen dem Kerngedanken der europäischen Wasserrahmen-Richtlinie entgegen, nämlich der Verwirklichung von dauerhaften und natürlichen Wassersystemen.

Die Ablehnung der Politik gegenüber dem Fischerei-Management sieht die Sportvisserij Nederland als eine Rechtfertigung für ihre Opposition gegen diese extreme Form der Symptomebewältigung an. Die Sportvisserij Nederland glaubt, dass die Wasserbehörden die Wasserqualität verbessern und die Wiederherstellung von Lebensräumen verbessern sollten. Dabei ist dann der Fischbestand die Folge und nicht umgekehrt.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Politiek stopt ruimen van vis - Freitag, 23. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Suche nach vermissten Deutschen eingestellt

Politie ROERMOND - Polizisten mit Hunden und Tauchern der Feuerwehr haben die letzten zwei Tage vergeblich nach einem vermissten Deutschen rund um und in der Maas in Roermond gesucht. Die Rettungsdienste haben die Suche Montagnachmittag um rund halb drei aufaufgegeben, ließ die Polizei wissen.

Der 20-jährige Mann aus Mönchengladbach, kurz hinter der Grenze bei Roermond, war in der Nacht von Samstag auf Sonntag zusammen anderen an der Maas beim Maaswaarderweg am Angeln.
Quelle: de Volkskrant: Zoeken naar vermiste man in de Maas gestaakt - Montag, 19. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Polizei sucht vermissten Deutschen

Politie ROERMOND - Die Polizei sucht nach einem vermissten Mann. Der Mann, ein Deutscher, ist am Samstag mit ein paar anderen Deutschen am Maaswaarderweg Angeln gegangen.

Während des Angelns haben die Männer Alkohol konsumiert. Sonntagnachmittag fanden die anderen heraus, dass eine Person aus der Gruppe weg war. Vermutlich verschwand der Gesuchte Samstagabend oder in der Nacht. Die Polizei führt Ermittlungen zusammen mit einem Spürhund durch, während die Feuerwehr mit einem Boot auf dem Wasser sucht.
Quelle: Politie Limburg Noord: Politie zoekt naar vermiste man - Sonntag, 18. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Verdächtige wegen illegaler Fischerei verhört

Politie KRIMPENERWAARD - Die Polizei Holland-Mitte hat einen 59-jährigen Mann aus Berkenwoude, einen 54-jährigen Mann aus Medemblik und einen 46-jährigen Mann aus Nieuwerkerk an der IJssel wegen illegaler Fischerei in den Gewässern Krimpenerwaard verhört. Die Männer werden der illegalen Fischerei und der Verletzung des Flora- und Faunagesetzes beschuldigt.

Nach einer Meldung, leitete die Polizei Anfang November 2009 Ermittlungen nach den Besitzern und Benutzern von Aalfallen ein, die in einen Wasserlauf am Kattendijk in Gouderak gefunden wurden. Während der weiteren Ermittlungen wurden auch an anderen Orten verbotene professionelle Ausrüstungen gefunden.

Um den Aal zu schützen, ist es laut dem Fischereigesetz verboten, in den Monaten Oktober und November, mit Netzen zu fischen. Dieser ist seit Anfang 2009 im Flora- und Faunagesetz als geschützte einheimische Arten benannt.

Die Polizei hat vier Reusen, die im Wasserlauf am Kattendijkdok lagen, beschlagnahmt. Im Gewässer vom Molenvliet in Bergambacht wurden Ijsselmeerreusen und große Netze aufgestellt. An einer dritten Stelle, in Moordrecht an der Seite der Hollandse IJssel wurden ebenfalls zwei Reusen und ein Aalrahmennetz gefunden.

Die Angeklagten konnten nicht nachweisen im Rahmen, des vom Minister erlaubten Umfangs der Forschung fischen zu können. Es war niemand im Besitz einer schriftlichen Genehmigung des Eigentümers des Fischereirechts und zwei der drei Fischer waren nicht beim Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität als Berufsfischer registriert.

Es gab also keine Freistellung für die Fischerei während der Schonzeit. Den anderen Verdächtigten nach, soll der 54-jährige Beschuldigte aus Medemblik der Auftraggeber für das Fischen sein, der auch über die fehlenden Ausnahmen verfügen würde. Auch dieser Verdächtigte konnte nicht die richtigen Genehmigungen und Unterlagen der Polizei vorlegen.

Die Polizei stellte Strafanzeige gegen die Verdächtigen, die sich zu gegebener Zeit vor Gericht zu rechtfertigen haben.
Quelle: politie.nl: Krimpenerwaard - Verdachten gehoord over illegale visserij - Donnerstag, 8. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Angler am Gewässer Argusvlinder bestraft

Politie BREDA - Ein 22-jähriger Mann aus Bavel und ein 21-jähriger Mann aus Breda wurden Sonntagmittag bestraft, weil sie mit verbotenem Fischzeug (einem Wurfnetz) fischten.

Das Ganze fand am Gewässer am Argusvlinder statt. Außerdem bekam der Ältere der beiden Männer noch eine Anzeige weil er keinen VISpas hatte.
Quelle: BN/DeStem.nl: Vissers op de bon bij water Argusvlinder - Montag, 5. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Keine Untersuchung Einfluss Fischbestand auf Wasserqualität

ABB-Maßnahme DELFT - Das Kollegium von Deichgrafen und der Vorstand des Wasser- und Bodenverbandes (Hoogheemraadschap) Delfland haben beschlossen, die Untersuchung des Einflusses von Fischen auf die Wasserqualität in den Kanälen und Gräben nicht zu beginnen. Das Kollegium traf diese Entscheidung, weil die Interessengemeinschaft Sportfischerei (SportVisserijBelangen) Delfland ihre Erlaubnis für Delft Tanthof West zurück zog. Dieser Ort war eines der beiden Gewässer, die für das Experiment bestimmt waren.

Delfland verbessert die Wasserqualität durch Maßnahmen wie Baggern, dem Verhindern von Einleitungen und dem Bau von naturfreundlichen Ufern. Diese Studie sollte eine zusätzliche Maßnahme sein. Wissenschaftler meinen, dass die Reduzierung der bodenwülenden Fische zu einem ausgewogeneren Fischbestand und damit zur Verbesserung der Wasserqualität in Gräben und Kanäle führt. Frühere Untersuchungen in Seen und Teichen zeigten, dass es eine positive Wirkung haben könne. Die Studie sollte im Februar 2010, mit dem Fang und dem anderswo Aussetzen der Fische, beginnen.

Vorstandsmitglied Ingrid ter Woorst: "Dieses Experiment wäre eine viel versprechende Ergänzung der bestehenden Maßnahmen, wie dem Bau von natürlichen Flussufern und dem Bau fischfreundlicher Pumpwerke gewesen. Es ist daher sehr bedauerlich, dass wir nun nicht wissen, ob das Wegfangen und das anderswo Wiederbesetzen von Fischen uns hilft, das Wasser für alle sauberer zu machen."
Quelle: Hoogheemraadschap van Delfland: Geen onderzoek naar invloed visstand op waterkwaliteit - Samstag, 2. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Kleine Meerjungfrau durch ein Skelett ersetzt

landelijke list KOPENHAGEN - Die weltberühmte Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen ist am 1. April zum Skelett abgemagert. Mitarbeiter des Nationalhistorischen Museums der dänischen Hauptstadt setzten am Donnerstag ein echtes Skelett an den angestammten Platz der berühmten Figur aus Hans Christian Andersens Märchen und sorgten damit für den weltweit fotogensten Aprilscherz.

Trocken wirkte die Erklärung der Wissenschaftler, dass es sich bei dem Skelett um die Knochen eines im 15. Jahrhundert ausgestorbenen Nymphenfisches (Hydronymphus pesci) handelt.

Die Originalstatue der Kleinen Meerjungfrau ist gegenwärtig auf dem Weg nach China, wo sie im dänischen Pavillon bei der EXPO 2010 in Shanghai ausgestellt werden soll.
Quelle: De Telegraaf: Skelet vervangt zeemeermin in Kopenhagen - Donnerstag, 1. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: Erweiterungsliste März 2010

landelijke list BILTHOVEN - Die in dieser Liste genannten Gewässer sind eine Erweiterung der landesweiten Liste von Angelgewässern 2010-2011-2012. In diesen Gewässern kann der Inhaber eines gültigen VISpas angeln. Es gelten die allgemeinen Bedingungen, die in der landesweiten Liste und bei den verschiedenen Verbänden aufgeführt sind. Beim Angeln in den genannten Gewässern ist neben dem VISpas und der landesweiten Liste von Angelgewässern auch das Mitführen eines Ausdrucks dieser Seiten erforderlich.

Neu in diesem Update der landesweiten Liste sind, über 1,5 Kilometer Niederrhein nahe dem Hafen von Malburgen und 5 km der Waal bei Rossum enthalten.

Darüber hinaus wurde eine Ergänzung zum Nachtangeln an Rhein und Maas sowie föderative Hinzufügungen in diese Erweiterungsliste aufgenommen, wie die aus den föderativen Listen der Verbände Midden Nederland, Sportvisserij Zuidwest Nederland & Oost Nederland, wo unter dem Namen ’EATH Onder Ons te Tiel’ die Baggerlöcher bei Heesselt aufgenommen wurden.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Aanvullingslijst maart 2010 - Donnerstag, 1. April 2010

Seitenanfang

Aktuell: AID untersucht möglichen Fischereibetrug

visstroperijteam IJMUIDEN/KATWIJK - Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft, hat die Abteilung Fahndung der Generalinspektion (AID) des Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität am Samstag, dem 27. März, an zehn Standorten Durchsuchungen in IJmuiden und Katwijk durchgeführt.

Anlass ist eine strafrechtliche Untersuchung von Betrug bei der Anlandung von Fisch.

Um die Ressourcen zu erhalten, gilt für jeden Fischer eine Fischquote. Diese Quote ist für Fischer und Fischsorte unterschiedlich. Sobald diese Quote ausgeschöpft ist, darf der Fisch nicht mehr angelandet werden. Die Vermutung besteht, dass die Nordseefischer nicht alle gefangenen Fische auf ihrer Erklärung angeben, sodass die Quoten umgangen werden.

Die AID überprüft eine Anzahl betroffener Fischer und die Menge der unterschlagenen Fische. Der FIOD ermittelt in Zusammenarbeit mit der Zollfahndung, ob die Fischer auch am Zigarettenschmuggel beteiligt sind.

Es wurden unter anderem Durchsuchungen in Häusern, auf Kuttern und in den Unternehmen durchgeführt. Dabei wurden Unterlagen, Computer und hunderte von Stangen Zigaretten beschlagnahmt.
Quelle: AID: AID onderzoekt mogelijke visfraude - Montag, 29. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Fischer bestraft wegen Fischens ohne Erlaubnis

visstroperijteam HOLLANDS DIEP - Kontrolleure der Generalinspektion (AID) des Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität haben am Freitag, dem 26. März, einen Fischer bestraft, der auf dem Hollands Diep, ohne gültige Lizenz gefischt hat. Der Mann besaß nur eine so genannte Aalvergunning. Dies bedeutet, dass der Fischer nur gefangene Aale mitnehmen darf. Beifang, wie Zander, muss sofort wieder ins Wasser zurückgesetzt werden. Grund für die Überprüfung, die in Zusammenarbeit mit der Nationalen Polizei (KLPD) stattfand, war eine Mitteilung. Der Fang, 35 Zander, wurde beschlagnahmt.
Quelle: AID: Visser geverbaliseerd voor vissen zonder vergunning - Montag, 29. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Mann angelte im Weiher vom Safari Park Beekse Bergen

Politie HILVARENBEEK - Ein 24-jähriger Mann wurde Sonntagmorgen festgenommen, weil er einen seltsamen Ort gewählt hatte um angeln zu gehen: den Teich vom Safari Park Beekse Bergen in Hilvarenbeek.

In diesen Teich wurden in der vergangenen Woche zweihundert Karpfen eingesetzt. Als der Mann von den Mitarbeitern des Parks erwischt wurde, hatte er eine Einkaufstüte mit neun toten und betäubten Karpfen bei sich. Die Polizei vermutet, dass der Mann den Fischen mit einem Gegenstand auf Kopf geschlagen hat.

Die Mitarbeiter alarmierten die Polizei, die Anzeige gegen ihn erstattete. Der Mann hat keinen festen Wohnsitz oder Aufenthaltsort.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Man vist in vijver Safaripark Beekse Bergen - Montag, 29. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Junglachse in die Rur eingesetzt

Junglachse in die RurSINT ODILIENBERG - Am Donnerstag wurden in der Rur 200 Junglachse eingesetzt. Die Hälfte von ihnen wurde mit kleinen Sendern ausgestattet. Durch diese Sender ist es möglich festzustellen, welche Route die Fische auf dem Weg an die Nordsee nehmen, wo die größten Hindernisse sind und wie viele letztlich die Nordsee erreichen.

Die Fische müssen auf ihrer Route beispielsweise Wehre, Schleusen und Wasserkraftwerke überwinden. Die Lachse, die das Meer erreichen, verbringen dann ein bis drei Jahre im Atlantischen Ozean. Danach kommen sie zurück in die Rur um sich zu paaren. In den Niederlanden kommt der Lachs in der Natur kaum mehr vor. Der Versuch ist eine Initiative der Sportvisserij Limburg und der Wasserbehörde Roer und Overmaas.
Quelle: L1 Radio-TV: Jonge zalmen uitgezet in Roer - Samstag, 27. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Fischwilderer auf dem Heegermeer vehaftet

ABB-MaßnahmeWYMBRITSERADEEL - Das Team Visstroperij (Team gegen Fischwilderei ) Friesland hat am Freitag, dem 19. März, zwei Männer auf dem Heegermeer verhaftet. Das Team sah, dass sich die zwei Männer verdächtig verhielten und wie sich herausstellte, versuchten sie illegale Fanggeräte in ihr Boot zu holen.

Während der Verfolgungsjagd mit den Boot versuchten die Verdächtigen das Fanggerät über Bord werfen. Sie wurden aber gestellt und wurden in eine nahe gelegene Polizeistation gebracht. Nach der Vernehmung wurden sie wieder entlassen und für Wilderei mit einer Geldbuße bestraft.

Das Team Visstroperij hat die illegalen Netze die durch die Wilderer gesetzt wurden im Wasser gefunden. Sie enthielten 54 kg Zander, 14 kg Hecht und 41 kg Weißfisch. Das Boot, der Außenbordmotor und Netze wurden beschlagnahmt.

Wegen des Umfangs der Fischwilderei in den friesischen Gewässern und Seen ist das Team Visstroperij Friesland schon einige Jahre aktiv. Das Team besteht aus Mitarbeitern des Agraraufsichtsamts (AID), der friesischen Polizei, der Bundespolizei (KLPD) und der Staatsanwaltschaft. Mit dieser Struktur und der forschen Vorgehensweise gegen die Fischwilderei in Friesland wird versucht, die Wilderei schnell zurückzudrängen und zu entmutigen. Illegales Fanggerätbund die dabei gebrauchten Boote und Fahrzeuge werden immer beschlagnahmt und es kann letztlich zu Geldstrafen von bis zu € 19.000 führen. Die illegalen Aktivitäten der Fischwilderer verursachen große Schäden am Fischbestand, der Natur und der Umwelt in den friesischen Gewässern.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Visstropers aangehouden op Heegermeer - Dienstag, 23. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Keulen von Fischen ausgesetzt

ABB-MaßnahmeBILTHOVEN - Unter dem Druck des Angelsports haben die Wasserbehörden Rivierenland, Delfland und Schieland und de Krimpenerwaard ihre ABB-Experimente gestoppt. Sie wollten an drei Gewässern untersuchen, durch Entfernung von 95% des Fischbestandes das Wasser klarer zu machen. Die Wasserbehörden beraten sich nun, ob sie diesen Studie weiterführen wollen, der im Rahmen der 'Rahmenrichtlinie Wasser' gestartet wurde.

Anfang Februar wurden Infoabende über die Fischbeseitigung von einer großen Anzahl von betroffenen Anglern besucht. Abgesehen von den negativen Reaktionen der betroffenen Angler, hat auch Sportvisserij Nederland abschlägig auf die Studie reagiert.

Bereits im Jahr 2007, hat sie eindeutig gegen diese Biomanipulation (ABB) Stellung bezogen. Es sei einzig eine Symptombeseitigung und hat nichts mit einer wirklich nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität zu tun. Diese Position hat die Sportvisserij Nederland Anfang März in einer Verwaltungsvereinbarung mit den betroffenen Organisationen erklärt.

Nach Angaben der Sportvisserij haben außerdem in der Zweiten Kammer die Partei für Arbeit (PvdA) und die Partei für die Tiere, kritische Fragen an Minister Verburg (Landwirtschaft) und Tineke Huizinga Staatssekretär (V&W) gestellt. Auch wurden von der Allgemeinen Wasserverband Partei (AWP) schriftliche Anfragen an den Vorstand vom Wasser- und Bodenverband Delfland gestellt.

Angesichts der neuen Situation und den Befindlichkeiten der Angler wies der Wasser- und Bodenverband Delfland darauf hin, sich gerne wieder mit den Anglern an einen Tisch zu setzen. Die Sportvisserij Nederland nimmt diese Einladung gerne an, um mit der Wasserbehörde und den lokalen Vereinen zu beraten, welche Maßnahmen zu einer Verbesserung der ökologischen Qualität des Wassers und zu einer Anpassung der Ressourcen und Sportfischerei beitragen.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Waterschappen leggen experiment verwijderen vis stil - Samstag, 20. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Neuer Blockdamm für Maasvlakte 2

Europort ROTTERDAM - Der Bau der zweiten Maasvlakte ist das Ende des heutigen Blockdamm. Damit verschwindet eine Topstele der Wolfsbarschangler. Nun hat die Hafenbehörde Rotterdam beschlossen, einen neuen und längeren Blockdamm entlang der oberen Außenkurve der Maasvlakte 2 zu bauen. Somit kommt ab 2013 ein neuer Hotspot in Sicht.

Die Nachricht, dass durch den Bau von Maasvlakte 2 der Blockdamm und Slufter (Priel an der Südwestseite) verschwinden würden, schlug vor allem bei den Wolfsbarschanglern wie eine Bombe ein. Ihre Lieblingstrecke muss elf Kilometern neuer Küste Platz machen. Diese besteht aus etwa drei Kilometern 'harten Deich' (Recycling des alten Blockdamms, angefüllt mit vielen Tonnen Splitt und Sand) und rund sieben Kilometern neuem Strand.

Die Pläne für Maasvlakte 2 waren fast fertig, als die Hafenbehörde beschloss, sie nochmals zu überprüfen. "Der Auftragnehmer und seine Ingenieure haben sich auch nach möglichen Verbesserungen umgesehen und man fragte sich, warum der aktuelle Blockdamm nicht kopiert werden könnte. Es scheint, dass ein Blockdamm 50 Meter vom Strand entfernt, genauso sicher, wenn nicht sicherer ist, wie Blöcke direkt unter dem Deich.", sagte Yves van Erp, Sprecher vom Projekt Maasvlakte 2.

Der Blockdamm, 50 Meter vom Ufer entfernt, lässt zwischen Damm und Deich eine Lagune entstehen. Van Erp: "Das Wasser in der Lagune ist ruhiger und es entstehen dort viele Möglichkeiten für Fisch und Natur. Außerdem ist diese Lösung auch billiger". Eine sehr gute Nachricht für die Wolfsbarschangler. Es gibt nicht nur einen neuen Blockdamm, vor dem man Angeln kann, er schafft auch über die gesamte Länge von fünfzig Metern gute Möglichkeiten, um vom Ufer aus zu angeln. Eines ändert sich allerdings nicht: Der Blockdamm selbst bleibt unzugänglich.

Die Sportvisserij Nederland versucht auch einen Ersatz für die alte Slipstelle zu bekommen, die durch den Neubau von Maasvlakte 2 verschwindet. Damit soll auch weiterhin das Bootsangeln möglich bleiben. Der Bau dieser neuen Slipstelle, die ursprünglich versprochen war, erscheint nun fraglich und soll erneut geprüft werden. Zwar bestünde immer noch die Absicht eine Trailerstelle zu bauen, aber die Hafenbehörde Rotterdam weiß wegen der neuen Situation nicht (der Blockdamm schließt den geplanten Standort der Helling vom Meer ab), wo sie entstehen soll.
Quelle: Het Visblad April 2010: Blokkendam voor Maasvlakte 2 - Freitag, 19. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Top10 Angelstellen im Rotterdamer Hafen

Europort ROTTERDAM - "Die größten Schiffe kommen hier durch - So wie die Queen Mary, das riesige Kreuzfahrtschiff. Manchmal sieht man auch Seehunde oder Schweinswale". So Robert de Wilt, Redakteur von Hét Visblad (Sportvisserij Nederland) und fanatischer Angler. "Die beste Angelstelle im Hafen ist die Steinböschung zwischen dem Hubschrauber-Bereich und Papegaaienbek. Hier kann man Wolfsbarsch, Finte (großer Hering), Makrele, Seezunge, Scharbe (Kliesche) und Meeräschen fangen. Außerdem sehen wir wieder Meerforelle und Lachs, die aber geschützt sind, sodass sie wieder zurückgesetzt werden müssen. Für diese 'Kustzone' braucht man keinen Erlaubnisschein. Allerdings braucht man, seit dem 1. Januar, für das Hafengebiet den VISpas!"

Hier nun die besten Angelstellen, wie auf WWW.PORTOFROTTERDAM.COM vorstellt:
  1. Slag Maasmond
  2. (Steinbschung zwischen Hubschrauber-Bereich und Papegaaienbek)
    • Lage: Schöne Aussicht auf Schiffe und die Mole von Hoek van Holland, weit weg von der zivilisierten Welt.
    • Fische: Finte, Makrele, Seezunge, Scharbe, Wolfsbarsch, Meeräsche, Meerforelle und Lachs
    • Erlaubnisschein: nein
    • Besonderheiten: Manchmal erscheinen Seehunde von der Sandbank beim Slufterkanaal. Auch tauchen regelmäßig Schweinswale auf.
  3. Koningshaven
  4. (neben der alten Hubbrücke)
    • Lage: kein richtiger Hafen, aber eine Innenkurve der Nieuwe Maas, mit starker Strömung, was bestimmte Fischarten anzieht.
    • Fische: Rapfen, Aland
    • Erlaubnisschein: ja, VISpas
    • Besonderheiten: Rapfen - stark an der Angel – uninteressant für die Pfanne.
  5. Yangtzehaven
  6. (Am Ende vom Antarcticaweg links, beim Ponton der Fähre nach Hoek van Holland)
    • Lage: ruhig gelegen im Schutz der Strömung, das Wasser kann dadurch sehr klar sein, mit Sichttiefen von bis zu 4 Metern.
    • Fische: Meeräsche, Wolfsbarsch, Schellfisch, Wittling
    • Erlaubnisschein: nein
    • Besonderheiten: Der Wolfsbarsch geht auf Krabben, die in großer Zahl zwischen den Steinblöcken sitzen.
  7. Hartelhaven
  8. (gegenüber dem EMO-Terminal, am Löschkai längs der Bahnstrecke)
    • Lage: schwer zu finden, aber reizvoll, ruhig, sauberes Wasser, Betriebsamkeit von der Maasvlakte, der Bahn und passierende Schiffe um einen rum.
    • Fische: Meeräsche, Wolfsbarsch, Schellfisch, manchmal auch Meerforelle
    • Erlaubnisschein: nein
    • Besonderheiten: Mit einer Polaroidbrille sieht man trotz der Betriebsamkeit im Hafen sehr viel Unterwasserleben.
  9. Rijnhaven
  10. (selbst den Platz finden, wechselt von Tag zu Tag)
    • Lage: Vor Hässlichkeit schön, für denjenigen, der den Duft von Rost und die vergangene Romantik liebt.
    • Fische: Brasse, Rotauge, Aland, Zander, Barsch und Exoten wie die Kessler- und die Brackwassergrundel
    • Erlaubnisschein: ja, VISpas
    • Besonderheiten: Durch den Übergang von Süß- nach Brackwasser, kommen hier auch einige Meeresfische, wie die Flunder vor.
  11. Leuvehaven
  12. (neben der alten Hubbrücke)
    • Lage: Schön gelegen am Schifffahrtsmuseum, alte Brücken und innerhalb der Stadt gelegen, wodurch Passanten regelmäßig über die Größe der Fische erstaunt sind.
    • Fische: Viel Weißfisch wegen der Stadtwärme, Barsch und Zander
    • Erlaubnisschein: ja, VISpas
    • Besonderheiten: Obwohl im Leuvehaven Ebbe und Flut vorkommen, ist das Wasser relativ strömungsarm, so wie der Fluss selbst.
  13. Landzunge
  14. (ab dem Sturmflutwehr, vorbei an Rozenburg, bis zum Ende der Landzunge)
    • Fische: Wittling, Schellfisch, Scharbe, Wolfsbarsch, Makrele und Finte
    • Erlaubnisschein: nein
    • Besonderheiten: An der Nordseite befindet sich der flachere, ruhigere Nieuwe Waterweg, an der Südseite der tiefer und stillere Calandkanaal; zwischen der Landzunge und der Verlängerung herrscht starke Strömung. An dieser Stelle werden schon mal (gefleckte) Glatthaie gefangen.
  15. Pier von Hoek van Holland
  16. (am Pierende)
    • Lage: Man hört dort Bemerkungen der Spaziergänger und hat das Gefühl direkt auf dem Meer zu sein.
    • Fische: Wolfsbarsch, Finte, Gul (junger Kabeljau) Wittling und Schellfisch
    • Erlaubnisschein: nein
    • Besonderheiten: Bis an das Ende des Piers ist es ein weiter Weg mit allem Angelzeug, ein Damenfahrrad ist deshalb ratsam.
  17. Brienenoordbrug
  18. (am Nordufer unter, oder neben der Brücke)
    • Lage: Gut für Süßwasserfische. Nahe dem Pumpenauslass ist das Wasser sauerstoffreich, was die Fische mögen.
    • Fische: Aland, Brasse, Rotauge und immer öfter kleine Welse
    • Erlaubnisschein: ja, VISpas
    • Besonderheiten: Mit treibenden Brotkrumen tauchen viele Fische auf. Möglichkeit um viele Fische zu fangen.
  19. Maasboulevard
  20. (zwischen der Erasmusbrug und Tropicana)
    • Lage: Aussicht auf die schöne Skyline.
    • Fische: allerlei Süßwasserfische und manchmal auch Flunder
    • Erlaubnisschein: ja, VISpas
    • Besonderheiten: Hier ist bezahltes Parken!
Quelle: Havenkrant: Top10 Visstekken in het Havengebied - Mittwoch, 16. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Fischbestand um 80 Prozent dezimiert

toterfisch SINT-OEDENRODE - In einem Moorsee, in der Nähe des Ortes Sint-Oedenrode (Brabant) wurde ein massives Fischsterben festgestellt. Den Schätzungen nach, sind sicher 80 Prozent des Fischbestandes während der lang anhaltenden Frostperiode mit Schnee, in diesem Winter umgekommen. RAVON erhielt die Meldung von einem Augenzeugen.

Sobald das Eis auf dem Wasser zu schmelzen beginnt, wird auch schon sichtbar, was der Winter bei bestimmten Fischbeständen angerichtet hat: tote Fische treiben auf. Dabei kann es manchmal um große Mengen gehen – gerade nach strengen Wintern, bei längeren Phasen mit schneebedecktem Eis. Durch den Schnee kommt kein Licht mehr ins Wasser und die Wasserpflanzen können keinen Sauerstoff mehr produzieren. Als Folge ersticken die Fische. Es ist ein natürliches Phänomen dem viele jedes Jahr zum Opfer fallen.
Quelle: natuurbericht.nl: Massale vissterfte door langdurige sneeuw - Montag, 15. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Massenhaftes Fischsterben durch Winterwetter

toterfisch RTL Nieuws - Angler können mit einer schwierigen Saison rechnen. Der lange strenge Winter hat ein Massaker unter den Fischen angerichtet. Das meldet jetzt auch RTL Nieuws.nl.

Aale, Karpfen, Hechte, Brassen und Barsche sind massenhaft auf der Strecke geblieben. Die eindringliche Luft von verwesendem Fisch sei seit Wochen im ganzen Land zu riechen.

Mit dem Wegtauen des Eises wurde deutlich, dass die Fische nicht den schlimmen Umständen gewachsen waren. Vielerorts hatten Forstbeamte und Freiwillige alle Hände voll damit zu tun, um hunderte, vielleicht tausende Fischkadaver zu entfernen.

Die Fische sind unter der Eisfläche buchstäblich erstickt. Der Übeltäter war der Schnee, der auf dem Eis lag. Eis allein sorgt schon dafür, dass kein Sauerstoff durch Windeinwirkung direkt ins Wasser gelangen kann. Nun war es aber auch wochenlang zu dunkel für die Wasserpflanzen, um Sauerstoff zu produzieren. Die Wassertemperaturen sind kein Problem für die Fische, solange sie sich nicht zu schnell ändert.
Quelle: RTL Nieuws.nl: Massale vissterfte door winterweer - Montag, 8. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Fischwilderer auf dem Sneekermeer festgenommen

visstroperijteamSNEEK - Das 'Team gegen Fischwilderei' Friesland hat am Sonntagmorgen, den 7. März, einen Mann wegen illegalen Fischens festgenommen. Das Team, das schon vorher illegales Fangzeug auf den Sneekermeer gefunden hatte, kam dem Verdächtigen in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf die Spur, als dieser die Netze aus dem Wasser holte. Der Verdächtige versuchte zunächst sich durch Flucht der Festnahme zu entziehen. Insgesamt wurden 500 Meter stehende Netze gefunden, in denen sich 60 Zander und 25 Kilogramm Weißfisch befanden. Das Boot und die Netze wurden beschlagnahmt. Die Fische wurden zu einer Fischversteigerung gebracht. Der Verdächtigte wurde nach dem Verhör wieder freigelassen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann bestraft wurde. In einem Zeitraum von mehreren Monaten wurde er schon zweimal beim illegalen Fischen erwischt.

Wegen des Umfangs der Fischwilderei in den friesischen Gewässern und Seen ist das Team gegen Fischwilderei Friesland schon einige Jahre aktiv. Das Team besteht aus Mitarbeitern des Agraraufsichtsamts (AID), der friesischen Polizei, der Bundespolizei (KLPD) und der Staatsanwaltschaft. Mit dieser Struktur und der forschen Vorgehensweise gegen die Fischwilderei in Friesland wird versucht, die Wilderei schnell zurückzudrängen und zu entmutigen. Illegales Fangzeug und die dabei gebrauchten Boote und Fahrzeuge werden immer beschlagnahmt. Die illegalen Aktivitäten der Fischwilderer verursachen große Schäden am Fischbestand, der Natur und der Umwelt in den friesischen Gewässern.
Quelle: Algemene Inspectiedienst: Visstroperijteam houdt stroper aan op Sneekermeer - Montag, 8. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Keulen von Fischen inakzeptabel

ABB-MaßnahmeBILTHOVEN - Nach dem, von den niederländischen Sportanglern stark besuchten Informationabend über den massiven Abbau des Fischbestandes in Delfland, gab es Kontakte zwischen der Sportvisserij Nederland und den drei betroffenen Wasserbehörden, in deren Gebieten die ABB-Experimente (ABB = Aktive Biologische Bewirtschaftung) stattfinden sollen. Am 3. März gab es zwischen der Sportvisserij Nederland und diesen Behörden eine Beratung, bei der die Sportvisserij Nederland Stellung in dieser Angelegenheit bezogen hat.

Die Sportvisserij Nederland hat geltend gemacht, dass viele ABB-Experimente bereits in der Praxis gezeigt haben, dass solche Maßnahmen nicht funktionieren und das das Wasser nach einiger Zeit wieder trübte wird. Allein Verbesserungen von Errichtungen und bei der Bewirtschaftung der Gewässer führen nachhaltig zu einem gesünderen und natürlicheren Wassersystem. Nur dann stellt sich auch ein Fischbestand ein, der zu diesem Gewässertyp passt. Die Sportvisserij Nederland hat ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Wasserbehörden erklärt und will mit ihnen gerne an einer nachhaltigen Wasser- Natur- und Fischbewirtschaftung arbeiten.

Das groß angelegte Keulen von Fischen ist für die Sportfischerei und auch sozial gesehen untragbar und ist auch gegen die Politik des Ministeriums für Landwirtschaft gerichtet. Die Sportvisserij Nederland und ihre Basis sind auch gegen die Prüfungen der Wasserbehörden und werden alles unternehmen, um sich gegen dieses Keulen von Fischen zu wehren.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Ruimen van vis onaanvaardbaar - Freitag, 5. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Untersuchung Kormorankäfige

KormorankäfigDEEST/ZELHEM/WINTERSWIJK - In 2009 wurde das so genannte 'Aalscholverproject' an mehreren Gewässern in den Niederlanden gestartet. Im Gebiet des Angelsportverbandes Midden Nederland wurde mit Hilfe von Käfigen aus "Schafsdraht" versucht dem Rauben der Kormorane Einhalt zu gebieten. In vier Gewässern, von denen drei im Verbandsbereich liegen, hat man diese Käfige ins Wasser gestellt. Damit wurde den Fischen ein sicherer Rückzugsraum geschaffen, sofern sie von den Kormoranen gejagt werden.

Es geht dabei hautsächlich um Fische mit einer Länge von 15-35 cm, die die bevorzugte Jagdbeute für den Kormoran bilden. Man hofft, dass sich diese Maßnahme bezahlt macht und es wieder mehr Fische in dieser Größenklasse gibt. Die Untersuchung des Fischbestandes soll nun Klarheit darüber bringen. Damit wäre es auch für andere Angelsportvereine möglich, ihren Fischbestand wieder zu verbessern.
Quelle: Federatie Midden Nederland: Aalscholverkooien onderzocht - Donnerstag, 4. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Polizeikontrolle in Südwest-Friesland

PolitieSÜDWEST-FRIESLAND - In Zusammenarbeit mit einem Kontrolleur vom Angelverein Makkum kontrollierte die Polizei auf das so genannte Rallyangeln. Insgesamt wurden 22 Angler in Südwest-Friesland überprüft.

Zwei von ihnen, ein 50-jähriger Einwohner aus Stadskanaal und ein 46-jähriger Einwohner aus Opende, waren nicht im Besitz von einem VISpas. Gegen sie wurde dann auch Anzeige erstattet. Es wurde unter anderem in Sloten, Balk, Bolsward, Kippenburg und Sneek kontrolliert. In der nächsten Zeit finden wieder mehr dieser Kontrollen statt.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Politie controle rallyvissers Zuidwest Fryslân - Montag, 1. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Tauwetter lässt tote Fische auftreiben

toterfischAMSTERDAM - In den Kanälen des Amsterdamse Bos (Amsterdamer Wald – großes Naherholungsgebiet) treiben durch das Tauwetter hunderte toter Fische auf.

Die Fische sind während des kalten Winterwetters an Sauerstoffmangel gestorben. Die Förster im Amsterdamse Bos sind in diesen Tagen damit beschäftigt diese Fische aus dem Wasser zu holen.

Laut den Förstern soll die Fischpopulation nicht in Gefahr sein. Das Entfernen der toten Fische wird noch eine bis zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Quelle: AT5: Dode vissen naar boven door de dooi - Montag, 1. März 2010

Seitenanfang

Aktuell: Buhnenabsenkung Waal (Update)

BuhnenabsenkungARNHEIM - In 2009 wurde mit der Absenkung von hundert Buhnen zwischen Dodewaard und Nijmegen begonnen. Diese hundert Buhnen sind ein Test der niederländischen Wasserbehörde (Rijkswaterstaat RWS), um später die restlichen 650 Buhnen längs der Waal optimal abzusenken. Optimal – in den Augen der Wasserbehörde – denn beim Angelsportverband Midden Nederland herrscht deshalb eher große Besorgnis, weshalb er auch ein Rechtsverfahren gegen die Ansenkungen eingeleitet hat.

Dieses Verfahren wurde mittlerweile eingestellt, da die eingeleiteten Gespräche mit der Wasserbehörde konstruktiv verliefen. Mittlerweile hat man sich auf einen Plan geeinigt, der den Schaden für die Sportfischer abmildert, der durch die Absenkung der Buhnen entsteht.
  1. Die Wasserbehörde prüft die Möglichkeit, die Buhnen nicht so tief abzusenken.
  2. Die Erreichbarkeit der abgesenkten Buhnen wird verbessert.
  3. Bestandsaufnahme von Ausgleichsmöglichkeiten für die Sportfischerei.
  4. Beteiligung des Verbandes bei der Überwachung der Fischbestände.
Momentan arbeitet man zusammen an der Umsetzung der vier Maßnahmen, wobei die beiden ersten Punkte wohl die wichtigsten für die Sportfischer sind.
Quelle: Hèt Visblad: Update kribverlaging Waal - Mittwoch, 24. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Nachtvispas noch nicht verfügbar

NachtangelnARNHEIM - In der Gewässerliste 2010-2012 steht auf den Seiten 112 und 113, dass an den Gewässern der RGV (Erholungsgemeinschaft Veluwe) und Uiterwaarde (Erholungsgemeinschaft Flussgebiete) das Nachtangeln nur mit einem Nachtvispas erlaubt ist.

In 2009 einigte man sich mit der RGV und Uiterwaarde über die Einführung eines Nachtvispas. Leider ist die Umsetzung der Regelung in der Praxis nicht so einfach. Es müssen verschiedene Berechtigungen eingeholt und das System der Einführung des Nachtvispas richtig entwickelt werden. Das hat sich verzögert. Der Angelverband Midden Nederland war etwas voreilig mit der Aufnahme des Nachtvispas in die Gewässerliste. Es ist momentan nicht mehr erlaubt in der Nacht zu angeln.

Der Verband soll die Regelung in 2010 weiter entwickeln und umsetzen. Der weitere Verlauf in Sachen Nachtvispas wird auf der Verbandswebseite veröffentlicht.
Quelle: Federatie Midden Nederland: Nachtvispas federatie nog niet verkrijgbaar - Dienstag, 23. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Sportfischer wütend auf Wasserbehörden

KanalROTTERDAM - Die Sportfischer den Niederlande sind wütend auf drei Wasserbehörden, die große Mengen Karpfen und Brassen "beseitigen" wollen, um die Wasserqualität zu verbessern. Diese wollen an drei Stellen versuchsweise die Fische entfernen, um damit das Wasser weniger trübe zu machen.

Damit wäre es den Wasserbehörden schneller möglich, den europäischen Wasserrichtlinien Folge zu leisten. Dieses Experiment soll verdeutlichen, ob es durch das Entfernen von Fischen möglich ist, das ökologische Gleichgewicht in Wassergräben, Abwasserkanälen, Fahrten, Kanälen und Grachten zu verbessern. Laut den Wasserbehörden solle die Fische nicht getötet, sondern anderswo wie der ausgesetzt werden. Das bezweifeln allerdings die Sportfischer, da das Aussetzen dieser Fischarten nicht jederzeit möglich ist.

Karpfen und Brassen wühlen bei ihrer Nahrungssuche den Boden auf und wirbeln Partikel auf, wodurch sich das Wasser eintrübt. Dadurch soll sich der Sauerstoffanteil im Wasser verringern. Die Sportfischer unterstellen den Wasserbehörden, dass sie allein das Symptom aber nicht die Ursache angehen. Außerdem würden die Fische wie "verschmutzter Schlamm" behandelt werden.
Quelle: Federatie Midden Nederland: Sportvissers woedend op waterschap om ruimen vis - Montag, 22. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: 25. - 28. März - Die Visma 2010

visma2010ROTTERDAM - Die 42. Auflage der größten Angelsport-Messe in Europa ist bereits auf dem Weg. Vom 25. bis 28. März 2010 steht Ahoy Rotterdam wieder im Zeichen von Angeln, (Kunst) Ködern, Booten, Urlaub, Workshops, vielen Schnäppchen und einem Teich mit Wels, Stör und Regenbogenforelle.

Daneben richtet der Veranstalter 5 Angelplätze ein! Jeder Angelplatz steht im Zeichen einer bestimmten Fischart. Das Angeln auf Karpfen, Seefisch, Weißfisch Raubfisch oder auch das Fliegenfischen ist möglich. Weiterhin kann man auf interaktiven Workshops oder bei Demo's, die von Fachleuten auf diesem Gebiet abgehalten werden, die besten Tipps und Tricks erhalten.
Weitere Informationen unter: www.visma.nl

Öffnungszeiten: Eintritt: Quelle: Ahoy Rotterdam: Evenementen - Samstag, 20. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Händler fassungslos wegen Glasaalexport

glasaaleAMSTERDAM - NeVePaling, der niederländische Verband der Aalhändler, ist fassungslos über die Zustimmung der französischen Regierung zur Ausfuhr von 52 Mio. Glasaalen.

Um den Aalbestand in Europa aufrecht zu halten, gilt auch in diesem Jahr ein Fangverbot für Aale in den Niederlanden. Laut dem Präsidenten von NeVePaling, Alex Koelewijn, geht es bei der französischen Erlaubnis um ein Vielfaches der Fänge in den Niederlanden. Export-Lizenzen dürfen in den Niederlanden nur gewährt werden, wenn nachgewiesen wird, dass die Ausfuhr den natürlichen Bestand nicht beeinträchtigt.

Laut Koelewijn ist der Kilopreis für Glasaal, nach der französischen Entscheidung in diesem Monat, von 200 Euro auf 900 Euro gestiegen. Die Chinesen sind erpicht auf die europäischen Glasaale, die in Mastbetrieben landen und schließlich in orientalischen Gerichten verschwinden.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Export glasaal verbijstert handelaren - Montag, 15. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Wichtige Gewässer wieder in der landesweiten Liste

visplannerBILTHOVEN - Neue Erweiterungsliste vorhanden! Zu Beginn 2010 mussten einige der wichtigsten Angelgewässer, im Zusammenhang mit Streitigkeiten mit den Inhabern des Fischereirechts, aus der landesweiten Liste genommen werden.

Dies waren die folgenden Gewässer: In der letzten Zeit erhielt die Verwaltung immer wieder Anfragen von verunsicherten Anglern, ob die Gewässer wieder in die landesweite Liste aufgenommen werden.
Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Belangrijke wateren weer terug in de Landelijke Lijst - Dienstag, 9. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Maarssen kämpft mit Kormoraninvasion

KormoranMAARSSEN - Die Angler in Maarssenbroek beschweren sich über die Invasion der Kormorane. Die Wasservögel rauben die Teiche und Gräben leer und sind eine Bedrohung für die Fischbestände.

Weil die Kormorane durch den Frost anderswo wenig nur Nahrung zur Verfügung haben, kommen sie nun in die Stadt. Sie sind geschützt und dürfen nicht verjagt werden.

Der Angelverein hat schon früher den Fischbestand untersucht und die Kormorane für seine Abnahme verantwortlich gemacht.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Maarssen kampt met aalscholverinvasie - Montag, 8. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Das war Carp 2010

KormoranZWOLLE - Am vergangenen Wochenende waren die IJsselhallen in Zwolle voll dem Karpfenangeln gewidmet. Nicht weniger als 9500 Männer, Frauen und Kinder - ein Rekord - besuchten die Messe Carp 2010.

Die Händler machten gute Geschäfte und von der Rezession war wenig zu spüren. Das Zwoller Straßenbild bestand am 6. und 7. Februar in erster Linie aus Karpfenanglern, die ihre, "mit einem Netz" gekauften Sachen durch die Straßen schleppten.

Bemerkenswert war auch das immer niedriger werdende Durchschnittsalter der Besucher. Das zeigt, dass die Beliebtheit für das Karpfenangeln unter der Jugend zunimmt.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Dit was Carp 2010 - Montag, 8. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Carp 2010 Thema: Erweiterung Nachtangeln

tote KarpfenZWOLLE - Für die fast 250.000 Karpfenangler in den Niederlanden ist das Nachtangeln sehr häufig und ein wesentlicher Teil ihres Hobbys. Innerhalb dieser Gruppe besteht ein zunehmendes Bedürfnis um auch über die drei Sommermonate hinaus Nachtangeln zu dürfen. Die Erweiterung des Nachtangelns wurde deshalb auch zu Thema der Messe Carp 2010.

Der Bedarf an einer Erweiterung der Nachtangelperiode ist schon länger vorhanden. Einige Angelverbände und –Vereine haben das erkannt und sind daraufhin aktiv geworden. So darf man zu Beispiel beim Verband Groningen-Drenthe an ca. 95% aller Gewässer der beiden Provinzen das ganze Jahr über nachts geangelt werden und es ist beim Verband Oost-Nederland während des ganzen Jahres über an den verbandseigenen Gewässern erlaubt. Auch einige Angelvereine erlauben, dass an einem oder mehreren ihrer Gewässer das ganze Jahr über nachts geangelt werden darf.

Die Karper Studiegroep Nederland (KSN) hat das bei den sechs übrigen Verbänden und der Sportvisserij Nederland zur Sprache gebracht und deshalb beschlossen, 'Erweiterung Nachtangeln' zum Thema für die Carp 2010 zu machen.

Auf der Messe, die am 6. und 7. Februar in den IJsselhallen in Zwolles stattfinden wird, soll dieses Thema der KSN weitergegeben werden. Speziell die Karpfenangler werden zur Mithilfe aufgerufen, dieses Thema in ihren Vereinen zur Sprache zu bringen. Mehr Carp 2010...
Quelle: Sportvisserij Nederland: Carp 2010 - thema uitbreiding nachtvisserij - Dienstag, 2. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Anwohner der Rotterdamse Schie sind wegen toter Fische besorgt

tote KarpfenOVERSCHIE - In der Rotterdamse Schie, in Höhe des Kleinpolderdeichs in Overschie, treiben nun schon eine Woche mehr als 100 tote Karpfen und Brassen im Wasser. Die Anwohner finden den Anblick eklig und fürchten dass es anfängt zu stinken.

Es ist einer der vielen Fälle von Fischsterben wegen Eis und Schnee auf dem Wasser in den Niederlanden.
Quelle: Sportvisserij Omwonenden R'damse Schie maken zich zorgen om dode vissen - Montag, 1. Februar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Das Wintersterben der Karpfen

tote KarpfenAMSTERDAM - Langsam aber sicher verschwindet an vielen Stellen das Eis und der Schnee vom Wasser. Das hat zur Folge, dass an manchen Gewässern Fischsterben ans Tageslicht kommen. Diversen Medienberichten zu Folge, geht es dabei auch um sehr massive Fischsterben.

Am meisten betroffen waren die Karpfen. Allein in Nordholland wurden hunderte toter Karpfen aus den Gewässern geholt. In Zwolle wurden dutzende toter Fische aus einem Weiher entfernt, teilweise waren die Fische bis zu einem Meter lang.

Es gab viele Versuche das Ersticken der Fische zu verhindern. Feuerwehren befreiten Weiher und Slote vom Schnee und machten Löcher ins Eis. Viele Freiwillige von Angelvereinen kescherten die geschwächten Fische und setzten sie erfolgreich in andere Gewässer um. Weitere Informationen unter: Wintersterfte
Quelle: Sportvisserij Nederland: Wintersterfte - Freitag, 22. Januar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Viele tote Karpfen in Leeuwarder Weiher

tote KarpfenLEEUWARDEN - In einem der Weiher im Leeuwarder Bezirk Westeinde trieben am Morgen dutzende tote Graskarpfen. Die Fische sind alle rund 30 cm lang. Sie sind durch Sauerstoffmangel umgekommen. Dadurch, dass der Weiher schon vier Wochen zugefroren ist und mit Schnee bedeckt ist, können die Wasserpflanzen nicht genug Sauerstoff produzieren.

Nach Germ Zeephat von der Hengelsportfederatie Fryslân in Grou werden in der kommenden Zeit noch viel mehr tote Fischen auftreiben: "Wir haben schon viele Hinweise aus der Provinz bekommen. Aber noch nicht eine so spezifische wie diese. Karpfen sind sehr anfällig bei Sauerstoffmangel. Wenn sich das Tauwetter durchsetzt wird der Umfang vom Fischsterben erst richtig sichtbar."
Quelle: Leeuwarder Courant: Veel dode karpers in Leeuwarder wijk - Dienstag, 19. Januar 2010

Seitenanfang

Aktuell: KNRM rettet Sportfischerboot mit Motorschaden

nachtangelnNEELTJE JANS - Donnerstagmorgen forderte die Rettungsstation von Neeltje Jans Hilfe vom Seenotrettungsboot Koopmansdank an. Es war der erste Notruf in diesem Jahr der die KNRM Rettungsstation erreichte. Im Jahr 2009 waren es 100 Notrufe.

Dieses erste Mal ging es um ein 5 Meter langes Sportfischerboot mit 3 Personen an Bord, welches mit Motorproblemen auf der Nordsee nahe der Boje OR 11 vor Anker lag. Trotz des dichten Nebels konnte die Besatzung der Koopmansdank das Sportboot schnell finden und es sicher zur Trailerhelling nahe der Roompotschleuse zurückbringen.
Quelle: KNRM: Eerste actie in 2010 voor Koopmansdank - Freitag, 15. Januar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Nachtangeln im Gebiet Rotte Seen wegen Fehlverhaltens verboten

nachtangelnDRIMMELEN - Am 14. Januar fand eine Beratung mit dem Groenservice Zuid-Holland (G.Z-H) statt. Dabei wurde beschlossen, dass die Nachtangelerlaubnis 2010 wieder ausgegeben wird. Leider wurde die Anzahl der Nachtangelgewässer in 2010, wegen Fehlverhaltens einiger Nachtangler, durch die G.Z-H beschränkt.

Der G.Z-H hat deshalb zum Start der Saison 2010 beschlossen, für das Gebiet Rotte Seen seine Zustimmung zum Nachtangeln, außerhalb der gesetzlich erlaubten Zeiten, zu verweigern. Folgende Gewässer sind hiervon betroffen:
Bei dem Fehlverhalten handelt es sich um das mutwillige Beschädigen von (Natur-) Gebieten, dem Hinterlassen von Müll und um Lärmbelästigung. Außerdem wurden die BOA’s der G.H-Z und der Sportvisserij Zuidwest Nederland regelmäßig eingeschüchtert. Die Sportvisserij Zuidwest Nederland findet dieses Verhalten absolut unzulässig. Das hat zur Folge, dass die besten Fischgründe in dieser Gegend nachts nicht mehr beangelt werden dürfen. Das ist sehr schade, dass durch das Fehlverhalten einer kleinen Gruppe, andere, ernsthafte Nachtangler geschädigt werden. Die Sportvisserij Zuidwest Nederland hofft, dass die restlichen Nachtangelgebiete der G.Z-H auch weiterhin, für die sich ausbreitende Nachtangelei, erhalten bleiben. Deshalb an alle Nachtangler die Bitte, sich an die Bedingungen und Beschränkungen zu halten und respektvoll gegenüber den Kontrolleuren und BOA’s zu sein. Quelle: Sportvisserij Zuidwest Nederland: Nachtvissen in het gebied de Rottemeren niet langer toegestaan vanwege wangedrag - Donnerstag, 14. Januar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Angelsportmesse Catch 2010

catch2010RIJSWIJK - Am Samstag, dem 9. Januar und Sonntag, dem 10.Januar 2010, findet eine neue Angelsportmesse in der Expo bei Rijswijk statt. Es werden die neusten Produkte im Bereich des Angelsports vorgestellt.

Die verschiedenen Teilbereiche des Angelsports, wie Karpfen-, Raubfisch- und Friedfischangeln, sowie Fliegenfischen und Angeln im Meer sind dort zu finden. Zusätzlich bieten Lieferanten, Händler und prominente Angler Informationen über die neusten Techniken in diesen Bereichen an.

Die Messe ist Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Quelle: Expo Rijswijk: Catch 2010 - Donnerstag, 7. Januar 2010

Seitenanfang

Aktuell: Mehr Gewässer im VISpas 2010, aber leider auch einige (wichtige) heraus

#########BILTHOVEN - Zum VISpas 2010 bekommen alle Sportangler eine neue landesweite Gewässerliste. In der landesweiten Liste sind neue Gewässer dazu gekommen. Allerdings stehen leider auch einige Teilgewässer nicht mehr in der neuen Liste.

Die Gewässer werden durch die, das Fischereirecht besitzenden Vereine oder Verbände eingebracht. Wer das ist, steht in der Liste am betreffenden Gewässer beschrieben. Wenn dort kein Eintrag steht, dann ist es der Verband, der es einbringt.

Leider stehen auch einige Teilgewässer nicht mehr in der neuen Liste. Es sind nur drei, aber es sind einige größere Gewässer, nämlich Teile von Waal, Lek und Maas:
Die Verbände und Vereine arbeiten hart daran, diese Gewässer wieder verfügbar zu bekommen. Dabei sind sie aber von den Besitzern des Fischereirechts abhängig, die in diesem Fall die Berufsfischer sind.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Meer water in de VISpas 2010, maar helaas ook enkele (belangrijke) wateren eruit - Dienstag, 5. Januar 2010

Alle Übersetzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, erheben aber keinen Anspruch auf 100%ige Richtigkeit.


Seitenanfang <---> zurück zur Startseite
Archiv 2009

Archiv 2008

Archiv 2007
Allgemeine Bedingungen

In Naherholungs- und Naturschutzgebieten muss man sich an die Vorschriften und Regeln halten. Diese sind auf Schildern deutlich angegeben.

Man ist verpflichtet die entsprechenden Angeldokumente stets bei sich zu führen und auf Verlangen den entsprechend autorisierten Stellen (befugte Kontrolleure des Vereins, des Verbandes, der Sportvisserij Nederland sowie der Polizei) ohne zu zögern vorzuzeigen.

Man angelt auf eigenes Risiko und ist selbst für sein Handeln am Wasser verantwortlich. Sportvisserij Nederland, die Verbände, die Angelsportvereine sowie die Eigentümer des Angelgewässers sind in keiner Weise verantwortlich und haftbar.

Der VISpas und der kleine VISpas sowie die Liste mit allen Angelgewässern die dazu gehören sind strickt persönlich. Sie bleiben Eigentum des entsprechenden Angelvereins, der sie ausgestellt hat, sowie der Sportvisserij Nederland.

Alle hier aufgeführten Bedingungen und Regeln gelten für alle aufgelisteten Gewässer in den entsprechenden Gewässerlisten. Per Verbandsgebiet sowie pro Angelgewässer können zusätzliche Bestimmungen und Beschränkungen gelten. Diese sind dann separat bei den entsprechenden Gewässern aufgeführt.

So könnte es z.B. in einer bestimmten Zeit verboten sein, bestimmte Köder zu verwenden. Es wäre auch möglich, dass du verpflichtet bist, bestimmte Fischarten zurückzusetzen. Im Allgemeinen werden auch immer die Mindestmaße erwähnt. Lese dir deshalb die Gewässerlisten (viswaterlijsten) gut durch.

Melde Fischwilderei und illegale Angelei! Beim AID (Algemene Inspectie Dienst) werden deine Beobachtungen und Meldungen ernst genommen. Meldungen bitte an AID, unter Telefon: (+31) 045-546 62 30.

Hengelsport Federatie Limburg
Bevissen privaateigendommen Maasplassen

Die Feredatie weist nochmals auf das Verbot hin, ohne Zustimmung Privateigentum an den Maasplassen zu betreten und zu befischen. Siehe auch die Bestimmungen in der Lijst van Maasplassen:

Ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers - Pächters - Inhabers darf kein Angler die touristischen kreativen Projekte, wie Jachthafen, Campingplätze und Bungalows betreten.