2012
Nachrichten und Neuigkeiten rund ums Angeln in den Niederlanden

Aktuell: An die Kette gelegt

An die Kette gelegtIJMUIDEN - Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstag im Hafen von IJmuiden das etwa 140 Meter lande Schiff Maartje Theadora angekettet. Es ist eines der größten europäischen Fischereischiffe.

Laut Greenpeace können diese industriellen Trawler, mit ihren riesigen Netzen und High-Tech-Sonar-Ausrüstung, in Europa nicht mehr genug Fische fangen und fangen deshalb auch Fische in anderen Teilen der Welt, einschließlich Afrika weg. Greenpeace fordert sicherzustellen, dass die Überkapazität der europäischen Flotte so schnell wie möglich abgebaut wird.

"Das Schiff, das wir jetzt festhalten fängt und verarbeitet leicht 200 Tonnen Fisch pro Tag und ist wochenlang auf See, sodass gigantische Mengen an Fisch verschluckt werden. Es gibt einfach zu viele von diesen riesigen Schiffen für zu wenige Fische ", sagt Pavel Klinckhamers, Leiter der Aktivisten bei Greenpeace, "Da Europas Meere inzwischen fast erschöpft sind, ziehen diese riesigen schwimmenden Fischfabriken in andere Regionen der Welt. Die europäischen Regierungen müssen die aus ihren Nähten geplatzten Fangflotten deutlich reduzieren. "
Quelle: Greenpeace Nederland: Greenpeace legt vistrawler aan de ketting - Mittwoch, 1. Februar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Fischereibund bittet um Vermittlung

Fischereibund bittet um VermittlungEMMELOORD - Der niederländische Fischereibund (PO IJsselmeer) ist empört darüber, dass die Interessenvertretung der Angler (Sportvisserij Nederland) findet, dass die Berufsfischer im IJssel- und Markermeer auf Grund des Naturschutzgesetzes keine Genehmigung verdienen. So werde alles unternommen, um die Berufsfischerei unmöglich zu machen und die Sportvisserij Nederland präsentiert sich nicht nur als Repräsentant der Angler, sondern nun auch als Verteidiger von Wasservögeln.

Eine Beschwerde sei ihr nicht genug, sie versucht auch, per einstweilige Verfügung beim Staatsrat, die Berufsfischerei an die Kette zu legen. Ihre Argumente reichen von angeblicher Überfischung, so dass für Wasservögel zu wenig Nahrung bleibt, bis hin zu angeblichem übermäßigen Fang von Wasservögeln in Kiemennetzen.

Das bedeutet, dass nicht nur die Stintfischerei bedroht ist, sondern die gesamte Jsselmeerfischerei verboten werden soll. Dem Fischereibund nach, wollen die Angler die Fischer arbeitslos machen.

Laut dem niederländischen Fischereibund gleicht alles einer Seifenoper. Dem Staatsekretär (Bleker, Minister EL&I, Anm. d. Red.) nach, müssen Angler und Berufsfischer korrekt in den Kommissionen Bestandsbewirtschaftung (VBC) zusammenarbeiten. Der niederländische Fischereibund hat darum Staatssekretär Bleker gebeten, in diesem schwierigen Fall zu vermitteln.
Quelle: Weekjournaal Nederlandse Vissersbond: Sportvisserij Nederland opent aanval op IJsselmeervissers - Freitag, 27. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Schlag gegen IJsselmeerfischerei

Schlag gegen IJsselmeerfischereiLEEUWARDEN - Der Einspruch der Sportvisserij Nederland gegen die, durch die Provinz Friesland, erteilte Genehmigung für die Berufsfischerei auf dem IJsselmeer, wurde für zulässig erklärt. Das hat der eingeschaltete Beschwerdeausschuss festgestellt.

Der Beschwerdeausschuss hat eine sehr umfassende und kritische Stellungnahme an die Provinzregierung Friesland abgegeben. Darin wurden die durch die Sportvisserij Nederland geäußerten Bedenken, auf Grundlage des Naturschutzgesetzes, im Wesentlichen bestätigt. Das 21 Seiten umfassende Gutachten konzentriert sich dabei auf die Überbefischung des IJsselmeers und der daraus resultierenden Probleme für die per Gesetz geschützte Vogelwelt.

Bei der Genehmigungsanfrage für das Fischen auf Stint hat die Berufsfischerei ungenügend informiert, ob die Stintfischerei aus Gründen des Naturschutzes überhaupt möglich sei. Die Provinzregierung Friesland hat die Genehmigungen also unrechtmäßig erteilt. Das hat der Beschwerdeausschuss bestätigt.

Aus diesem Grund hat die Sportvisserij Nederland beim Staatsrat eine einstweilige Anordnung beantragt. Die Anhörung findet am 3. Februar in Den Haag statt. Sollte der Staatsrat diesem Antrag stattgeben, dann ist die IJsselmeerfischerei lahm gelegt.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Sportvisserij Nederland wint slag in dossier IJsselmeer - Donnerstag, 26. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Sportvisserij Oost Nederland auf der Messe Jagd & Hund

Sportvisserij Oost NederlandRAALTE - Vom 31. Januar - 05. Februar 2012 ist der Angelsportverband Sportvisserij Oost Nederland wieder auf der Messe Jagd & Hund vertreten (Halle 5, Stand: 5.D02). Während der Messe hält der Verband wieder umfangreiches Informationsmaterial über das Angeln in den Niederlanden bereit.

Man kann sich sowohl über die geplanten Gesetzesänderungen informieren, als auch über spezielle Angebote seine Angelferien im östlichen Teil der Niederlande zu verbringen. Die Mitarbeiter der Sportvisserij Oost Nederland freuen sich wieder auf zahlreiche interessierte Besucher.
Quelle: Angeln in den Niederlanden: Sportvisserij Oost Nederland auf der Messe Jagd & Hund - Mittwoch, 25. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Carp Zwolle 2012

Carp Zwolle 2012ZWOLLE - Am Samstag, dem 4. und Sonntag, dem 5. Februar 2011 findet die wieder größte jährliche Karpfenmesse Europas in den Ijsselhallen in Zwolle statt. Auf der vergrößerten Fläche von 12.500 Quadratmetern findet man wieder alles was im Karpfenangeln Rang und Namen hat.

Großhandel, Verkäufer, Angeltouren, Hersteller, Karpfen Magazine und Karpfen Studiengruppen - Alles unter einem Dach. Berühmte Karpfen-Spezialisten aus dem In-und Ausland werden anwesend sein, um über Köder, Rigs, Ruten, Rollen, Schnur und Futterboote zu beraten. Alle Aspekte des Karpfenangelns sind auf mehr als 100 Ständen vertreten.

Adresse: IJsselhallen Zwolle, Rieteweg 4, 8011 AB Zwolle
Öffnungszeiten: Samstag 4. Februar 9:00 – 17:00 Uhr, Sonntag 5. Februar 10:00 – 16:00 Uhr
Eintritt: 10,- Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahren frei.


Weitere Informationen unter carpzwolle.nl.
Quelle: Angeln in den Niederlanden: Carp Zwolle 2012 - Freitag, 20. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Licht und Schatten

Licht und SchattenBILTHOVEN - Die neue Erweiterungsliste zum VISpas 2012, die an alle Angler verteilt wurde, die ihre Mitgliedschaft bezahlt haben, enthält neben einer Reihe von neuen Angelgewässern auch viele neue Einschränkungen.

Im Verbandsgebiet Groningen-Drenthe wurden Teiche in den Gemeinden Leek, Delfzijl und Hoogeveen aufgenommen. Im Verbandsgebiet Oost Nederland wurden, neben einigen kleinen Gewässern, alle Gewässer der Wasserbehörde Velt & Vecht der Liste hinzugefügt. Im Gebiet des Verbandes MidWest Nederland (Noordwest Nederland & Gooi en Eemland, POS) wurden der Braassemer See (Braassemermeer) und die Ringvaart vom Haarlemmermeerpolder hinzugefügt.

Das erste Stück vom Amsterdamer Rhein-Kanal wurde aus der Liste (noch laufen Verhandlungen mit dem Berufsfischer) entfernt, aber es wurden auch Gewässer, wie der Gaasperplas, der Ouderkerkerplas und der Duivendrechtse Polder hinzugefügt. In der Nähe von Utrecht wurden Gewässer von der Gemeinde Ronde Veenen und im Gebiet Gagelbos aufgenommen.

Im Verbandsgebiet Midden Nederland kam das Teilstück Lek bei Vianen (nach einer juristischen Auseinandersetzung) zurück in die Liste der Angelgewässer. Im Gebiet des Verbandes Zuidwest Nederland wurde ein Teilstück der Maas bei Grave zugefügt und in Limburg wurde u.a. der Hafen Groot Boller der Gewässerliste zugefügt.

Erstmals wurde auch der neue "Verhaltenskodex zum Wohle der Fische" der EIFAC / FAO in der Liste aufgenommen.

Daneben sind viele Einschränkungen und Verbote neu definiert und auch neu hinzugekommen. Ein Nachtangelverbot wurde an vielen Gewässern neu eingeführt. Beispielsweise auch wurde der Besitz von (ehemals fünf) Zandern im Verbandsgebiet Friesland auf zwei beschränkt. Im Verbandsgebiet MidWest Nederland wurde der Besitz teilweise auf einen Zander beschränkt. Das ist sicherlich ein guter Ansatz, der aber hauptsächlich den (friesischen) Berufsfischern zu Gute kommt.

Neu sind auch die Einschränkungen des kommerziellen Guidings in den Vereinsgebieten des Amsterdamer Angelvereins (AHV) und des Vereins HSV Wieringermeer (Verband MidWest Nederland). Dort hat man offensichtlich eine neue Geldquelle entdeckt, denn gegen einen Obolus an den Verein erhält man die Erlaubnis. Das wird sicherlich Schule machen.

Alles in allem kann man sagen "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten".
Quelle: Angeln in den Niederlanden: Licht und Schatten - Mittwoch, 18. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Mehr als 800 Schweinswale gestrandet

Mehr als 800 Schweinswale gestrandetDE KOOG - Mehr als 800 Schweinswale sind im Jahr 2011 an der holländischen Küste gestrandet. Das ist zweimal so viel wie in den Vorjahren. Da lag die Zahl zwischen 350 und 550 pro Jahr. Die meisten waren bereits tot, als sie strandeten, aber es wurden auch rund 20 lebend angespült. Mehr als jemals zuvor wurden diese kleinen Zahnwale auch auf Texel gefunden. Es wurden insgesamt 88 bei Ecomare gemeldet, davon lebten noch drei.

Untersuchungen der Universitäten Wageningen und Utrecht zeigen, dass etwa ein Drittel der gestrandeten Schweinswale verhungert war. Die Forscher fanden in den Mägen der Schweinswale meist Grundeln, aber von diesen kleinen und mageren Fischen müssen sie so viel fressen, was fast unmöglich ist. Wenn die Schweinswale größer werden, steigen sie zunehmend auf Wittling um - auch ein magerer Fisch der wenig Energie liefert. Die Fische, die sie im Küstenbereich fangen, sind vor allem zu klein oder zu mager, um eine solide Basis bilden zu können. Vermutlich treibt Futterknappheit in anderen Gebieten der Nordsee die Schweinswale an die Küsten.
Quelle: Ecomare: Record bruinvissen gestrand - Montag, 16. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Massives Fischsterben durch Hochwasser

Massives Fischsterben durch HochwasserTYNAARLO - Das Hochwasser und das daraus resultierende Abpumpen von Millionen von Kubikmeter Wasser, hat in der vorigen Woche zu einem Massaker unter den Süßwasserfischen geführt.

Um ein Brechen der schwachen Deiche bei Tolbert und Woltersum durch den hohen Wasserdruck zu verhindern, wurde reichlich davon abgepumpt. Alle Fische, die in den Millionen Kubikmeter Wasser waren, das abgepumpt wurde, sind ins Wattenmeer gelangt. Wie viele Fische eine Chance hatten zurück zu schwimmen, ist unklar.

Außerdem ist eine große Menge von Fischen in die Notflutgebiete geraten. Ein erheblicher Anteil davon wird die Zwangsumsiedlung nicht überleben. Nach Angaben des Angelsportverbandes Groningen/Drenthe ist nicht abzuschätzen, wie lange die Erholung der Bestände braucht. Der Verband hat aber auch volles Verständnis dafür, dass soviel Wasser abgelassen wurde und dass Notflutgebiete genutzt wurden.
Quelle: RTVNoord.nl: Massale vissterfte door overvloedig spuien - Mittwoch, 11. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Wildereibekämpfung per Fischereigesetz

Wildereibekämpfung per FischereigesetzDen Haag - Staatssekretär Bleker (Ministerium EL & I) hat die Erste Kammer (Senat) über die vorgeschlagene Änderung des Fischereigesetzes informiert, das mit dem Kampf gegen die Wilderei zu tun hat.

In seinem Schreiben meint Bleker, dass die bestehenden Bemühungen zur Durchsetzung aufrechterhalten und zusätzlich auch die 'Tierpolizei' (spezielle Polizeieinheit) eingesetzt werden soll.

Durch die Erhöhung der Strafen und die Ausweitung der Ermittlungsbefugnisse, so die Erwartung von Bleker, soll eine wirksamere Bekämpfung der Wilderei stattfinden können. Ein koordiniertes Vorgehen der Teams gegen Wilderei, die aus mehreren Partnern zur Durchsetzung bestehen, wird sich fortsetzen.

Neben der Nationalen Polizei (KLPD) und der Regionalpolizei können auch regionale Landesbeamte oder BOA’s aus der Sportfischerei oder den Wasserbehörden in den Teams gegen Wilderei mitwirken. Auf diese Weise sollen möglichst alle verfügbaren Ressourcen im 'Feld' sein. Schlussendlich soll auch ein Verkaufsverbot für Angler gesetzlich verankert werden. Laut Bleker's Planung sollen die Beschlüsse im Mai 2012 in Kraft treten.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Stroperijbestrijding in visserijwet - Freitag, 6. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Geldbußen drastisch erhöht

op de bonDen Haag - Ab dem 1. Januar 2012 wurden die Geldbußen für Verstöße in der Sportfischerei stark erhöht. Das Angeln ohne Erlaubnisschein kostet jetzt mindestens 120 Euro. Es ist jetzt wirklich sinnvoll sich immer einen VISpas, oder einen Tages- oder Wochenerlaubnisschein zu kaufen.

Der bemerkenswerteste Anstieg erfolgte für das Angeln mit lebenden Ködern. Diese Strafe wurde von € 180.- auf € 340.- erhöht! Auch hat das Justizministerium nun die Nichteinhaltung der Rücksetzverpflichtung von gefangenem Fisch bei Unterschreitung der Schonmaße und während der Schonzeiten direkt mit einem Bußgeld in Höhe von 120 Euro belegt. Dieses gilt sowohl für die Binnen- als auch für die Küstengewässer!

Weiterhin bemerkenswert ist die Geldstrafe für das Angeln mit mehr als zwei Angeln, insofern der Sportfischer keine Erlaubnis dafür hat. Diese Geldbuße war mit 230 Euro bereits sehr hoch und liegt nun bei 280 Euro.

Auch die Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten beim Fahren mit dem Boot sind ebenfalls empfindlich angehoben worden. Hier sind die Übersichten der Bußgeldsätze für die Sportfischerei und für das Fahren mit dem Boot zu finden.
Quelle: Angeln in den Niederlanden: Geldbußen drastisch erhöht - Donnerstag, 5. Januar 2012 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Immer mehr Haie vor der Küste Seelands

Immer mehr Haie vor der Küste SeelandsOOST-SOUBURG - Vor der Küste Seelands leben immer mehr Haie. Das geht aus einer Studie der Sportvisserij Nederland hervor. Es geht dabei um den Grauen Glatthai. Er ist durch seinen lang gestreckten Körper mit bis zu 1,50 Metern Länge und seine kurze Schnauze gekennzeichnet. Für den Menschen ist dieser Hai nicht gefährlich.

Der Graue Glatthai fühlt sich auf Sand-, Schlamm- und Kiesböden zu Hause. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Krustentieren wie Krabben, Garnelen, Hummern sowie verschiedenen Muscheln und Schnecken. Den Forschern nach pflanzen sich die Fische auch in den seeländischen Gewässern fort, das ist eine Besonderheit.
Quelle: Omroep Zeeland: Steeds meer haaien voor de Zeeuwse kust - Mittwoch, 28. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Informationspflicht zur Beendigung der Vereinsmitgliedschaft

Informationspflicht zur Beendigung der VereinsmitgliedschaftBILTHOVEN - Vereine sind ab dem 1. Dezember 2011 verpflichtet ihre Mitglieder über die Möglichkeit der Beendigung der Mitgliedschaft zu informieren. Diese Anforderung gilt für alle Vereine, also auch für Angelvereine.

"Der Verein stellt sicher, dass die Mitglieder alle notwendigen Informationen, die zur Beendigung der Mitgliedschaft, einfach nachschlagen können. Die Information muss in jedem Fall auffällig auf der Hauptseite der Website und auf der Seite 1, 2 oder 3 des Mitgliedermagazins gezeigt werden, falls ein Verein diese Kommunikationsmittel nutzt."

Die neue Verpflichtung bedeutet also konkret, dass ein Verein verantwortlich ist, alle notwendigen Informationen, die zur Beendigung der Mitgliedschaft erforderlich sind, für die Mitglieder in einfacher Weise bereitzustellen. Auf welche Weise der Verein dafür Sorge trägt, entscheidet der Verein selbst.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Nieuwe wetgeving omtrent lidmaatschappen - Mittwoch, 21. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Neues Kontrollboot im Einsatz

Neues Kontrollboot im EinsatzBATENBURG - Am Samstag hat der Verband Sportvisserij Zuidwest Nederland im Jachthafen von Batenburg ein neues Kontrollboot in Gebrauch genommen. Damit erhöht sich die Zahl der Kontrollboote auf vier. Die Besatzung besteht aus Freiwilligen, die eng mit der Polizei zusammenarbeiten.

Mit dem rund fünf Meter langen Boot soll von Montag an die Einhaltung des Fischereigesetzes überprüft werden. Das Einsatzgebiet erstreckt sich auf die Maas von Heumen bis Kerkdriel, die Waal von Weurt bis Sint Andries (bei Zaltbommel) und auf die umliegenden Gewässer.
Quelle: Federatie Midden Nederland: Nieuw schip viscontrole in gebruik - Montag, 19. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Stellnetz-Fischerei teilweise verboten

Stellnetz-Fischerei teilweise verbotenBILTHOVEN - Die Sportvisserij Nederland verkündet auf ihrer Webseite, dass die private Fischerei mit Kiemennetzen an den Stränden der Nordsee verboten bleiben soll. Das hat Staatssekretär Bleker am 5. Dezember in seinem Brief an die Zweite Kammer zum Plan zur Erhaltung der Schweinswale bekannt gegeben.

Die Debatte darüber, ob die private Fischerei mit Kiemennetzen freigegeben werden soll oder nicht, hat mehr als ein Jahr gedauert. Zunächst sollte das Fischen mit Kiemennetzen entlang der Strände, mit einer begrenzten Netzlänge und mit einer Erlaubnis der Gemeinde für jedes Fischernetz freigegeben werden. Die Sportvisserij Nederland hielt das für eine sehr schlechte Idee, wegen des nicht mehr zu kontrollierenden Wachstums bei der Fischerei mit stehenden Netzen und den ganzen damit verbunden negativen Folgen. Der Wildwuchs der Netzfischerei war genau der Grund, um das Verbot einzuführen.

Die Gefahr des Ertrinkens der Schweinswale in den Stellnetzen, die entlang der Nordseeküste aufgestellt werden, ist für den Staatssekretär ein zentraler Punkt. Dort erscheint das Risiko größer zu sein, als im Wattenmeer und der Westerschelde. Darüber hinaus, so der Staatssekretär, werden an der Nordseeküste auch Wanderfische (Lachs und Meerforelle) mit diesen Netzen gefangen.

Allerdings wird das Verbot der privaten Stellnetz-Fischerei im Wattenmeer und der Westerschelde zum 1. Januar 2012 wieder aufgehoben. Die privaten Netzfischer müssen sich aber bei den Küstengemeinden registrieren lassen. Man erhofft sich dadurch eine bessere Übersicht über den Umfang der Netzfischerei zu erhalten.
Quelle: Sportvisserij Nederland: Verbod recreatieve staand wantvisserij Noordzeekust definitief - Mittwoch, 14. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: 500 Meter illegale Netze

500 Meter illegale NetzeSNEEK - Um der illegalen Fischerei und dem Aufstellen von Netzen entgegenzutreten suchte die Polizei am Samstag die Seen rund um Sneek mit Draggen ab. Im Sneeker- und Heegermeer wurden fast 500 Meter Netze gefunden.

Aus den illegalen Stellnetzen wurden viele tote Fische entfernt: 43 Zander, 4 Hechte und 10 Brassen. Drei Hechte und acht Zander konnten wieder freigelassen werden. Außerdem fand die Polizei eine Aalröhre. Die Netze und die Aalröhre wurden zerstört.

Die Polizeiaktion fand in Zusammenarbeit mit der Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA), der Nationalen Polizei (KLPD), der Wasserbehörde Friesland, der Provinz Friesland und dem Anglerverband Friesland statt.
Quelle: Politie.nl: Dregactie Sneekermeer - Montag, 12. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Aktuell: Wilderer mit 200 Kilo Zander erwischt

Wilderer mit 200 Kilo Zander erwischtWOUDSEND - Am Freitagmittag wurde ein 24-jähriger Fischwilderer aus Sneek auf dem 'Heegermeer' verhaftet. Er hatte 200 Kilo Zander bei sich.

In der Nähe von Woudsend war der Mann damit beschäftigt ein Meter hohes und über 800 Meter langes Netz aufzustellen. Mit diesem so genannten Kiemennetz wollte er Zander fangen.

Laut Polizei ist das eine grobe Methode. Damit werden nicht nur Zander gefangen, denn auch Enten und andere Wasservögel können sich in den Netzen verfangen und sterben. Die Fische, das Boot mit Außenbordmotor und die 800 Meter Netz wurden beschlagnahmt. Der Mann bekam eine Anzeige.
Quelle: Leeuwarder Courant: Stroper met 200 kilo snoekbaars bij Woudsend gepakt - Sonntag, 4. Dezember 2011 © Angeln in den Niederlanden

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Wichtig!
Ab dem 1. Januar 2009 muss jeder im Binnengewässer (Süßwasser) gefangene Aal direkt und unbeschadet in das gleiche Gewässer zurückgesetzt werden. Diese Rücksetzverpflichtung gilt ab dem 1. Juli 2009 auch für die Meeresangelei (Salzwasser).
Allgemeines
Ab dem 1. Januar 2007 benötigt jeder Angler, der in den Niederlanden angeln möchte, einen VISpas. Zusammen mit diesem Dokument - welches man automatisch bei einer Mitgliedschaft in einem niederländischen Angelverein erhält - gibt es eine Liste der landesweiten Angelgewässer. Dort steht aufgeführt wo man fischen darf. Dieser VISpas ist der Nachfolger der "Sportvisakte" und der "Grote Vergunning", die es bislang zum Fischen in den Niederlanden gab.